Sonntag 21. April 2019

Die FarmerNews von Hitradio Namibia sind die wöchentlichen Nachrichten für Farmer im kommerziellen Farmgebiet Namibias. Aktuelle Meldungen der Woche sowie das Farmerwetter für die kommenden sieben Tage sind Bestandteil der FarmerNews.

6. April 2018 - FarmerNews

Die ersten Prognosen für die Ernte in diesem Jahr sind durchwachsen. Nach Angaben der Regierung keimt die Saat in fast allen Regionen des Landes gut. In den Kavango-Regionen, sowie in Omusati, Oshana und Oshikoto werden deutlich bessere Ernten erwartet als im letzten Jahr. In den kommerziellen Farmgebieten zeichnen sich laut New Era dagegen eher schwierige Ernte-Bedingungen ab. Der wenige Regen und Raupen-Befall könnten im Vergleich zur Vorsaison für einen leichten Rückgang der Maisernte sorgen.

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23. März 2018 - FarmerNews

Die Kommandoraupe hat in der Erntesaison 2016/2017 allein in Regierungsprojekten einen Schaden von rund 15 Millionen Namibia Dollar angerichtet. Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums ging die Maisproduktion in den betroffenen Anbau-Projekten um rund ein Fünftel zurück. Minister !Naruseb räumte ein, dass die Raupen kaum zu bekämpfen seien, wenn sie sich einmal eingenistet hätten. Das Ministerium plane deshalb, eine nationale Taskforce zu gründen, ein Frühwarnsystem einzuführen und Farmer besser auf solche Seuchen vorzubereiten.

Das Ministerium für Bodenreform stellt seit dem gerichtlichen Verbot, die Bodensteuer einzutreiben, weder Steuerbescheide noch Freigabeerklärungen aus. Damit ist der Transfer von Farmen laut Farmerverband NAU nicht mehr möglich. Der Exekutivrat der NAU habe das Problem in einem dringlichen Treffen mit dem leitenden Abschätzer Rudolf !Nanuseb angesprochen. Nun solle eine Lösung erarbeitet werden. Das Obergericht hatte entschieden, dass das Ministerium die Bodensteuer nicht erheben darf, bis zur laufenden Klage gegen das Erhebungsverfahren ein Urteil gefallen ist.

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16. März 2018 - FarmerNews

Der Farmerverband NAU ist dafür, den Im- und Export von Milchprodukten stärker zu reglementieren. Er begründet das mit dem großen Preisdruck auf Milcherzeugnisse in Namibia. Dieser wird vor allem durch billige Importe aus Südafrika erzeugt. Aber auch die sinkende Kaufkraft der namibischen Verbraucher macht der Milchwirtschaft im Land zu schaffen. Nach einem Bericht der Allgemeinen Zeitung sind von den 16 Milchproduzenten im Land mindestens zwei akut in ihrer Existenz bedroht.

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