Donnerstag 22. Februar 2018

Hitradio Namibia bezieht seine namibischen Nachrichten unter anderem von der namibischen Nachrichtenagentur NAMPA. Internationale Nachrichten kommen von Regiocast aus Deutschland.

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11. Januar 2018 - Nachrichten am Morgen

Das Bildungsministerium will Lehrer der Regierungsschulen für die Leistungen ihrer Schüler bald zur Rechenschaft ziehen. Das habe Ministerin Katrina Hanse-Himarwa gestern bei Bekanntgabe der NSSC-Prüfungsergebnisse der Klasse Zwölf angedroht, berichtet der Namibian. Man werde Schulen mit schlechten Ergebnissen dabei helfen, sich zu verbessern. Wenn dies nichts bewirke, werde man gegen die Verantwortlichen disziplinarische Schritte einleiten. Die Ministerin stellte zwar eine leichte Verbesserung fest, war aber noch nicht zufrieden. Von den rund 22.000 Vollzeit-Schülern, die die NSSC-Prüfungen abgelegt hatten, haben 39,3 Prozent die Zulassung zur Universität erhalten. Im Vorjahr lag die Rate bei gut 37 Prozent, 2016 bei rund 30 Prozent. Die Regierung hat ein Ziel von mindestens 40 Prozent vorgegeben.

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10. Januar 2018 - Nachrichten am Abend

Die vor etwa einem Monat aus dem Nordwesten Namibias ins Erongo-Gebirge umgesiedelten Löwen werden erneut gefangen und in einen Nationalpark gebracht. Dies sei laut dem Umweltministerium nötig geworden, da man weiteren Disput zwischen dem „Erongo Mountain Rhino Sanctuary“ und kommerziellen Farmern des Gebietes vermeiden wolle. Das MET betonte jedoch auch, dass die Löwen im Erongo in einem Schutzgebiet von 180.000 Hektar sicher aufgehoben wären. Sie würden keine größere Gefahr für Mensch oder Nutzvieh darstellen als die dort ohnehin vorkommenden Raubtiere wie zum Beispiel Hyänen. Der vehemente Einspruch Weniger gegen die Löwen im Erongo bleibt demnach weiterhin unbegründet.

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10. Januar 2018 - Nachrichten am Mittag

Eine Buchprüfung für die Stadt Windhoek hat ein erschreckendes Bild zu Tage gebracht. Demnach habe die Stadt binnen vier Jahren bis zum Finanzjahr 2016 mehr als zwei Milliarden Namibia Dollar an Schulden angehäuft. Laut Generalbuchprüfer Junias Kandjeke sei die Stadt so wirtschaftlich nicht tragbar und könne in der Insolvenz enden. Anhaltende Verluste würden mittelfristig zu Einsparmaßnahmen führen müssen, worunter die Bewohner der Stadt leiden werden. Es sei schwierig der Stadt die notwendige Unternehmensfortführung zu bescheinigen, hieß es weiter. Den Zahlen nach habe vor allem die Stadtpolizei großen Anteil an den Verlusten. Diese hätten alleine 2015 mehr als 200 Millionen Namibia Dollar betragen.

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10. Januar 2018 - Nachrichten am Morgen

Der Erfolg des Naturschutzes in Namibia ist vor allem kommunalen Gemeinschaften und dem Privatsektor zu verdanken. Rund 80 Prozent des Wildtierbestandes würden sich außerhalb staatlich kontrollierter Gebiete befinden, sagte Umweltminister Pohamba Shifeta gestern laut Presseagentur NAMPA zur Eröffnung der Konferenz Pathways Africa 2018 in Windhoek. Shifeta betonte zugleich den Beitrag der Wildhege zum Aufschwung des Tourismus, der wiederum der gesamten Wirtschaft zugutekomme. Der Allgemeinen Zeitung zufolge bestätigten Experten, dass die Trophäenjagd für den Erfolg der Wildhege verantwortlich ist - aufgrund ihrer Vorteile für die kommunalen Gemeinschaften in Form von Einkünften, Arbeitsplätzen und Fleisch. Die viertägige Konferenz steht unter dem Motto „Living with Wildlife“ und dreht sich vor allem um den Konflikt zwischen Mensch und Tier. Dem Cheetah Conservation Fund CCF zufolge, der Mitveranstalter der Tagung ist, sind rund 250 Teilnehmer aus 30 Ländern vertreten.

Auch im neuen Schuljahr werden wieder Hunderte Kinder keinen Platz in Klasse 1 erhalten. Laut Namibian waren alleine in Walvis Bay und Swakopmund rund 1.800 Erstklässler auf der Warteliste. Das Bildungsministerium sei dabei, in Walvis Bay weitere acht Klassenräume zu errichten und in Swakopmund sieben. Man hoffe, sie bis Ende des Monats fertigzustellen. Dem Bericht zufolge wurden vier brandneue Klassengebäude, die von der Hafenbehörde NamPort gespendet worden waren, während der Ferien beschädigt. Unbekannte schlugen Fenster ein und entfernten die Rahmen. Zudem fehlt es laut Bildungsbehörde nur an Klassenräumen, sondern auch an qualifizierten Grundschul-Lehrern.

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9. Januar 2018 - Nachrichten am Abend

Der schwere Zyklon der vergangenen Tage hat mindestens 29 Menschenleben auf Madagaskar gefordert. Diese Zahl gaben nun die örtlichen Behörden bekannt. Demnach haben zudem mindestens 17.000 Menschen ihr Zuhause verloren. Fünf Mal so viele seien auch indirekt von den Auswirkungen des Sturms betroffen. Alleine 17 Personen seien bei einem schweren Bergrutsch aufgrund der anhaltenden Regenfälle ums Leben gekommen. Besonders betroffen war einmal mehr die Hauptstadt Antananarivo. Diese ist aufgrund einer anhaltenden Pestepidemie ohnehin seit Monaten stark gebeutelt.

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9. Januar 2018 - Nachrichten am Mittag

Die hohe Zahl an Verkehrstoten auf Namibias Straßen reißt nicht ab. Polizeiangaben nach starben gestern südlich von Katima Mulilo bei einem Verkehrsunfall fünf Personen. Einmal mehr sei ein Reifen geplatzt und der Fahrer habe die Kontrolle über das Fahrzeug verloren. Neben den Opfern hätten drei weitere Fahrgäste teilweise schwere Verletzungen erlitten. Der Fahrer habe den Unfall überlebt. Er muss sich nun wegen fahrlässiger Tötung, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Fahren ohne Fahrerlaubnis verantworten. Er habe lediglich einen gefälschten Führerschein gehabt, hieß es.

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9. Januar 2018 - Nachrichten am Morgen

Die Zahl der Hepatitis-Fälle in den Armenvierteln Windhoeks steigt weiter an. Man habe mittlerweile 214 infizierte Personen registriert, teilte der Staatssekretär im Gesundheitsministerium, David Uirab, gestern auf Nachfrage des Namibian mit. Mitte Dezember waren es 26 Fälle, vergangene Woche 167. Von weiteren Todesfällen ist im Bericht nicht die Rede. Anfang Dezember war eine an Hepatitis erkrankte Frau gestorben. Betroffen vom Ausbruch sind informelle Siedlungen in Katutura mit bedenklichen hygienischen Bedingungen. Der Namibian berichtet von zwei Straßen im Viertel Havana, in denen 90 Prozent der städtischen Toiletten defekt sind und auf denen das Abwasser von selbst errichteten Toiletten offen abfließt. Bewohner warfen dem Stadtrat vor, ihre Lage seit langem zu ignorieren.

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