Samstag 19. Januar 2019

Hitradio Namibia bezieht seine namibischen Nachrichten unter anderem von der namibischen Nachrichtenagentur NAMPA. Internationale Nachrichten kommen von Regiocast aus Deutschland.

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7. April 2016 - Nachrichten am Mittag

Südafrikas Präsident Zuma; © World Economic Forum, Eric Miller/Wikimedia Commons

Mehr und mehr ANC-Regionalvertreter sprechen sich für eine Absetzung von Staatspräsident Jacob Zuma aus. Nach der „Sefako Makgatho”-Zweigstelle in Johannesburg habe nun auch “Liliesleaf Farm” Zuma aufgefordert sein Amt zur Verfügung zu stellen. Die Zukunft der ganzen Partei werde von einem Mann und seinen Anhänger in Frage gestellt. Man befürchte die Zersplitterung der Partei und damit eine ungewisse Zukunft und sogar bei kommenden Wahlen den Verlust der Regierungsmacht. Zudem wurde bemängelt, dass das Nationalkomitee, ohne Konsultationen der Regionalvertretungen der Partei, Zuma das Vertrauen aussprach.

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7. April 2016 - Nachrichten am Morgen

NCCI-Präsident Sven Thieme; © Joseph Nekaya/NAMPA

Unternehmer in Namibia unterstützen das Wohlstands-Programm der Regierung Harambee. Das wurde laut Allgemeiner Zeitung auf dem Informationstreffen der Industrie- und Handelskammer (NCCI) gestern deutlich. Der Privatsektor werde mitmachen, sagte NCCI-Präsident Sven Thieme. Mit Blick auf das geplante Gesetz zur Förderung historisch Benachteiligter in der Wirtschaft (NEEEF) warnte er zugleich vor einer Anspruchskultur, die die Gesellschaft zerstören werde. Zu dem Treffen der NCCI waren Premierministerin Saara Kuugongelwa-Amadhila, der Minister der Planungskommission, Tom Alweendo, und zwei Berater des Präsidenten erschienen. Sie erläuterten das Harambee-Konzept und stellten sich den Fragen der Unternehmer.


Namibia leidet unter vielen ungelösten Problemen. Das habe der Präsident der führenden Oppositionspartei DTA, McHenry Venaani, gestern im Parlament erklärt, meldet die Presseagentur Nampa. In seiner so genannten Rede zur wirklichen Lage der Nation kritisierte er vor allem die hohe Staatsverschuldung und die mangelnde Wertschöpfung im Land. Mittelständische und Kleinstunternehmen müssten stärker gefördert werden, so Venaani. Zugleich legte er sein Einkommen offen, das rund 70.000 Namibia Dollar im Monat betrage.

Die Kämpfe in der westsudanesischen Krisenregion Darfur haben nach Angaben der Vereinten Nationen allein in den vergangenen Wochen mehr als 100.000 Menschen in die Flucht getrieben. Sie hätten in vier Lagern der UN-Mission UNAMID Zuflucht gefunden, hieß es im UN-Sicherheitsrat. In Darfur kämpfen Rebellengruppen seit 2003 gegen die sudanesische Armee und regierungstreue arabische Reitermilizen. Insgesamt wurden nach Schätzungen der Vereinten Nationen seitdem mindestens 300.000 Menschen getötet und 2,6 Millionen vertrieben.

In den Bemühungen um ein Amtsenthebungsverfahren gegen Brasiliens Staatschefin Dilma Rousseff ist eine weitere Etappe erreicht worden: Der Berichterstatter des zuständigen Parlamentsausschusses sprach sich für die juristische und politische Zulässigkeit der Anklage gegen Rousseff aus. Am Montag soll der Ausschuss darüber entscheiden - wobei ein Mehrheitsentscheid ausreicht. Rousseff wird zur Last gelegt, Haushaltszahlen geschönt und ihren Wahlkampf illegal mit Spenden von Zulieferern des staatlichen Ölkonzerns Petrobras finanziert zu haben. Seit Wochen sieht sich Rousseff mit Massenprotesten konfrontiert.

Der Mann, der vor einer Woche ein ägyptisches Flugzeug entführt hat, wird von Zypern an Ägypten ausgeliefert. Die nötigen Formalien zur Überstellung seien auf Bitten Kairos eingeleitet worden, heißt es. Der 58-Jährige hatte die Passagiermaschine auf einem Inlandsflug in Ägypten mit Hilfe einer Sprengstoffgürtel-Attrappe in seine Gewalt gebracht und nach Zypern entführt. Offenbar wollte er seine Ex-Frau und seine Kinder sehen - und sei verzweifelt gewesen, weil die ägyptischen Behörden ihn daran gehindert hätten. Ihm droht nun eine Anklage wegen Entführung, Geiselnahme und Verstößen gegen Anti-Terror-Gesetze.

Die geplante Staatslotterie in Namibia ist eine Besteuerung der Armen. Diese Kritik habe der Analyst bei Capricorn Asset Management, Suta Kavari geäußert, meldet die Presseagentur Nampa. Lose würden vorzugsweise von Armen gekauft, bei denen der Preis für ein Los einen viel höheren Anteil am Einkommen ausmache als bei Reichen. Präsident Hage Geingob hatte in seiner Rede zur Lage der Nation eine Staatslotterie angekündigt, deren Einnahmen in Maßnahmen zum Kampf gegen die Armut fließen sollen.

