Mittwoch 19. Dezember 2018

Die FarmerNews von Hitradio Namibia sind die wöchentlichen Nachrichten für Farmer im kommerziellen Farmgebiet Namibias. Aktuelle Meldungen der Woche sowie das Farmerwetter für die kommenden sieben Tage sind Bestandteil der FarmerNews.

17. Juni 2016 - FarmerNews

Rinder auf einer namibischen Farm; © Namibia Agricultural Union

Der Weg ist wieder frei – Vieh-Importe aus Südafrika sind mit sofortiger Wirkung wieder möglich. Das hat das Landwirtschaftsministerium mitgeteilt. Die neuen Import-Genehmigungen seien ausgearbeitet. Sie könnten nun bei den namibischen Veterinärbehörden beantragt werden. Ende Mai hatte die Weltorganisation für Tiergesundheit Namibia als weitgehend sicheres Land in Bezug auf Rinderwahnsinn BSE eingestuft. Um diesen Status zu halten, hatten die Behörden alle bisherigen Import-Genehmigungen für Rinder auch aus Südafrika für ungültig erklärt werden.

Die namibische Regierung hat das Dürre-Hilfe-Programm noch einmal deutlich verlängert. Es soll nach dem Kabinettsbeschluss nun bis März 2017 gelten. Die finanziellen Mittel sollten umgehend freigegeben werden. Wie genau das finanziert werden soll, muss allerdings noch geklärt werden. Nach Berechnungen der Regierung sind wegen der Dürre rund 600.000 Menschen mit Engpässen bei der Nahrungsmittelversorgung konfrontiert.

Sie stehen für den größten Pelzmarkt der Welt – die chinesischen Geschäftsleute, die sich gerade in Namibia über Swakara-Schafe informieren. Viele von ihnen sind nach Angaben von Raimar von Hase das erste Mal in Namibia. Es gehe darum, für das Produkt Swakara zu werben. Im Hitradio Namibia-Interview äußerte er sich optimistisch, dass durch die Reise das Saatkorn für weitere Geschäfte gelegt werden könnte, die sich letztlich auch in steigenden Preisen für die Produzenten niederschlagen würden.

Die Eigentümer der Farm Goas haben Probleme mit illegalen Siedlern. Nach einem Bericht der Allgemeinen Zeitung haben sich auf einem unbenutzten Teil offenbar Farmer mit ihren Tieren niedergelassen. Immer wieder seien Teile des Zaunes beschädigt und gestohlen worden. Die illegalen Siedler würden von einem Regierungsauto mit Wasser versorgt. Aufforderungen, die Farm zu verlassen, kamen sie nicht nach. Die Eigentümer von Goas erstatten laut AZ deshalb bei der Polizei Anzeige wegen unerlaubten Betretens von Privateigentum.

Das Farmerwetter für die kommenden sieben Tage: In den nördlichen Farmgebieten wird es tagsüber warm bei 27 bis 29 Grad. Nachts wechselhaft zwischen 4 und 10 Grad. In den kommerziellen Farmgebieten des „Mais-Dreiecks“ wird es warm bei 26 bis 28 Grad. Nachts bewegen sich die Temperaturen zwischen 4 und 11 Grad. In den östlichen Farmgebieten werden warme 26 bis 28 Grad erwartet, nachts wird es kalt bei 4 bis 6 Grad. In den zentralen Farmgebieten um Windhoek wird es ebenfalls warm bei um die 25 Grad, nachts kalt zwischen 5 und 8 Grad. Im Süden sind milde bis warme Temperaturen zwischen 19 und 26 Grad angekündigt. Die Nachttemperaturen liegen zwischen 5 bis 10 Grad. Die Brandgefahr ist landesweit „hoch“. Die UV-Strahlung ist bei einem Wert um 6  „hoch“.

10. Juni 2016 - FarmerNews

Rinder in Namibia; © Charles Tjatindi/NAMPA

Namibia ist was Rinderwahnsinn BSE betrifft, ein sicheres Land - das hat die Weltorganisation für Tiergesundheit gerade entschieden. Damit das so bleibt, hat die Regierung nun neue Bestimmungen für den Import von Rindern und Rindfleisch erlassen. Alle bisher erteilten Import-Genehmigungen wurden für ungültig erklärt. In den kommenden Wochen sollen neue strengere Regelungen ausgearbeitet werden - vor allem um wieder Importe aus Südafrika zu ermöglichen, dem größten Handelspartner.

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3. Juni 2016 - FarmerNews

Rinder in Namibia; © Charles Tjatindi/NAMPA

Es ist eine große Anerkennung für die Arbeit der Veterinärbehörden und der Farmer im Land. Aus Sicht der Weltorganisation für Tiergesundheit hat Namibia nur ein geringes Risiko eines Ausbruchs von Rinderwahnsinn BSE. Namibia ist damit das erste afrikanische Land, das diese Einstufung erhielt. Das Gebiet südlich des Veterinärzauns war schon vorher als frei von Tierseuchen eingestuft worden. Namibia genießt damit weltweit einen hervorragenden Ruf.

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