Mittwoch 20. Juni 2018

Hitradio Namibia bezieht seine namibischen Nachrichten unter anderem von der namibischen Nachrichtenagentur NAMPA. Internationale Nachrichten kommen von Regiocast aus Deutschland.

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17. Februar 2017 - Nachrichten am Mittag

Entwicklungsministerin Sophia Shaningwa unterstützt Staatspräsident Hage Geingob uneingeschränkt bei den aktuellen Sparmaßnahmen. Weder der Präsident noch Finanzminister Calle Schlettwein seien für die aktuelle Haushaltslage verantwortlich. Sie würden mit den aktuellen Haushaltskürzungen und Sparmaßnahmen alles richtigmachen. Die schwierige Lage sei nicht zuletzt auf die wirtschaftliche Talfahrt in Südafrika und auch internationale Probleme zurückzuführen. Jeder Namibier und insbesondere auch die Staatsangestellten müssten die Situation verstehen. Deshalb seien Sonderzahlungen für Überstunden, Reisespesen etc. derzeit kaum möglich.

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17. Februar 2017 - Nachrichten am Morgen

Dutzende Ausländer, die von der Einreisebehörde widerrechtlich festgehalten wurden, sollen gestern freigelassen worden sein. Sie müssten das Land jedoch innerhalb von sieben Tagen verlassen, berichtet die Allgemeine Zeitung. Darunter seien zwei 17-jährige Jungen aus Angola und Simbabwe, um deren Rückführung sich das Büro des Ombudsmannes kümmern wolle. 46 Ausländer vor allem aus Angola, Simbabwe und Kenia waren zum Teil seit Monaten in Haft, obwohl es keine gültigen Haftbefehle gegen sie gab. Das Büro des Ombudsmannes kündigte weitere Überprüfungen von Inhaftierten in Polizeistationen an.

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16. Februar 2017 - Nachrichten am Abend

Der chinesische Geschäftsmann Jack Huang ist heute erneut vor Gericht erschienen. Auch die drei mit ihm Verdächtigten seien erneut angehört worden. Das Gericht vertagte das Verfahren auf den 1. August, damit genug Zeit für Anklage und Verteidigung sei um alle Dokumente vorzubereiten und die Beweislage zu analysieren. Huang, der auch geschäftlich mit Staatspräsident Hage Geingob zu tun hat und den drei anderen Chinesen wird vorgeworfen, Betrug, Steuerhinterziehung und Geldwäsche in Höhe von 3,5 Milliarden Namibia Dollar begangen zu haben. Alle sind gegen Kautionszahlungen von 500.000 bis 1,5 Millionen Namibia Dollar auf freiem Fuß.

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16. Februar 2017 - Nachrichten am Mittag

Namibias Wirtschaft ist weiter stark vom Bergbau abhängig. So habe der Anteil ab Bruttoinlandsprodukt 2015 12,5 Prozent betragen. Noch wichtiger sei die Tatsache, dass etwa 50 Prozent der Exporteinnahmen auf Bergbauprodukte zurückzuführen seien. Aus diesem Grund sei die Aus- und Weiterbildung von Namibiern in diesem Bereich extrem wichtig, wie die Bergbaukammer aus Anlass der Eröffnung der Bergbau-Konferenz bekannt gab. Das “Namibian Institute for Mining and Technology” müsse deshalb weiter gestärkt werden.

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16. Februar 2017 - Nachrichten am Morgen

Landreform-Minister Utoni Nujoma hat in der Nationalversammlung eine Schlappe erlitten. Laut Presseagentur NAMPA wurde er von seinem ehemaligen Stellvertreter und SWAPO-Parteikollegen, Bernadus Swartbooi, als Idiot beschimpft. Auch habe er seine Erklärung zum neuen Gesetzentwurf der Bodenreform nach Einsprüchen von Swartbooi und der Opposition unterbrechen müssen und nach einer Teepause nicht fortsetzen dürfen. Offenbar war man sich auch in der SWAPO einig, dass die Erklärung unnötig war. Präsident Hage Geingob hatte vor kurzem nach massiven Protesten angeordnet, die von Nujoma vorangetriebene Vorlage des Gesetzentwurfs im Parlament zu verschieben, bis ein nationaler Dialog zur Bodenreform stattgefunden hat.

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15. Februar 2017 - Nachrichten am Mittag

Unabhängig von einem geeinigten und freien Namibia muss die Landfrage auf Grundlage historischer Besitzverhältnisse entschieden werden. Dies unterstrichen die Oppositionsführer Shixwameni von der APP und Maamberu von der SWANU. Sie erteilten damit der Forderung von Präsident Geingob eine Absage, die Landfrage demokratisch und zum Wohle aller zu klären. Maamberu stellte sogar die internationale Reputation Namibias in Frage, wenn das Problem der Landverteilung nicht umgehend gelöst werde.

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15. Februar 2017 - Nachrichten am Morgen

Präsident Hage Geingob hat Forderungen von Nama und Herero scharf zurückgewiesen, das Land ihrer Ahnen zurückzuerhalten. Die Landfrage werde von unzufriedenen Einzelpersonen missbraucht, sagte Geingob laut Presseagentur NAMPA zur Eröffnung der ersten Kabinettssitzung dieses Jahres im Staatshaus in Windhoek. Sie hofften, damit eine Explosion des Chaos auszulösen. Zugleich fragte Geingob, wer der ursprüngliche Eigentümer des Landes in Namibia sei, und kritisierte, dass niemand die San nenne. Er rief die neue Bewegung der Landlosen auf, Lösungsvorschläge zu unterbreiten, die mit einem vereinten, freien und versöhnten Namibia vereinbar sind.

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