Mittwoch 17. Juli 2019

Hitradio Namibia bezieht seine namibischen Nachrichten unter anderem von der namibischen Nachrichtenagentur NAMPA. Internationale Nachrichten kommen von Regiocast aus Deutschland.

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Nachrichten-RSS-Feed von Hitradio Namibia

9. Februar 2018 - Nachrichten am Morgen

Präsident Hage Geingob hat im Zuge seiner Kabinettsumbildung drei Ministerien neu besetzt, die immer wieder wegen Korruptionsvorwürfen in den Schlagzeilen waren. Neuer Minister für Öffentliche Arbeiten und Transport ist John Mutorwa. Sein Posten als Landwirtschaftsminister übernimmt sein Vorgänger Alpheus !Naruseb, der vor allem wegen des gestoppten überteuerten Flughafen-Ausbaus in der Kritik stand. Ein ähnlicher Wechsel findet zwischen dem Büro des Generalstaatsanwalts und dem Justizministerium statt: Sacky Shanghala, der wegen der Millionenhonorare für Anwälte in England unter Beschuss war, wechselt das Amt mit Albert Kawana. Auch der Minister für Bergbau, Obeth Kandjoze und der Leiter der Planungskommission, Tom Alweendo wechseln ihre Posten.

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8. Februar 2018 - Nachrichten am Abend

Staatspräsident Hage Geingob zeigt sich bestürzt über Berichte, dass das Verteidigungsministerium eine Urlaubsfarm für 45 Millionen Namibia Dollar gekauft hat. Es könne nicht sein, dass Ausgaben solcher Art getätigt werden, während tausende Soldaten in den Zwangsurlaub geschickt wurden. Es gäbe nicht genug Geld für Behausung und Essen für die Soldaten, aber scheinbar für den Kauf einer Farm. Verteidigungsminister Penda Ya Ndakolo schulde ihm umgehend eine Antwort. Der ehemalige Gästebetrieb und 11.000-Hektar-Farm soll bereits im September gekauft worden sein.

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8. Februar 2018 - Nachrichten am Mittag

Staatspräsident Hage Geingob hat für einige Ressorts neue Minister bestellt. Zudem übernimmt Nangolo Mbumba ab sofort das Amt des Vizestaatspräsidenten. Nickey Iyambo war aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten. Unter anderem ist Frans Kapofi neuer Innenminister, während John Mutorwa vom Landwirtschaftsministerium ins Verkehrsministerium wechselt. Neuer Informationsminister ist Stanley Simataa. Insgesamt stehen zehn Ministerien nun neue Minister vor.

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8. Februar 2018 - Nachrichten am Morgen

Der Staat muss sich zu einem aktiven und professionellen Teilhaber von Staatsbetrieben wandeln. Das habe der Minister für Staatsbetriebe, Leon Jooste, gestern auf einer Veranstaltung der Wirtschafts-Vereinigung EAN gefordert, berichtet die Allgemeine Zeitung. So müsse man die Rechenschaftspflicht verbessern sowie etwas gegen den häufigen Wechsel von Geschäftsführern und oft nicht ausreichend qualifizierte Aufsichtsratsmitglieder unternehmen. Die Reform der Staatsbetriebe komme aufgrund rechtlicher Hürden nur langsam voran. Dies solle sich in diesem Jahr durch ein neues Gesetz ändern. Jooste zufolge gibt es 71 Staatsbetriebe. Im Finanzjahr 2016/17 hätten sie einen Gesamtverlust von einer Milliarde Namibia Dollar gemacht.

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7. Februar 2018 - Nachrichten am Abend

Das “Institute for Public Policy Research” hat die gestrige Anschuldigung von Informationsminister Tjekero Tweya zurückgewiesen. Tweya hatte einen Bericht des IPPR zum Zugang zu Informationen als „fernab jeder Wahrheit“ bezeichnet. Dem Bericht aus Dezember 2017 nach erfülle praktisch kein Ministerium seine rechtliche Verpflichtung Informationen der Öffentlichkeit bereitzustellen. Man habe alle nötigen Kontakte und Nachweise vorliegen und halte deshalb uneingeschränkt an dem Bericht fest, hieß es vom IPPR. Jegliche Nachweise über die Kontaktaufnahme und Antworten seien erbracht worden.

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7. Februar 2018 - Nachrichten am Mittag

Namibias gesamtwirtschaftliche Lage wird sich in diesem Jahr kaum verbessern. Dieser Überzeugung zeigt sich das Finanzberatungsunternehmen Twilight. Das Bruttoinlandsprodukt zeige kein erkennbares Wirtschaftswachstum. Es gäbe einige wenige Indikatoren, die einen deutlichen Aufschwung der Wirtschaft sehen würden. Jedoch sei das BIP der einzige wirkliche Wert, der ein solches Wachstum zeigen könne. Das Finanzministerium unterstrich indessen, dass die Haushaltslage sich gegenüber dem gleichen Zeitraum im vergangenen Jahr stabilisiert habe. Weitere Einsparungen, wie u.a. das Auslandsreiseverbot, werden den Staatshaushalt weiter konsolidieren.

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7. Februar 2018 - Nachrichten am Morgen

Haftstrafen, die länger sind als die zu erwartende Lebensdauer eines Verurteilten, verstoßen gegen die Verfassung Namibias. Das habe das Oberste Gericht gestern in einem wegweisenden Urteil gestern entschieden, berichtet der Namibian. Wenn eine Haftstrafe dem Verurteilten keine realistische Hoffnung lasse, je wieder aus dem Gefängnis zu kommen, werde sein Recht auf Menschenwürde verletzt. Richter Dave Smuts und vier Kollegen hoben Hafturteile von 64 bis 67 Jahren gegen vier Männer auf, die 2002 wegen Mordes an einem älteren Ehepaar auf einer Farm bei Okahandja verhängt worden waren. Sie wurden umgewandelt zu je zwei lebenslangen Strafen, die parallel ablaufen. Damit können die Verurteilten nach 25 Jahren Haft einen Antrag auf Haftentlassung stellen - in diesem Fall im Jahre 2027.

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