Die Region Sambesi und viele Hegegemeinschaften appellieren an Parlamentarier der EU, sich nicht gegen die Trophäenjagd zu stellen. Laut Presseagentur Nampa bat Regional-Gouverneur Lawrence Sampofu in einem Brief an das EU-Parlament, den Nutzen der Trophäenjagd für die ländliche Bevölkerung zu prüfen. Zudem hätten Dutzende Hegegemeinschaften aus den Regionen Kunene, Zambezi und Erongo entsprechende Appelle verfasst. Den Abgeordneten des EU-Parlamentes liegt eine Petition vor, die Einfuhr von Jagdtrophäen in Länder der EU zu verbieten.

6. April 2016 - Nachrichten am Abend

Südafrikas Präsident Zuma; © World Economic Forum, Eric Miller/Wikimedia Commons

Die politische Zukunft des südafrikanischen Präsidenten Zuma ist weiter ungewiss. Zwar wurde im gestern im Parlament das Vertrauen ausgesprochen, jedoch wird er Parteiintern weiter stark kritisiert. Insbesondere die ANC-Vertretung in Johannesburg sprach sich für ein Disziplinarverfahren gegen Zuma aus. Entweder könne er freiwillig vom Amt des Staats- und Parteipräsidenten zurücktreten oder er werde einem nationalen Disziplinar-Komitee Rechenschaft ablegen müssen, das dann eine Entscheidung trifft. In diesem Falle müsse Zuma zuvor „vorübergehend suspendiert“ werden, damit er nicht gegen das Disziplinarkomitee arbeitet. – Das Verfassungsgericht Südafrika hatte letzte Woche entschieden, dass Zuma die Verfassung im „Nkandla-Skandal“ missachtet habe.

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6. April 2016 - Nachrichten am Mittag

Blutspende in Namibia; © Edward Mumbuu/NAMPA

Namibia hat mit einem akuten Mangel an Blutspenden zu kämpfen. Wie der „Namibia  Blood  Transfusion  Service“ mitteilte, seien 135 Blutspenden pro Tag nötig. Jedoch habe es im vergangenen Monat nur 400 insgesamt gegeben. Vor allem mangele es an den Blutgruppen 0 positiv und 0. Der derzeitige Vorrat an Blut reiche für maximal 2,5 Tage, weit weniger als die erwünschten neun Tage. Jeder gesunde Mensch ab 16 Jahre und ab 50 Kilogramm ist deshalb angehalten, Blut zu spenden. Das Prozedere ist schmerzlos und dauere nur 30 Minuten.

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6. April 2016 - Nachrichten am Morgen

Staatspräsident Hage Geingob; © Joseph Nekaya/NAMPA

Das Hauptziel der Regierung Namibias bleibt, die Kluft zwischen Arm und Reich zu schließen. Das betonte Präsident Hage Geingob gestern in seiner Rede zur Lage der Nation, wie aus Berichten der Presse hervorgeht. Demnach sollen in den kommenden vier Jahren 20.000 günstige Häuser errichtet und 26.000 Grundstücke erschlossen werden. Das Programm Harambee zur Reduzierung der Armut stütze sich auf fünf Säulen, darunter effiziente öffentliche Dienste und Maßnahmen zur Förderung der Wirtschaft. Um die Staatseinnahmen zu erhöhen, ist laut Geingob geplant, die Solidaritätsabgabe einzuführen, auch den informellen Sektor zu besteuern und eine staatliche Lotterie zu gründen.

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5. April 2016 - Nachrichten am Abend

Staatspräsident Hage Geingob; © Joseph Nekaya/NAMPA

Staatspräsident Hage Geingob hat am Nachmittag seine „Rede zur Lage der Nation“ in der Nationalversammlung gehalten. Darin ging es erwartungsgemäß vor allem um das neue Wohltätigkeitsprogramm „Harambee“. Das Programm sieht die wirtschaftliche Entwicklung und den Kampf gegen Ungleichheit als Ziel für die kommenden vier Jahre vor. Nur wenn alle Namibier aktiv daran mitarbeiten, kann das Land sich zum Wohle aller entwickeln. Geingob unterstrich den Grundsatz der namibischen Politik der vergangenen 26 Jahre unter Einbeziehung aller: „One Namibia, One Nation“.

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5. April 2016 - Nachrichten am Mittag

Nahrungsmittelhilfen; © Joseph Nekaya/NAMPA

Aufgrund der schlechten Regenzeit in weiten Teilen Namibias, werde die Ernte auch in diesem Jahr bis zu 62 Prozent unter dem langjährigen Mittel liegen. Laut dem Namibischen Nahrungsmittel-Frühwarnsystem des Landwirtschaftsministeriums sei jedoch eine um etwa zwei Prozent größere Ernte als in der vergangenen Saison zu erwarten. Die Situation des Weidegrases habe sich jedoch fast landesweit verbessert. Die Nahrungsmittelversorgung der ländlichen Bevölkerung wird zunehmend schlechter. Die Regierung müsse deshalb ihr Notprogramm zur Ausgabe von Lebensmitteln ausweiten.

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