Montag 18. Februar 2019

Die FarmerNews von Hitradio Namibia sind die wöchentlichen Nachrichten für Farmer im kommerziellen Farmgebiet Namibias. Aktuelle Meldungen der Woche sowie das Farmerwetter für die kommenden sieben Tage sind Bestandteil der FarmerNews.

5. Oktober 2018 - FarmerNews


Nach ausgiebigen Diskussionen ist in Windhoek die Landkonferenz zu Ende gegangen. Die rund 800 Delegierten hatten seit Montag diskutiert, wie die Verteilung von Land in Namibia künftig organisiert werden kann. Präsident Pohamba stellte dabei klar, es müssten Lösungen im Sinne aller Namibier gefunden werden. Allerdings sei die aktuelle Situation nicht mehr hinnehmbar, dass der Großteil des Landes in der Hand einer Minderheit sei. Gründungspräsident Nujoma betonte, die Politik dürfe nicht dazu führen, dass weiße Farmer von ihrem Land gejagt würden. Das sei nicht im Interesse der Versorgungssicherheit der Bevölkerung. Sein Nachfolger Pohamba schlug aber vor, die rund 250 kommerziellen Farmen in ausländischer Hand zu fairen Konditionen zu enteignen. Nach Zahlen der Statistikagentur NSA gehören 53 Prozent davon deutschen Staatsbürgern. Die Ergebnisse der Diskussionen unter den Interessengruppen auf der Konferenz sollen nun die Grundlage bilden für die künftige Regierungspolitik.

Mehr lesen

28. September 2018 - FarmerNews

Das Prinzip des willigen Verkäufers und willigen Käufers ist aus Sicht von Premierministerin Kuugongelwa-Amadhila nicht gescheitert. Das bekräftigte sie vor der anstehenden Landkonferenz. Die Kaufabsichten der Regierung seien allerdings durch die steigenden Landpreise ausgebremst worden. Sie rief weiße Farmbesitzer auf, sich aktiv an der Landkonferenz zu beteiligen und an der Zukunft Namibias mitzuwirken. Zuvor hatte unter anderem der Farmbesitzer-Verband NAU kritisiert, die Regierung habe viele ihr angebotene Farmen schlicht nicht gekauft. Bei Anhörungen vor der Konferenz war mehrmals die Forderung aufgetaucht, Farmland zu enteignen, weil nicht genug auf dem Markt sei.

Mehr lesen

21. September 2018 - FarmerNews

Vor der Landkonferenz werden die Debatten schärfer. Vertreter der vier O-Regionen aus verschiedenen Parteien schlossen sich zusammen. Sie wollen, dass historischer- und traditioneller Landbesitz bei der Konferenz ausgeklammert bleibt. Sie erklärten, auf einigen Landstücken hätten über die Zeit verschiedene Volksgruppen gelebt. Wem das Land aus heutiger Sicht gehöre, sei deshalb nicht zu klären. Beim Thema Enteignung wächst der Druck auf die Regierung. Nach Zahlen des Statistik-Amtes NSA hat sie seit 1992 nur ein Drittel der ihr angebotenen Landflächen gekauft. Der Verband NAU betonte, von einem Scheitern des Prinzips „Williger Verkäufer, williger Käufer“ könne keine Rede sein.

Mehr lesen

Werbung
 
 

FarmerNewsletter

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok