Montag 17. Dezember 2018

17. Dezember 2018 - Nachrichten am Abend

Namibia und weite Teile des Südlichen Afrikas müssen sich aufgrund des El-Niño-Phänomens auf ein erneutes Trockenjahr einstellen. Davor wurde zum Auftakt des SADC-Treffens zu regionalen Naturkatastrophen gewarnt. Die Temperaturen im Pazifik seien ähnlich hoch wie zur Dürre 2015 bzw. 2016. Es müsse deshalb mit einem negativen Effekt auf den Regenfall im Südlichen Afrika gerechnet werden, hieß es. Die SADC-Mitgliedsstaaten seien aufgerufen gemeinsam Pläne zum Katastrophenmanagement zu entwickeln. Weite Teile Namibias, insbesondere auch der eigentlich regenreiche Nordosten, erleben eine schlechte kleine Regenzeit. Dies sei auch in vielen anderen Staaten der Region der Fall.

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17. Dezember 2018 - Nachrichten am Mittag

Der verstorbene Freiheitskämpfer und Gewerkschaftsfunktionär Petrus Ilonga erhält ein Staatsbegräbnis. Dies kündigte Staatspräsident Hage Geingob. Er werde auf dem Heldenacker am Südrand von Windhoek beigesetzt, sagte Geingob. Ilonga, der in der heutigen Region Omusati geboren wurde, war am 11. Dezember im Alter von 71 Jahren nach langer schwerer Krankheit verstorben. Die Beisetzung soll am 22. Dezember stattfinden. Zuvor werden drei Tage lang, im Rahmen einer Staatstrauer, die Flaggen auf Halbmast wehen. Ilonga war laut Geingob eine herausragende Person des Freiheitskampfes und habe sein Leben lang den Menschen Namibias gedient. Ilonga hinterlässt seine Frau und neun Kinder.

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17. Dezember 2018 - Nachrichten am Morgen

Präsident Hage Geingob hat Sicherheitsminister Charles Namoloh wegen dessen Aufruf im Namen der Veteranen heftig gerügt. Laut Namibian warfen er und sein Vorgänger Hifikepunye Pohamba Namoloh vor, das Staatsbegräbnis von PLAN-Kämpfer Matias Ndakolo für politische Statements zu missbrauchen. Als Minister habe er jederzeit Gelegenheit, im Kabinett auf Bedürfnisse der Veteranen hinzuweisen. Zudem sitze er in mehreren Gremien, die Interessen der Veteranen vertreten, und wäre daher selbst verantwortlich für die behauptete Vernachlässigung ihrer Belange. Namoloh hatte auf dem Begräbnis in Eenhana am Freitag in Anwesenheit von Geingob beklagt, dass Plan-Kämpfer sich ausgeschlossen fühlen. Viele gefallene Kämpfer seien an unbekannten Orten begraben.

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14. Dezember 2018 - Nachrichten am Abend

Es besteht keine Pflicht im Inland eine Geburtsurkunde und Zustimmungsbescheinigungen für minderjährige Kinder mitzuführen. Dies stellte das Innenministerium in einer Presseerklärung klar. Damit widerspricht es einem Artikel in der heutigen Ausgabe des „Namibian“. Hier war unter Berufung auf den Sprecher des Ministeriums davon die Rede, dass auch im Inland auf Reisen stets, sofern nur ein Elternteil dabei ist, eine Zustimmungsbescheinigungen sowie die Geburtsurkunde mitzuführen ist. Dieses ist aber nur bei Reisen über die Landesgrenzen hinaus nötig, wie das Ministerium nun betonte.

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