Dienstag 22. August 2017

Hitradio Namibia bezieht seine namibischen Nachrichten unter anderem von der namibischen Nachrichtenagentur NAMPA. Internationale Nachrichten kommen von Regiocast aus Deutschland.

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22. August 2017 - Nachrichten am Morgen

Die Anti-Korruptions-Kommission ACC hat eine führende Mitarbeiterin des Regionalrats Hardap verhaftet. Laut Namibian handelt es sich um Regionaldirektorin Yvonne Boois, die in ihrer Zeit als Finanzbeauftragte des Regionalrats bei der Vergabe von Aufträgen gegen Ausschreibungsvorschriften verstoßen haben soll. Boois sei aufgrund der Vorwürfe bereits suspendiert worden. Die Ermittlungen der ACC hätten jedoch nun zur Festnahme geführt. Konkrete Vorwürfe wurden nicht genannt. Dem Namibian zufolge hatte bei der Ausschreibung zur Sicherung der Regionalrats-Büros im Jahr 2013 ein Wachdienst mitgeboten, an dem Boois beteiligt war. Auch sei sie mehrfach wegen Überziehung des Budgets für Wachdienste in die Schlagzeilen geraten.

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21. August 2017 - Nachrichten am Abend

Erneut wurde ein verurteilter Mörder zu einer empfindlichen Haftstrafe verurteilt. Der 25-jährige Mann muss für effektive 44 Jahre hinter Gitter. Er war vergangene Woche des Mordes an einer 19-Jährigen im Dezember 2014 für schuldig befunden worden. Es habe sich um eine Beziehungstat gehandelt, wobei der Mörder auch versucht habe den neuen Lebensgefährten der Getöteten umzubringen. Hierfür erhielt er, neben den 40 Jahren für Mord, acht Jahre Haft. Vier Jahre dürfe er parallel verbüßen, beschloss Richter Christie Liebenberg.

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21. August 2017 - Nachrichten am Mittag

Die Internationale Medienhilfe hat im Vorfeld der anstehenden Bundestagswahl in Deutschland die Parteien zu ihrem Einsatz für Deutsche im Ausland und die deutsche Sprache weltweit befragt. Fünf der sechs befragten Parteien, mit Ausnahme der Grünen, wollen sich dafür einsetzen, dass Deutsche im Ausland sich einfacher an der deutschen Politik beteiligen können. Hingegen wollen sich nur die CDU und AfD für deutsche Minderheiten im Ausland stärker einsetzen und diese besser schützen. Die Förderung der deutschen Sprache im Ausland ist, außer der FDP, allen anderen befragten Parteien wichtig. – Am 24. September wird in Deutschland ein neuer Bundestag gewählt.

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21. August 2017 - Nachrichten am Morgen

In Swakopmund ist erneut ein deutschsprachiger Rentner in seinem Haus überfallen und getötet worden. Laut Allgemeiner Zeitung wurde der 78-jährige Manfred Hartmann am Freitagmorgen tot aufgefunden. Er sei gefesselt, mit Backsteinen geschlagen und in die Außentoilette seines Hauses gesperrt worden. Die Polizei habe zwei Verdächtige in Outjo und Swakopmund festgenommen, die heute vor Gericht erscheinen sollen. Bei dem einen handelt es sich dem Bericht zufolge um einen 25-Jährigen, der kurz zuvor bei Hartmann als Gartenhilfe gearbeitet hatte. Die Polizei fand einen Teil der Beute, die aus einem Laptop und einem Mobiltelefon bestand. Erst vor zwei Wochen war in Swakopmund ein Rentnerpaar in seinem Haus überfallen worden.

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16. August 2017 - Nachrichten am Abend

Die sogenannte „Repo Rate“ wurde um 0,25 Prozentpunkte auf 6,75 Prozent gesenkt. Dies teilte die Bank of Namibia am Vormittag mit. Damit können Geschäftsbanken ab sofort Geld von der Zentralbank günstiger werben. Endkunden werden günstigere Zinsen von Geschäftsbanken erhalten. Man wolle dadurch das Wirtschaftswachstum stimulieren, hieß es. Eine Senkung des Leitzinses war erwartet worden, da nur so die 1-zu-1-Kopplung an den Südafrikanischen Rand beibehalten werden kann. Südafrika hatte den Zinssatz zuvor dementsprechend angepasst.

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16. August 2017 - Nachrichten am Mittag

Ein 39-jähriger mutmaßlicher Mörder aus dem Jemen hat gestern vor dem Obergericht Windhoek auf nicht schuldig plädiert. Er kenne das 35-jährige Opfer aus dem Mali nicht, betonte er. Der Beschuldigte soll den Malier in Windhoek im vergangenen Jahr erschossen und auf einem Müllplatz verscharrt haben. Es sei um Geldwäsche in Höhe von 500.000 US-Dollar gegangen. Das Opfer habe jedoch nur zwei Drittel des in Namibia Dollar getauschten Geldes dem mutmaßlichen Mörder zurückgegeben, sagte die Staatsanwaltschaft. – Indessen wurde in 25-Jähriger wegen Ermordung seiner Lebensgefährtin vor drei Jahren wegen Mordes verurteilt. Das Strafmaß soll in den kommenden Wochen verkündet werden.

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16. August 2017 - Nachrichten am Morgen

Die Regierung will ihre Zuschüsse für Privatschulen reduzieren und nach Möglichkeit beenden. Das habe Bildungsministerin Katrina Hanse-Himarwa in einem Brief an die Direktoren ihres Ministeriums in den Regionen angekündigt, berichtet die Allgemeine Zeitung. Bis Ende Oktober müssten die Privatschulen in ihrem Antrag begründen, warum ihr Zuschuss nicht verringert oder gestrichen werden könne. Laut Bericht gibt es landesweit 137 Privatschulen. Der staatliche Zuschuss betrage zwischen 2.000 und 4.000 Namibia Dollar pro Schüler pro Jahr. Die DHPS in Windhoek ist der AZ zufolge nicht betroffen, weil sie seit 2016 bereits keine Zuschüsse mehr bekommt. Dasselbe gelte für die Privatschule Swakopmund, die noch nie staatliche Gelder erhalten habe.

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