Sonntag 21. April 2019

Die FarmerNews von Hitradio Namibia sind die wöchentlichen Nachrichten für Farmer im kommerziellen Farmgebiet Namibias. Aktuelle Meldungen der Woche sowie das Farmerwetter für die kommenden sieben Tage sind Bestandteil der FarmerNews.

12. Oktober 2018 - FarmerNews

Präsident Geingob drückt bei einigen wichtigen landwirtschaftlichen Themen aufs Tempo. In einer Kabinettssitzung beauftragte er das Finanzministerium, schnell nach Lösungen für die Gebiete nördlich des Veterinärzaunes zu suchen. Namibia könne es sich nicht mehr leisten, die Menschen dort von der Wertschöpfung abzuschneiden. Außerdem ordnete er an, dass bis Ende Oktober alle illegalen Einzäunungen registriert und die Verursacher informiert werden sollen. Anschließend müssten die Zäune zeitnah entfernt werden.

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5. Oktober 2018 - FarmerNews


Nach ausgiebigen Diskussionen ist in Windhoek die Landkonferenz zu Ende gegangen. Die rund 800 Delegierten hatten seit Montag diskutiert, wie die Verteilung von Land in Namibia künftig organisiert werden kann. Präsident Pohamba stellte dabei klar, es müssten Lösungen im Sinne aller Namibier gefunden werden. Allerdings sei die aktuelle Situation nicht mehr hinnehmbar, dass der Großteil des Landes in der Hand einer Minderheit sei. Gründungspräsident Nujoma betonte, die Politik dürfe nicht dazu führen, dass weiße Farmer von ihrem Land gejagt würden. Das sei nicht im Interesse der Versorgungssicherheit der Bevölkerung. Sein Nachfolger Pohamba schlug aber vor, die rund 250 kommerziellen Farmen in ausländischer Hand zu fairen Konditionen zu enteignen. Nach Zahlen der Statistikagentur NSA gehören 53 Prozent davon deutschen Staatsbürgern. Die Ergebnisse der Diskussionen unter den Interessengruppen auf der Konferenz sollen nun die Grundlage bilden für die künftige Regierungspolitik.

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28. September 2018 - FarmerNews

Das Prinzip des willigen Verkäufers und willigen Käufers ist aus Sicht von Premierministerin Kuugongelwa-Amadhila nicht gescheitert. Das bekräftigte sie vor der anstehenden Landkonferenz. Die Kaufabsichten der Regierung seien allerdings durch die steigenden Landpreise ausgebremst worden. Sie rief weiße Farmbesitzer auf, sich aktiv an der Landkonferenz zu beteiligen und an der Zukunft Namibias mitzuwirken. Zuvor hatte unter anderem der Farmbesitzer-Verband NAU kritisiert, die Regierung habe viele ihr angebotene Farmen schlicht nicht gekauft. Bei Anhörungen vor der Konferenz war mehrmals die Forderung aufgetaucht, Farmland zu enteignen, weil nicht genug auf dem Markt sei.

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