Freitag 24. Mai 2019

Hitradio Namibia bezieht seine namibischen Nachrichten unter anderem von der namibischen Nachrichtenagentur NAMPA. Internationale Nachrichten kommen von Regiocast aus Deutschland.

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1. Dezember 2017 - Nachrichten am Morgen

Der Parlamentsausschuss für öffentliche Finanzen ist empört darüber, dass der Hilfsfonds für Studenten NSFAFAuskunft über seine maroden Finanzen verweigert. Wie die Allgemeine Zeitung berichtet, sagte die Geschäftsführung des NSFAF zu Beginn der Sitzung ihre Teilnahme in einem Schreiben ab. Dies sei inakzeptabel, unverschämt und arrogant, erklärte Ausschuss-Vorsitzender Mike Kavekotora, zumal sich die Summe nicht zurückgezahlter Studenten-Darlehen mittlerweile auf 1,8 Milliarden Namibia Dollar erhöht habe. Der Ausschuss vertagte die Sitzung laut AZ auf Anfang kommenden Jahres und drohte damit, die NSFAF-Geschäftsführung notfalls per Vorladung zur Teilnahme zu zwingen.

Die Polizei mahnt alle Bürger, auf Fahrzeug-Eskorten hochgestellter Persönlichkeiten im Straßenverkehr Rücksicht zu nehmen. Diese Eskorten hätten stets Vorfahrt und müssten sich nicht an Verkehrsregeln halten, erklärte NamPol-Generalinspektor Sebastian Ndeitunga gestern laut Allgemeiner Zeitung. Immer öfter stelle man fest, dass Autofahrer den VIP-Konvois nur widerwillig oder gar nicht Platz machen. Wer das gesetzlich vorgeschriebene Verhalten gegenüber solchen Eskorten ignoriere, mache sich strafbar. Ndeitunga räumte laut AZ auch Fälle des Missbrauchs von Macht und Position ein. Bürger sollten solches Fehlverhalten melden. Es werde nicht toleriert.

Die argentinische Marine hat die Hoffnung aufgegeben, die Besatzung des seit rund zwei Wochen vermissten U-Boots noch lebend zu finden. Das Boot mit seinen 44 Besatzungsmitgliedern war am 15. November im Südatlantik verschwunden. Kurz zuvor soll die Mannschaft noch einen Funkspruch abgesetzt haben, in dem von einem Kurzschluss und einem Feuer die Rede war. Trotz internationaler Hilfe blieb die Suche bis zuletzt erfolglos und wird nun eingestellt.

Im deutschlandweit ersten Zivilprozess um die Folgen des Klimawandels hat ein peruanischer Kleinbauer einen Etappenerfolg gegen den Energieriesen RWE erreicht: Das Oberlandesgericht Hamm entschied, die Beweisaufnahme zu starten und machte klar, dass es die Klima-Klage für zulässig und begründet hält.

Im Nationalen Museum könnte bald das weltweit erste vollständig erhaltene Skelett des seltenen Bryde-Wales zu sehen sein. Laut Presseagentur NAMPA wird der Wal-Kadaver, der vergangenen Donnerstag bei Meile 4 nördlich von Swakopmund angespült worden war, zurzeit enthäutet. Das verrottete Fleisch werde vergraben. Anschließend solle das Skelett präpariert werden. An den mehrtägigen Arbeiten sind Mitarbeiter des Fischereiministeriums und Mitglieder des Namibian Dolphin Project beteiligt. Ob das Nationale Museum das Skelett übernimmt, wird laut NAMPA noch geklärt. Der angespülte Bryde-Wal ist mit rund 15 Meter Länge und 16 bis 17 Tonnen Gewicht ein ausgewachsenes Tier. Weltweit ist in Museen bisher kein vollständiges Skelett dieser Walart vorhanden.

Der namibische Fußball erhält vom Staat eine Finanzspritze von zehn Millionen Namibia Dollar. Das habe die Sportkommission NSC gestern bei der offiziellen Übergabe der Gelder mitgeteilt, meldet die Presseagentur NAMPA. Dem nationalen Fußballverband NFA zufolge kommt das Geld gerade rechtzeitig für die Vorbereitung des U-20-Nationalteams auf den SADC-Cup, der in diesem Monat in Sambia stattfindet. Das Namibische Olympische Komitee erhält von der Sportkommission vier Millionen Dollar und der Hockey-Verband 900.000 Dollar.

30. November 2017 - Nachrichten am Abend

Das Fischereiministerium will in den kommenden fünf Jahren 1,3 Milliarden Namibia Dollar zur Unterstützung der Fischerei in die Hände nehmen. Dabei seien 10 Prozent für Investitionen vorgesehen, wie Minister Bernhardt Esau mitteilte. Schwerpunkt des Strategiepapiers sei die für die Wirtschaft und Umwelt bestmögliche Nutzung der namibischen Meeresressourcen. Man wolle eng mit Forschungseinrichtungen im Land zusammenarbeiten. Um mehr Menschen an der Fischerei teilhaben zu lassen, seien zudem weitere Aquakulturprojekte vorgesehen.

