Freitag 21. September 2018

Hitradio Namibia bezieht seine namibischen Nachrichten unter anderem von der namibischen Nachrichtenagentur NAMPA. Internationale Nachrichten kommen von Regiocast aus Deutschland.

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Nachrichten-RSS-Feed von Hitradio Namibia

21. August 2018 - Nachrichten am Abend

Die wegen gemeinschaftlichen Mordes an ihrem Ehemann angeklagte Rachel Rittmann hat binnen eines Tages einen neuen Pflichtverteidiger bekommen. Dies gab das Justizministerium bekannt. Demnach könne die Gerichtsverhandlung vor Richter Christie Liebenberg am Obergericht in Windhoek noch diese Woche beginnen. Gestern hatte Rittmanns bereits zweiter Anwalt sein Mandat niedergelegt. Die 46-Jährige ist angeklagt ihren Ehemann gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten vor fünf Jahren ermordet zu haben. Die 46-Jährige muss sich zudem wegen Justizbehinderung, Leichenschändung und Sachbeschädigung verantworten.

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21. August 2018 - Nachrichten am Mittag

In Simbabwe wird das Verfassungsgericht spätestens in drei Tagen über den Antrag der Oppositionsallianz MDC zur Annullierung der Präsidentschaftswahlen eine Entscheidung entscheiden. Dies teilte ein Sprecher des Gerichts mit. Die Opposition habe hierfür den südafrikanischen Verfassungsanwalt Jeremy Gauntlett beauftragt. Er hat in der Vergangenheit unter anderem für Nelson Mandela gearbeitet. – Indessen hat Simbabwes Präsident Emmerson Mnangagwa deutlich gemacht, dass Ex-Machthaber Robert Mugabe den Gesetzen entsprechend Anrecht auf eine einzige Farm im Land habe. Welche dies ist stehe ihm frei zu entscheiden, hieß es. Alle anderen Farmen müsse er abgeben.

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21. August 2018 - Nachrichten am Morgen

Der Geheimdienst Namibias NCIS gerät erneut wegen dubioser Geschäfte in die Schlagzeilen. Ein hochrangiger Mitarbeiter des NCIS sei wegen Veruntreuung von 17 Millionen Namibia Dollar angeklagt, berichtet der Namibian. Auf Antrag des Geheimdienstes halte das Gericht die Akten jedoch unter Verschluss, weil die nationale Sicherheit betroffen sei. Insidern zufolge geht es um ein Joint Venture der Geheimdienste Namibias und Mosambiks, das Fischrechte von beiden Ländern erhalten haben soll. Die Einnahmen sollten laut Bericht dazu beitragen, die Arbeit der Geheimdienste zu finanzieren. Offenbar floss ein Teil der Gelder in die Taschen einiger Mitarbeiter. Im April hatten Medien die dubiose Nutzung zweier Farmen und eines Grundstücks in Windhoek durch den NCIS aufgedeckt.

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20. August 2018 - Nachrichten am Abend

Das Privatkrankenhaus in der erst kürzlich für die Allgemeinheit geöffneten ehemaligen Bergbaustadt Oranjemund [deutsch] wird in eine halbstaatliche Einrichtung umgewandelt. Hierauf verständigten sich das Gesundheitsministerium und der private Betreiber, das Diamantenbergbauunternehmen Namdeb. Da es keinerlei staatliches Krankenhaus in der Stadt gibt, habe man sich auf eine Partnerschaft verständigt. So könnten auch die ärmeren Bewohner von Oranjemund die beste Gesundheitsversorgung in Anspruch nehmen. Das nächstgelegene Staatskrankenhaus befindet sich im knapp 400 Kilometer entfernten Lüderitz. Oranjemund war seit seiner Gründung 1936 eine geschlossene Ortschaft.

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20. August 2018 - Nachrichten am Mittag

Staatspräsident Hage Geingob wird kommende Woche nach Ostasien reisen. Neben der Teilnahme an der China-Afrika-Konferenz in Peking, steht vor allem der erste offizielle Staatsbesuch in Indonesien auf dem Programm. Insgesamt wird sich Geingob jeweils vier Tage in beiden Ländern aufhalten. Indonesien sei schon seit 1955 ein enger Partner Afrikas und auch Namibias, hieß es zur Begründung des Staatsbesuches in dem Südostasiatischen Land. Seit 1991 bestehen offizielle diplomatische Beziehungen zwischen Indonesien und Namibia. Indonesien unterhält seit Jahren eine sehr aktive Botschaft in Windhoek, während Namibia noch durch das Hochkommissariat in Malaysia vertreten wird.

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20. August 2018 - Nachrichten am Morgen

Präsident Hage Geingob wird im Korruptionsprozess um den Verkauf des Bergbau-Konzerns UraMin in Frankreich nicht aussagen. Das habe Geingob am Wochenende in einem Interview des französischen Senders Radio France International (RFI) betont, berichtet der Namibian. Er habe nichts mit dem Verkauf zu tun gehabt. Wenn er ein Verbrechen begehen würde, werde sein Fall an einem namibischen Gericht verhandelt und an keinem ausländischen Gericht. Im Korruptionsprozess gegen den ehemaligen Chef des französischen Bergbau-Konzerns Areva war von fragwürdigen Zahlungen an Geingob als damaliger Minister für Handel und Industrie die Rede gewesen. Geingob hatte bereits im April erklärt, dass er das Geld für Beratungsdienste erhalten habe, die vor seiner Zeit als Minister geleistet worden seien. Auch habe er die Summe wie vorgeschrieben als Einkommen deklariert.

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17. August 2018 - Nachrichten am Abend

Eine Mutter aus Swakopmund muss wegen der Ermordung ihrer dreijährigen Tochter für 25 Jahre ins Gefängnis. Die geständige 34-Jährige hatte ihre Tochter vor knapp zwei Jahren erstickt. Die Tat ist laut dem Vorsitzenden Richter genauesten geplant gewesen. Es gäbe keinerlei Entschuldigung für die Tat und die Tatsache, dass es das leibliche Kind war, kam erschwerend hinzu, hieß es in der Urteilsbegründung. Die verurteilte Mörderin hatte in einer abschließenden Erklärung gesagt, dass sie aus Frust und den ständigen erniedrigenden Behandlungen durch den Vater des Kindes gehandelt habe. Ihre Absicht auch ihr eigenes Leben zu nehmen konnte sie nicht vollenden, da Mitglieder der Nachbarschaftswache vorher am Tatort eintrafen.

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