Mittwoch 23. Mai 2018

Hitradio Namibia bezieht seine namibischen Nachrichten unter anderem von der namibischen Nachrichtenagentur NAMPA. Internationale Nachrichten kommen von Regiocast aus Deutschland.

Nampa 300x87

16. April 2018 - Nachrichten am Mittag

Der “Namibia Media Trust” NMT verurteilt den Versuch des Namibischen Geheimdienstes NCIS die Arbeit der Medien einzuschränken. Die unabhängige Medieneinrichtung weist auf ein Gesetz aus dem Jahr 1982 hin, dass gegen die Verfassung Namibias verstößt. Es schränke die freie Meinungsäußerung und eine unabhängige Medienberichterstattung ein. Die Tatsache, dass der NCIS ein Gericht angerufen habe um die journalistische Veröffentlichung von Informationen zu verhindern, sei der Pressefreiheit Namibias, die als eine der besten weltweit gilt, nicht zuträglich. Der NCIS begründet seinen Schritt damit, dass es um die nationale Sicherheit gehe und die Informationen illegal erworben wurden. – Der „The Patriot“ wollte Informationen zu Farmen in Besitz des Geheimdienstes veröffentlichen, hat sich aber nun bereiterklärt bis zu einer Gerichtsentscheidung damit zu warten.

Mehr lesen

16. April 2018 - Nachrichten am Morgen

Der deutsche Tourist, der im Kuiseb-Canyon von einem Leoparden schwer verletzt worden war, ist außer Lebensgefahr. Laut Allgemeiner Zeitung hat der 61-jährige Hardy Specker die siebenstündige Operation im Welwitschia-Privatkrankenhaus in Walvis gut überstanden. In der Nacht zum Donnerstag war Specker durch das Fenster seines Wohnmobils von einem Leoparden angegriffen worden. Indessen wird weiter über das ungewöhnliche Verhalten des sonst sehr scheuen Raubtiers spekuliert. Dem Tierarzt Diethardt Rodenwoldt von der AfriCat Foundation zufolge könnte das Tier von jemandem aufgezogen und später ausgesetzt worden sein. Das würde erklären, warum der Leopard keine Angst vor Menschen oder Fahrzeugen habe. Auch sei das Tier womöglich sehr hungrig gewesen oder mit Tollwut infiziert. Das Umweltministerium kündigte laut AZ an, den Fall zu untersuchen.

Mehr lesen

13. April 2018 - Nachrichten am Mittag

Der Kampf um die Anerkennung der ehemaligen SWATF/Koevoet-Mitglieder geht weiter. Der Vorsitzende und Gründer des „Namibia War Veteran Trusts“ rief seine Mitglieder dazu auf weiter gezielt die Anerkennung voranzutreiben. Diese Aussage kam, nachdem Staatspräsident Hage Geingob einmal mehr betonte, dass die Ex-Soldaten keine Anerkennung als Kriegsveteranen erhalten. Sie haben damit auch keinen Anspruch auf Einmalzahlungen und eine Veteranenpension. Eine unabhängige Umfrage im vergangenen Jahr hätte ergeben, dass der Großteil der Befragten eine Anerkennung begrüße. Die Soldaten der SWATF/Koevoet hätten gegen die Unabhängigkeit Namibias gekämpft und dafür einen Sold bezogen, sagte Geingob. Anders die Freiheitskämpfer, die kein Geld für den Kampf erhielten.

Mehr lesen

13. April 2018 - Nachrichten am Morgen

Im Kuiseb Canyon hat ein Leopard einen deutschen Touristen durch das Fenster des Wohnmobils angegriffen. Der 61-Jährige habe die Attacke nur aufgrund der beherzten Hilfe seiner Frau überlebt, berichtet die Allgemeine Zeitung. Demnach hatten Hardy Specker und seine 60-jährige Frau Petra ihr Wohnmobil vorgestern Abend unter der Brücke über den Kuiseb geparkt, um dort zu übernachten. Gegen 1.00 Uhr nachts seien sie durch ein Kratzen am Wagen geweckt worden. Laut Petra Specker stand ihr Mann auf, um zur Sicherheit das kleine Fenster in der Küche zu schließen. In dem Moment sei der Leopard durch das Fenster gesprungen und habe ihren Mann in den Kopf gebissen. Sie habe ihren Mann an den Beinen festgehalten, als das Tier versuchte, ihn durch das Fenster zu ziehen. Der 61-Jährige wurde gestern Abend operiert. Sein Zustand galt laut AZ als kritisch, aber stabil. Experten bezeichnen das Verhalten des Leoparden als sehr ungewöhnlich.

Mehr lesen

12. April 2018 - Nachrichten am Abend

Die Ohorongo-Zementfabrik hat eine Überkapazität an Zement, da der Absatz aufgrund der Krise im Baugewerbe deutlich zurückgegangen sei. Man schaue sich nach neuen Märkten um, hieß es von Geschäftsführer Hans-Wilhelm Schütte. Angola und Botswana seien mögliche Absatzmärkte, wobei die Einfuhrkontrollen nach Angola besonders kompliziert und die Absatzmärkte in Botswana näher an Südafrika lägen. In Südafrika gibt ebenfalls Überkapazitäten an Zement. Auch Märkte in Westafrika und Ägypten könne man derzeit nicht gewinnbringend versorgen, betonte Schütte. – Ohorongo beschäftigt in seinem Werk bei Otavi fast 300 Menschen.

Mehr lesen

12. April 2018 - Nachrichten am Mittag

Staatspräsident Hage Geingob hat in seiner “Rede zur Lage der Nation“ auch zur Herabstufung Namibias durch zwei führende Ratingagenturen im vergangenen Jahr Stellung bezogen. Man habe die Einstufung als „Ramsch“ bewusst in Kauf genommen, da man ausstehende Rechnungen begleichen wollte. Es sei deshalb notwendig gewesen viel Geld in die Hand zu nehmen. Hätte der Staat seine Rechnungen nicht beglichen, wäre der Schaden für die namibische Wirtschaft weitaus höher ausgefallen, sagte Geingob. Man habe dennoch das Verhältnis von Schulden zum BIP deutlich unter der Grenze von 60 Prozent halten können.

Mehr lesen

12. April 2018 - Nachrichten am Morgen

Im umstrittenen NEEEF-Gesetzentwurf ist die Klausel vom Tisch, dass Unternehmen 25 Prozent ihrer Anteile abgeben müssen. Das habe Präsident Hage Geingob gestern in seiner Rede zur Lage der Nation bestätigt, berichtet die Allgemeine Zeitung. Die meisten Namibier könnten die Anteile nicht erwerben, weil sie nicht genügend Kapital haben. Man wolle am NEEEF-Grundsatz jedoch festhalten. Geingob zufolge sollen Staatsaufträge nur an Firmen vergeben werden, die Vorgaben des künftigen Gesetzes erfüllen. Laut Presseagentur NAMPA forderte Geingob Firmen auf, Programme zur Beteiligung ihrer Mitarbeiter einzuführen.

Mehr lesen
 

Werbung

 

Deutsche Welle

Devisen