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30. November 2017 - Nachrichten am Mittag

Die Namibische Entwicklungsbank DBN will neue Wege gehen. So sei es laut Geschäftsführer Martin Inkumbi die Aufgabe der Bank alles Mögliche gegen Armut, Arbeitslosigkeit und ein schwaches Wirtschaftswachstum zu tun. Aus diesem Grund wurde gemeinsam mit der Universität Namibias ein „Innovation Hub“ in der Region ||Karas aufgebaut. Hier sollen junge Menschen an die Themen Geschäftsgründung und Unternehmensführung herangeführt werden. Der DBN gehe es vor allem darum die Industrie im Land zu stärken. Auch Transport, Tourismus und Herstellendes Gewerbe stünden ganz oben auf der Agenda.

Bei Überschwemmungen sind in Thailand fünf Menschen ums Leben gekommen. In den sozialen Netzwerken wurden Bilder von überfluteten und beschädigten Straßen verbreitet. Nach Behördenangaben waren insgesamt mehr als 380.000 Menschen aus acht Provinzen von den Überschwemmungen betroffen, einen offiziellen Evakuierungsplan gibt es aber nicht.

Nach dem Selbstmord des früheren bosnisch-kroatischen Generals Praljak vor dem UN-Tribunal in Den Haag hat die niederländische Staatsanwaltschaft Ermittlungen eingeleitet. Im Kern geht es dabei um die Frage, wie der verurteilte Kriegsverbrecher an das Fläschchen mit Gift kommen konnte, mit dem er sich das Leben nahm. Praljak hatte gestern erst lautstark gegen das Urteil von 20 Jahren Haft protestiert, anschließend zog er das Gift aus der Tasche und trank es im Gerichtssaal aus.

Die Lehrergewerkschaft TUN hat den staatlichen Studentenfonds NSFAF zur Zahlung aller ausstehenden Unterstützungsgelder aufgefordert. Ein gutes Bildungssystem sei nur möglich, wenn die Hochschulen ihre Studiengebühren erhielten. In vielen Fällen würden diese vom NSFAF bezahlt werden. Es gehe im konkreten Fall um mindestens 35 Studenten die ohne die Zahlung der Studiengebühren weder an den Sommerprogrammen der Unis noch am kommenden Studienjahr teilnehmen könnten. Die NSFAF wies alle Anschuldigungen zurück. Zudem sei die Lehrergewerkschaft nicht für Studenten zuständig.

30. November 2017 - Nachrichten am Morgen

Zwei Richter setzen mit harten Urteilen für Mörder ein deutliches Zeichen gegen Gewalttäter. Der 59-jährige Andrew Britz ist laut Allgemeiner Zeitung gestern von Richter Chris Liebenberg zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Britz hat laut Urteil im Dezember 2013 in Keetmanshoop seine Freundin in deren Wohnung mit acht Messerstichen getötet. Der Verurteilte habe seine Tat geplant und während seines Prozesses keine Reue gezeigt. Zudem sei er wegen Mordes vorbestraft gewesen und stelle daher eine Gefahr für die Gesellschaft dar. - Im Mordprozess gegen den 43-jährigen Sageus Somaeb verhängte Richter Naomi Shivute zwei lebenslange Haftstrafen. Somaeb hatte im Mai 2013 den sechsjährigen Sohn seiner Freundin erstickt, Kaution erhalten und dann seine Freundin mit 21 Messerstichen getötet.

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29. November 2017 - Nachrichten am Abend

Ein verurteilter Doppelmörder aus Outjo muss zweimal lebenslänglich ins Gefängnis. Das Strafmaß gegen den 43-jährigen Sageus Somaeb wurde heute im Obergericht in Windhoek verkündet. Der Mann war Anfang des Monats des Mordes an einer Lebensgefährtin und deren Sohn im Jahr 2013 schuldig gesprochen worden. Somaeb muss nun zweimal Lebenslang büßen. Nach namibischem Recht bedeutet dieses, dass er frühestens nach 50 Jahren eine vorzeitige Entlassung beantragen kann.

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29. November 2017 - Nachrichten am Mittag

Ombudsmann John Walters ist hart mit staatlichen Stellen ins Gericht gegangen. Er prangerte den Informationsfluss von Ministerien an. Er habe es satt immer wieder bei den staatlichen Stellen um Informationen und Auskunft zu betteln. Deshalb seien in seinen kürzlich veröffentlichten Bericht zu Rassismus und Tribalismus in Namibia kaum Informationen von Ministerien eingeflossen. Er habe wenig Auskunft zu den bereits umgesetzten Maßnahmen in den Bereichen erhalten, betonte Walters. Er hoffe dennoch, dass die Ministerien nun seinen Bericht lesen und umsetzen würden.

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29. November 2017 - Nachrichten am Morgen

Die SWAPO erhält angeblich den größten Teil ihrer Gelder vom Staat, obwohl sie mit ihrem Unternehmen Kalahari Holdings über ein Firmen-Imperium verfügt. Das geht laut Namibian aus dem Finanzbericht hervor, den die Partei auf ihrem Kongress vorgelegt hat. Von 2013 bis 2016 habe der Staat im Zuge der Zuschüsse für Parteien 260 Millionen Namibia Dollar an die SWAPO ausgezahlt. Dividenden aus Firmenbeteiligungen hätten nur 7,4 Millionen Dollar betragen. Allerdings erscheint die Auflistung unvollständig. Allein das Medienunternehmen MultiChoice Namibia, an dem Kalahari Holdings mit 51 Prozent beteiligt sei, hat laut Bericht vor dem SWAPO-Kongress eine Dividende von 150 Millionen Dollar ausgeschüttet. Parteipräsident Hage Geingob versprach, künftig für mehr Transparenz bei der Parteifinanzierung zu sorgen.

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