Dienstag 22. Mai 2018

Hitradio Namibia bezieht seine namibischen Nachrichten unter anderem von der namibischen Nachrichtenagentur NAMPA. Internationale Nachrichten kommen von Regiocast aus Deutschland.

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11. April 2018 - Nachrichten am Mittag

Der iranische Außenminister wird morgen zu einem offiziellen Besuch in Namibia erwartet. Es gehe bei den Gesprächen von Mohammad Zarif mit seiner namibischen Amtskollegin Netumbo Nandi-Ndaitwah um die generellen bilateralen Beziehungen der beiden Staaten. Zarif werde von einer großen Wirtschaftsdelegation begleitet. Er befindet sich aktuell im Senegal, nachdem er bereits Uruguay und Brasilien besucht hatte. Dem Iran liegt viel daran die Verbindungen in afrikanischen und südamerikanische Staaten zu stärken, hieß es.

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11. April 2018 - Nachrichten am Morgen

Die Verwaltung der Stadt Windhoek will wieder Grundstücke an religiöse Institutionen verkaufen. Der Stadtrat habe zwar einen entsprechenden Vorschlag der Grundstücks-Abteilung vorerst abgelehnt, berichtet der Namibian. Man werde jedoch erneut darüber beraten, sobald Zahlen und mehr Hintergrund über die Entwicklung religiöser Gemeinschaften vorgelegt werden. Der Stadtrat hatte im Jahr 2009 einen Stopp für den Verkauf von Grundstücken an religiöse Institutionen verhängt, nachdem kleine Kirchen wie Pilze aus dem Boden schossen. Im Vorschlag der Grundstücks-Abteilung sind Auflagen vorgesehen wie der Nachweis einer Zugehörigkeit zu einer religiösen Dachvereinigung in Namibia. Laut Namibian meinte ein Ratsmitglied während der Debatte, es sei besser, viele kleine Kirchen zu haben als viele Shebeens.

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10. April 2018 - Nachrichten am Abend

Der Antrag von sieben mutmaßlichen Caprivi-Separatisten zur Zuständigkeit des Obergerichtes wurde abgelehnt. Der Vorsitzende Richter Petrus Unengu machte in seiner Begründung deutlich, dass das Obergericht die Zuständigkeit über das gesamte namibische Staatsgebiet habe und deshalb die Männer sich wegen Hochverrats verantworten müssen. Zur Begründung sagte Unengu, dass die Männer alle seit Geburt in der heutigen Region Sambesi, dem damaligen Caprivi, an zahlreichen Wahlen teilnahmen und sämtlich die namibische Staatsbürgerschaft zur Unabhängigkeit beantragt hätten. Sie seien deshalb vor dem Gesetz Namibier. Die Angeklagten hatten die Zuständigkeit des Gerichts abgelehnt, da sie Caprivianer seien. Die Sieben, sowie zahlreiche weitere in der Zwischenzeit Verurteilte, waren in die gewaltsamen Unabhängigkeitsbestrebungen der Region vor fast 20 Jahren involviert.

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10. April 2018 - Nachrichten am Mittag

flächendeckenden und brancheübergreifenden Mindestlohn einzuführen. Man erwarte diesbezüglich eine Ankündigung in der morgigen „Rede zur Lage der Nation“, wie unter anderem die Lehrergewerkschaft TUN betonte. Angestellte im öffentlichen Dienst müssten jährliche Gehaltserhöhungen über der Inflation bekommen um ihren Lebensstandard nachhaltig anzuheben. Zudem erhoffe man sich Klarheit zur Einführung des Gesetzes über die „Förderung historisch benachteiligter Namibier in der Wirtschaft“ NEEEF.

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10. April 2018 - Nachrichten am Morgen

Präsident Hage Geingob droht dem französischen Sender Radio France International RFI wegen eines Berichts über angebliche Schmiergelder mit einer Unterlassungsklage. Das berichtet die Allgemeine Zeitung unter Berufung auf ein Schreiben von Anwalt Sisa Namandje. Dabei gehe es um einen Bericht von RFI vom 4. April über den Korruptionsprozess gegen den ehemaligen Chef des französischen Bergbau-Konzerns Areva im Zuge des Kaufs der kanadischen Firma Uramin. Darin sei von einer fragwürdigen Zahlung an Geingob als damaliger Minister für Handel und Industrie in Höhe von 8.000 Euro die Rede gewesen. Laut AZ stellt Geingob über seinen Anwalt klar, er habe das Geld für Beratungsdienste erhalten, die er vor seiner Zeit als Minister geleistet habe. Zudem habe er die Summe wie vorgeschrieben als Einkommen deklariert.

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9. April 2018 - Nachrichten am Abend

Ein 22-jähriger Farmarbeiter aus dem Gebiet um Aroab ist wegen Mordes zu einer relativ milden Haftstrafe verurteilt worden. Er muss für effektive 14 Jahre ins Gefängnis, wie das Obergericht in Windhoek heute erklärte. Das Strafmaß laute 20 Jahre wegen Mordes, wobei sechs Jahre zur Bewährung ausgesetzt werden. Der Mann hatte vor knapp vier Jahren seine damals 19-jährige Lebensgefährtin getötet. Er hatte stets behauptet, dass sich seine Freundin selber erhängt habe. – Die Anklage hatte eine lebenslange Haftstrafe oder mindestens 30 Jahre gefordert. Die Verteidigung bat aufgrund des Alters des Mörders zur Tatzeit um weniger als 20 Jahre.

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9. April 2018 - Nachrichten am Mittag

Nach einer schlechten Regenzeit bis Ende März, hat sich die Lage im Kaokoveld in den letzten knapp 14 Tagen deutlich entspannt und es ist von „außerordentlichem Niederschlag“ die Rede. Wie „Desert Lion Conservation“ auf seiner Website berichtet, führen sämtliche große Riviere der Gegend Wasser. Viele von ihnen hätten, was äußerst selten vorkommt, sechs große das Meer erreicht. Dazu zählen der Hoaruseb, Hoanib und Huab. Die Reisemöglichkeiten fernab der befestigten Straßen sind deshalb im Kaokoveld derzeit sehr eingeschränkt. – Indessen fiel in den vergangenen 24 Stunden vor allem im Zentrum des Landes erneut ergiebiger Niederschlag. Aus Windhoek wurden bis zu 40 Millimeter gemeldet.

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