Donnerstag 16. August 2018

Hitradio Namibia bezieht seine namibischen Nachrichten unter anderem von der namibischen Nachrichtenagentur NAMPA. Internationale Nachrichten kommen von Regiocast aus Deutschland.

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Nachrichten-RSS-Feed von Hitradio Namibia

18. Mai 2017 - Nachrichten am Mittag

Die Hai||om, eine Gruppe der San, haben Klage beim Obergericht auf Herausgabe ihres historisches Siedlungslandes eingereicht. Hierbei fordern sie Teile des Etosha-Nationalparks sowie elf Farmen im Mangetti-Gebiet, wie die Namibian Sun berichtet. Der Wert des Landes betrage insgesamt etwa 3,9 Milliarden Namibia Dollar. Es gehe um das Land, das in einer Karte von 1884 als ihr traditionelles und historisches Siedlungsgebiet ausgezeichnet war. Die Volksgruppe verlor ihr Siedlungsgebiet mit der Gründung des Etosha-Nationalparks 1907 und erhielt auch zu Apartheidszeiten ab 1964 kein eigenes Homeland. Die Kläger wollen das ursprüngliche Land mit allen Rechten auf Tiere, Wasser und Weide oder ein vergleichbares Land und eine finanzielle Entschädigung, hieß es.

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18. Mai 2017 - Nachrichten am Morgen

Air Namibia sollte verlustreiche Routen wie die zwischen Frankfurt und Windhoek aufgeben. Das habe Finanzminister Calle Schettwein gestern auf einem Treffen zur Finanzlage der staatlichen Fluggesellschaft erklärt, berichtet der Namibian. Die Regierung habe Air Namibia zu Lasten des Steuerzahlers im Laufe der Jahre Zuschüsse in Milliardenhöhe gezahlt. Dieses Geld hätte man anderweitig verwenden können, so Schlettwein. Laut Namibian bezweifelte er den Report eines Wirtschaftsexperten, der den direkten und indirekten Effekt Air Namibias auf die Wirtschaft des Landes im Jahr 2015/16 auf über 700 Millionen Namibia Dollar und mehr als 4.500 Arbeitsplätze bezifferte. Experten weisen darauf hin, dass nationale Fluglinien das Rückgrat des Tourismus eines Landes sind, weil sie im Gegensatz zu kommerziellen Direktflüge garantieren.

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17. Mai 2017 - Nachrichten am Abend

Die deutsche Verteidigungsministerin von der Leyen hat Bilanz gezogen im Rahmen der Aufräumaktion in den deutschen Kasernen im Zuge der Rechtsextremismusaffäre. Insgesamt seien gut 40 Objekte mit Bezug zur Wehrmacht entdeckt worden. Ob das viel oder wenig ist, bewerteten die Abgeordneten im Verteidigungsausschuss ganz unterschiedlich.

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17. Mai 2017 - Nachrichten am Mittag

Die illegale Landnahme in Walvis Bay sei auf die langsame Arbeit des Stadtrates zurückzuführen. Dieser Überzeugung zeigt sich die offizielle Opposition der DTA of Namibia. Demnach führen Bürokratie und lange Wartelisten zu Ungeduld der Menschen. Die DTA stellte jedoch ebenfalls klar, dass illegale Landnahme nicht zu unterstützen sei, jedoch immer beide Seiten gehört werden sollten. – Anfang Mai hatten etwa 1200 Personen ein Grundstück in der Hafenstadt besetzt und Blechhütten errichtet. Sie hätten eigenen Aussagen nach bereits lange davor die Stadt um legale Zuteilung des Grundstücks gebeten, jedoch nie eine Antwort erhalten.

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17. Mai 2017 - Nachrichten am Morgen

Eine direkte Beteiligung der Herero und Nama am Dialog Namibias mit Deutschland über den Völkermord während der Kolonialzeit ist weiterhin nicht vorgesehen. Das habe der Sonderbeauftragte Namibias, Zed Ngavirue betont, berichtet der Namibian. Damit wurde ein Bericht von gestern über ein Treffen von Präsident Hage Geingob mit den Vertretern der Opferverbände der Nama und Herero, Ida Hoffmann und Vekuii Rukoro zurechtgerückt. Geingob hatte demnach gesagt, ein Ergebnis des Dialogs sei wenig glaubhaft, wenn Betroffene an den Gesprächen nicht beteiligt sind. Ngavirue zufolge wurden Hoffmann und Rukoro aufgerufen, im technischen Rat mitzuwirken, der ihm bei den Gesprächen beratend zur Seite steht.

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16. Mai 2017 - Nachrichten am Abend

Drei Personen wurden in Zusammenhang mit dem Versschwinden eines Kleinkindes festgenommen. Sie konnte aufgrund von polizeiliche Ermittlungen ausfindig gemacht werden. Ersten Polizeiangaben nach sollen die Personen das Baby „für einen weißen Mann“ gestohlen haben. Die Ermittlungen dauern an. Der Mann und zwei Frauen im Alter von 27 bis 39 Jahre befinden sich in Untersuchungshaft in der Region Kunene, nachdem ihnen keine Kaution gewährt wurde. Sie müssen sich wegen Menschenhandels verantworten.

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16. Mai 2017 - Nachrichten am Mittag

Die Dezentralisierung in Namibia sollte unter dem Dach des Büros der Premierministerin stattfinden. Dazu rief Regionalratsmitglied Steve Boois auf. Man müsse erreichen, dass die Regionalverwaltungen nicht nur „politische Projekte“ sind, sondern aktive Instanzen in der Verwaltung des Landes. Dies sei in der bisherigen Struktur unter Aufsicht des Ministeriums für städtische und ländliche Entwicklung kaum möglich, hieß es. Viele Regionalprojekte werden ohnehin bereits von der Premierministerin ins Leben gerufen, so dass eine Angliederung an diese sinnvoll wäre.

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