Donnerstag 18. Juli 2019

Hitradio Namibia bezieht seine namibischen Nachrichten unter anderem von der namibischen Nachrichtenagentur NAMPA. Internationale Nachrichten kommen von Regiocast aus Deutschland.

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Nachrichten-RSS-Feed von Hitradio Namibia

2. März 2018 - Nachrichten am Morgen

Viele Abgeordnete in der Nationalversammlung verdienen am Fischfang mit. Das geht laut Namibian aus dem Verzeichnis der Vermögenswerte und Einkünfte von Parlamentariern für 2015/16 hervor, das vergangene Woche auf Druck von Präsident Hage Geingob veröffentlich wurde. Demnach besitzen mindestens 24 der 104 Abgeordneten eine Fischerei-Firma oder sind Direktor einer solchen, darunter Parlamentspräsident Peter Katjavivi, Bildungsministerin Katrina Hanse-Himarwa und Innenminister Frans Kapofi. Fischereiminister Fischereiminister Bernard Esau kann Fischfang-Quoten an Firmen vergeben, ohne die Mengen offenzulegen. Viele Firmen haben ihre Quote nicht in Anspruch genommen, sondern weiterverkauft.

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1. März 2018 - Nachrichten am Abend

Namibia benötigt für den Kampf gegen die Klimaveränderung fast 400 Milliarden Namibia Dollar. Diese Summe wurde von Umweltminister Pohamba Shifeta genannt. Namibia ist unabhängigen Studien nach weltweit eines der am meisten durch den Klimawandel betroffenen Länder. Aus diesem Grund wurde mit der Entwicklungsbank des Südlichen Afrika DBSA eine Absichtserklärung unterzeichnet, die Zugang zu Geldern des „Green Climate Fund“ ermögliche. Ziel sei es binnen der kommenden 12 Jahre die Treibhausgase im Land um 89 Prozent zu verringern. Dies solle unter anderem durch den Ausbau Erneuerbarer Energien erreicht werden. Namibia sei hierfür global aufgrund des Klimas in einer herausragenden Position.

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1. März 2018 - Nachrichten am Mittag

Eine Entscheidung über die Änderung der südafrikanischen Verfassung in Hinblick auf Enteignungen von Grund und Boden ohne Kompensation soll bis Ende August fallen. Diesen Zeitrahmen hat die Nationalversammlung dem zuständigen Verfassungsorgan, bestehend aus Mitgliedern beider Kammern des Parlaments, gegeben. Anders als zunächst von Medien berichtet, gehe es keineswegs bei dem Antrag der oppositionellen EFF nur um landwirtschaftliche Nutzfläche. Die EFF will die Enteignung allen Grund und Bodens in Südafrika, von Weiß und Schwarz, und eine 100%ige Verstaatlichung von städtischem und ländlichem Grund. Niemand müsse um sein Haus oder seine Wohnung fürchten, da alle diese dann vom Staat langfristig pachten könnten, hieß es weiter.

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1. März 2018 - Nachrichten am Morgen

Der Konzern NamPower hat die Vergabe des Auftrags für ein Gaskraftwerk bei Walvis Bay an die südafrikanische Firma Xaris Energy gestoppt. Der Vorstand von NamPower habe Energieminister Tom Alweendo über die Entscheidung informiert, berichtet der Namibian. Grund seien Unregelmäßigkeiten im Ausschreibungsverfahren. Xaris hatte sich mit einem 300-Megawatt-Kraftwerk beworben, obwohl laut Ausschreibung eine Leistung von 230 bis 250 Megawatt gefragt war. Dem Bericht zufolge droht NamPower nun eine Klage. Xaris gebe auf seiner Website an, bereits 400 Millionen Namibia Dollar in das Projekt investiert zu haben, was jedoch als stark überhöht gelte. - Experten hatten bereits vor zwei Jahren bemängelt, dass die Kosten von 7,6 Milliarden Dollar zu hoch sind.

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28. Februar 2018 - Nachrichten am Abend

Erstmals gibt es in Namibia ein landesweites, integriertes Müllkonzept. Dies wurde heute von Umweltminister Pohamba Shifeta vorgestellt. Erschreckend sei, dass fast alle Kommunen nicht die eingenommenen Müllgebühren für ein standardisiertes Verwertungssystem nutzen würden. In vielen Orten entsprechen die Müllhalden nicht den Minimalstanforderungen. Die falsche Entsorgung von Müll sei ein nachhaltiges Problem für Menschen, Tiere und die Umwelt insgesamt, betonte Shifeta. Zudem gäbe es keine richtigen Systeme die Menge des Mülls in Namibia und deren Entsorgung nachzuvollziehen. – Shifeta sprach zudem erneut das Ziel aus, dass binnen zwei Jahren Plastiktüten im Land verboten werden sollen.

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28. Februar 2018 - Nachrichten am Mittag

Die Gemeinde Gobabis ist Vorreiter bei der Erschließung von informellen Wohngebieten. So sei es gelungen das Gebiet „Freedom Square“ binnen vier Jahren in ein halb-offizielles Wohngebiet umzuwandeln. Gemeinsam mit der Privatwirtschaft und den Bewohnern des Gebietes wurde mit Hochdruck hieran gearbeitet. Man habe nun alle Vorbereitungen abgeschlossen um das Gebiet als richtiges Stadtviertel zu erschließen. Der Bau von Straßen und Abwasserleitungen sei nun möglich, da alle Blechhütten geordnet neu errichtet wurden. Eine öffentliche Trinkwasserversorgung wurde bereits eingerichtet.

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28. Februar 2018 - Nachrichten am Morgen

Das umstrittene Gesetzvorhaben NEEEF zur Förderung historisch benachteiligter Namibier in der Wirtschaft ist nötig, um die nach wie vor große Kluft zwischen Arm und Reich zu verringern. Das machte Präsident Hage Geingob gestern zu Beginn eines Arbeitstreffens des Kabinetts zum Gesetzentwurf deutlich. Laut Allgemeiner Zeitung nannte er es verstörend, dass es Widerstand gegen das NEEEF-Konzept gebe. Auf dem gestrigen Arbeitstreffen ging es Geingob zufolge um vier Fragen. So müsse man die Begriffe der ehemals benachteiligten Person und des Privatunternehmens definieren und entscheiden, ob NEEEF auf verpflichtender oder freiwilliger Basis eingeführt werden soll. Auch die Finanzierung müsse noch geklärt werden. Geingob betonte, der NEEEF-Entwurf sei verfassungskonform.

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