Donnerstag 22. Februar 2018

Hitradio Namibia bezieht seine namibischen Nachrichten unter anderem von der namibischen Nachrichtenagentur NAMPA. Internationale Nachrichten kommen von Regiocast aus Deutschland.

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22. Januar 2018 - Nachrichten am Morgen

Die im Erongo-Gebirge ausgesetzten Löwen sollen nach Etosha umgesiedelt werden, obwohl sie dort der sichere Tod erwartet. Das Umweltministerium sagte der Allgemeinen Zeitung, man habe die vier Raubkatzen zwar noch nicht gefunden, werde die Aktion jedoch fortsetzen. Die Umsiedlung nach Etosha sei wegen der Sorge angrenzender Farmer nötig. Dagegen wies der Berufsjagdverband NAPHA darauf hin, dass es sich um junge Löwen handelt. In Etosha, das eine Überpopulation an Löwen habe, würden die dort lebenden Rudel sie als Eindringlinge betrachten und töten. Das private Naturschutzgebiet im Erongo dagegen sei 180.000 Hektar groß und könne mit seinem Wildbestand mindestens 20 Löwen nachhaltig tragen.

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19. Januar 2018 - Nachrichten am Abend

Eine Voranhörung zu einem möglichen Berufungsverfahren im Mordfall des deutschen Fluglehrers Ralpf Köhnke soll im Mai stattfinden. Dies teilte das Obergericht in Windhoek am Mittag mit. Demnach habe einer der verurteilten Mörder eine solche Anhörung beantragt. Joseph Nunda und Dumingu da Costa waren im Juni 2014 unter anderem wegen gemeinschaftlichen Mordes zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass sie den 34-jährigen Köhnke 2005 getötet haben. Als Begründung für die Anhörung gab der Verurteilte an, dass die Höhe seiner Haftstrafe auf falschen Tatsachen berufe.

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19. Januar 2018 - Nachrichten am Mittag

Die vorgesehene Umstrukturierung der Zugehörigkeit von Staatsunternehmen in Namibia sei nicht Zielführend. Dies sagte der ehemalige Geschäftsführer von TransNamib, Titus Haimbili, in seiner Doktorarbeit zu dem Thema. Demnach sei eine Verbesserung der Leistung weder unter dem seit 2006 genutzten Dualsystem, noch unter dem seit 2016 vorgesehenen Hybridmodell möglich. Das Verantwortungsgefühl innerhalb der Staatsunternehmen steige nur, wenn ein unabhängiger Rat eingesetzt würde. Dieser solle die Unternehmen überwachen und politische Einflussnahme ausschließen. – Das Hybridmodell sehe derzeit vor, dass alle Wirtschaftsunternehmen des Staates dem Ministerium für Staatsunternehmen unterstellt werden, alle anderen Einrichtungen weiterhin beim zuständigen Fachministerium bleiben.

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19. Januar 2018 - Nachrichten am Morgen

Deutschland muss sich wegen der Völkermords-Klage der Opferverbände von Herero und Nama vor dem Gericht in New York erklären. Der Richter habe den Antrag des US-Anwalts, der Deutschland vertritt, auf Ablehnung der Klage abgewiesen, sagte der Ober-Chief der Herero, Vekuii Rukoro, gestern laut Allgemeiner Zeitung. Grund war dem Bericht zufolge allerdings ein fehlendes Dokument. Der Anwalt habe bis zum 9. Februar Zeit, den Antrag in vollständiger Form einzureichen. Die bereits für den 25. Januar angesetzte Anhörung findet daher offenbar wie vorgesehen statt. Die Deutsche Botschaft in Windhoek hatte vorgestern in einer Presseerklärung den Standpunkt Deutschlands bekräftigt, das Gericht in New York habe keine Rechtsbefugnis gegenüber ausländischen Staaten. Herero und Nama klagen auf Reparationen für den Völkermord während der deutschen Kolonialzeit.

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18. Januar 2018 - Nachrichten am Abend

In Simbabwe sollen spätestens in fünf Monaten freie Wahlen stattfinden. Dies kündigte Staatspräsident Emmerson Mnangagwa an. Es müsse das Ziel der Wahlen seien, allen zu zeigen, dass Simbabwe ein demokratisches Mitglied der Weltgemeinschaft sei. Unklarer als je zuvor dürfte der Ausgang der Wahlen sein. Ursprünglich waren die Wahlen für Juli oder August vorgesehen. Nach dem friedlichen Sturz von Simbabwes Langzeitpräsidenten Robert Mugabe, der 30 Jahre an der Macht war, ist die regierende ZANU-PF zerstrittener als je zuvor.

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18. Januar 2018 - Nachrichten am Mittag

Die Rückführung von 4000 Herero aus Botswana nach Namibia sei nur mit Unterstützung der Traditionellen Verwaltung der Ovaherero möglich, sagte ein Vertreter der Volksgruppe. Diese könne Druck auf die Zentralregierung in Windhoek ausüben, um den zurückgekehrten Herero die Möglichkeit zu geben ein neues Leben in Namibia aufzubauen. Die Regierung habe bisher kein Geld aufgrund der aktuellen Haushaltslage in Aussicht stellen können, hieß es. Eine erste Gruppe konnte nur durch Unterstützung des verstorbenen Ovaherero-Oberchiefs Kuaima Riruako zurückkehren.

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18. Januar 2018 - Nachrichten am Morgen

Die Völkermord-Klage der Opferverbände von Herero und Nama in New York ist nach Auffassung Deutschlands unzulässig. Das betonte die deutsche Botschaft in Windhoek gestern in einer Pressemitteilung. Das Gericht in New York habe keine Rechtsbefugnis gegenüber ausländischen Staaten. Der Prozess würde das Prinzip der Immunität von Staaten verletzen und damit gegen internationales Recht verstoßen, erläuterte die Botschaft. Als die Klageschrift Mitte November über die US-Botschaft in Berlin zugestellt werden sollte, habe Deutschland die Annahme verweigert und das Gericht in New York schriftlich über seine Position informiert. Die Anhörung war im Oktober wegen der noch nicht zugestellten Klage auf Ende Januar verschoben worden. Herero und Nama klagen auf Reparationen für den Völkermord während der deutschen Kolonialzeit.

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