Mittwoch 17. Januar 2018

Hitradio Namibia bezieht seine namibischen Nachrichten unter anderem von der namibischen Nachrichtenagentur NAMPA. Internationale Nachrichten kommen von Regiocast aus Deutschland.

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15. Januar 2018 - Nachrichten am Morgen

Namibia hat ungewöhnlich scharf auf Äußerungen des US-Präsidenten Donald Trumps reagiert, in denen er afrikanische Staaten als Drecksloch bezeichnet haben soll. Die namibische Regierung sei empört und angewidert, zitiert die Presseagentur Nampa [dt.] aus einer Mitteilung des Außenministeriums. Eine derartige Sprache habe keinen Platz im diplomatischen Umgang und verstoße gegen Normen des Anstands. Afrika befinde sich im wirtschaftlichen Aufwind, so das Ministerium. Auch seien die USA mit dem Blut und Schweiß afrikanischer Sklaven errichtet worden. Namibia achte jene US-Bürger, die sich von diesen abfälligen Äußerungen distanzierten. Auf sozialen Medien zirkuliert erneut ein Video-Clip der Lodge-Gruppe Gondwana. Diesmal präsentiert ein Trump-Imitator Namibia als - wunderschönes - Drecksloch.

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12. Januar 2018 - Nachrichten am Abend

Im Gebiet des Avis-Damms in Windhoek wurden am Vormittag zwei tote Kudus gefunden. Eine Fußpatrouille der Polizei habe die Tiere gefunden. Fälle von Wilderei könne man ausschließen. Das Umweltministerium geht nun davon aus, dass Tollwut die wahrscheinlichste Todesursache ist. Zur Stunde werden die Kadaver der Kudus durch Angestellte des Ministeriums verbrannt.

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12. Januar 2018 - Nachrichten am Mittag

Die offizielle Opposition “Popular Democratic Movement”, ehemals “DTA of Namibia”, zeigt sich höchst unzufrieden mit dem Abschneiden der Abschlussschüler des vergangenen Schuljahres. Es gäbe nichts Positives daran, dass mehr als 40.000 Schüler der Klassen 10 und 12 die Prüfungen nicht bestanden haben. Es zeige einmal mehr wie wirkungslos die Arbeit des Bildungsministeriums sei, betonte Parteischatzmeister Nico Smit. Nicht einmal 45 Prozent der Schüler hätten den Zugang zu tertiärer Bildung erreicht. Es läge auch nicht nur an den Schülern, auf die die Bildungsministerin gerne immer jegliches Versagen abwälzen würde, sagte Smit. Es müsse umgehend ein neuer politischer Bildungsweg eingeschlagen werden.

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12. Januar 2018 - Nachrichten am Morgen

Der Hilfsfonds für Studenten NSFAF unternimmt ernsthafte Schritte auf dem Weg aus seiner Finanzmisere. Man habe 77 Millionen Namibia Dollar an ausstehenden Rückzahlungen für Studenten-Darlehen eingetrieben, sagte NSFAF-Manager Olavi Hamwele gestern der Zeitung New Era. Dazu seien zwei Firmen zur Schuldeneintreibung beauftragt worden. Man erwarte, insgesamt knapp 700 Millionen Dollar eintreiben zu können. Das ist etwas mehr als ein Drittel der Summe nicht zurückgezahlter Studenten-Darlehen, die Ende vergangenen Jahres 1,8 Milliarden Dollar betrug. Hamwele hatte zuvor das neue Online-System zur Beantragung von Darlehen vorgestellt, das den Prozess der Bearbeitung beschleunigen und den nötigen Arbeitsaufwand reduzieren soll. Bisher wurden laut Hamwele 700.000 Dollar für Überstunden gezahlt.

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11. Januar 2018 - Nachrichten am Abend

Auch im Dezember war Namibias Jahresinflationsrate deutlich niedriger als ein Jahr zuvor. Laut der Namibischen Statistikagentur NSA betrug diese 5,2 Prozent. Im Dezember 2016 wurde noch eine Inflationsrate von 7,3 Prozent angegeben. Bildung, Behausung, Wasser und Strom waren die Hauptantreiber der Inflation. Hingegen sei bei Kommunikation und vor allem Bekleidung eine Deflation zu verzeichnen gewesen. Die durchschnittliche Jahresinflation für das Jahr 2017 wurde mit 6,2 Prozent berechnet. 2016 betrug diese 6,7, 2015 gar nur 3,4 Prozent.

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11. Januar 2018 - Nachrichten am Mittag

Es bestehe der unbedingt politische Wille die immense hohe Zahl an Verkehrstoten im Land zu verringern. Dies versicherte Verkehrsminister Alpheus !Naruseb erneut. Die angespannte Haushaltslage ermögliche aber derzeit einfach nicht die benötigten Gelder zur Verfügung zu stellen. Alleine der „National Road Safety Council” benötige 200 Millionen Namibia Dollar pro Jahr, habe aber aktuell nur etwa neun Millionen zur Verfügung.– Insgesamt bewertet !Naruseb die Verkehrssituation zur Ferienzeit 2017/18 jedoch positiv. Es habe deutlich weniger Unfälle, Verletzte und Tote als im gleichen Vorjahreszeitraum gegeben.

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11. Januar 2018 - Nachrichten am Morgen

Das Bildungsministerium will Lehrer der Regierungsschulen für die Leistungen ihrer Schüler bald zur Rechenschaft ziehen. Das habe Ministerin Katrina Hanse-Himarwa gestern bei Bekanntgabe der NSSC-Prüfungsergebnisse der Klasse Zwölf angedroht, berichtet der Namibian. Man werde Schulen mit schlechten Ergebnissen dabei helfen, sich zu verbessern. Wenn dies nichts bewirke, werde man gegen die Verantwortlichen disziplinarische Schritte einleiten. Die Ministerin stellte zwar eine leichte Verbesserung fest, war aber noch nicht zufrieden. Von den rund 22.000 Vollzeit-Schülern, die die NSSC-Prüfungen abgelegt hatten, haben 39,3 Prozent die Zulassung zur Universität erhalten. Im Vorjahr lag die Rate bei gut 37 Prozent, 2016 bei rund 30 Prozent. Die Regierung hat ein Ziel von mindestens 40 Prozent vorgegeben.

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