Dienstag 18. Dezember 2018

Hitradio Namibia bezieht seine namibischen Nachrichten unter anderem von der namibischen Nachrichtenagentur NAMPA. Internationale Nachrichten kommen von Regiocast aus Deutschland.

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23. Februar 2016 - Nachrichten am Mittag

Polizisten in Namibia; © NAMPA

Die namibische Polizei Nampol erhält Unterstützung von oberster Regierungsebene. So arbeite man, laut Staatspräsident Hage Geingob, mit Polizeigeneralinspektor Sebastian Ndeitunga an Verbesserungen für die Polizisten. Es gehe vor allem auch um die Schaffung eines guten Lebensumfeldes durch angemessene Wohnungen und Häuser. Geingob betonte, dass viele Polizisten in informellen Behausungen leben müssen und dass man dennoch von ihnen höchsten Einsatz bei der Arbeit erwarte. Man wisse von den generellen Finanzproblemen der Polizei. Dennoch sei Geingob stolz darauf, was die Polizei mit eingeschränkten Mitteln erreiche.

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23. Februar 2016 - Nachrichten am Morgen

Finanzminister Schlettwein; © World Trade Organization/Wikimedia Commons

Staatsbedienstete dürfen ihr Gehalt nicht durch Einreichen unnötiger Überstunden aufbessern. Das habe Finanzminister Calle Schlettwein gestern auf einer Versammlung der Mitarbeiter seines Ministeriums erklärt, meldet die Presseagentur NAMPA. Überstunden seien nur in Zeiten ungewöhnlich hoher Arbeitslast oder in lebenswichtigen Diensten wie etwa Hospitälern gerechtfertigt. Wenn die Arbeit nicht innerhalb der Bürostunden erledigt werde, handle es sich um mangelnde Leistung, so Schlettwein. Medienberichten zufolge machen Gehälter der mehr als 100.000 Staatsbediensteten zurzeit über 23 Milliarden Namibia Dollar aus, rund ein Drittel des gesamten Haushaltes von 67 Milliarden Namibia Dollar.

Die USA und Russland haben sich im Syrien-Konflikt auf einen Waffenstillstand geeinigt. Die Feuerpause soll ab Samstag in Kraft treten. Allerdings gibt es noch Einschränkungen in der Vereinbarung. Sie gilt erst einmal für zwei Wochen. Außerdem gilt sie nicht für den IS und die islamistische Al-Nusra-Front. Bis Freitagmittag müssen Regierung und Oppositionskräfte in Syrien abstimmen, ob sie die Vereinbarung annehmen. Präsident Assad hat unterdessen für April Neuwahlen angekündigt.

Nach der Flucht vor der Islamistengruppe Boko Haram sind fast 6500 Kinder in Flüchtlingslagern Nigerias stark unterernährt. Das teilten die örtlichen Gesundheitsbehörden mit. Insgesamt würden sogar über 25.000 Kinder Hunger leiden. Boko Haram kämpft seit 2009 für einen islamischen Staat im Norden Nigerias. Mehr als 17.000 Menschen wurden seither getötet und 2,6 Millionen Menschen in die Flucht getrieben.

Drei Tage, nachdem Zyklons "Winston" Fiji verwüstet hat, wird das Ausmaß der Katastrophe immer deutlicher. Mindestens 29 Menschen kamen nach Angaben der Behörden ums Leben. Es wird aber mit einem weiteren Anstieg der Opferzahl gerechnet. Ganze Dörfer wurden durch den Tropensturm dem Erdboden gleichgemacht. Die Vereinten Nationen rechnen mit einem langen Wiederaufbau in dem Urlaubsparadies im Südpazifik. In einem Dorf wurde jedes Haus zerstört, und damit auch die Existenzgrundlage der Bewohner.

Die Ehefrau des US-Komikers Bill Cosby hat hinter verschlossenen Türen erstmals unter Eid zu den Missbrauchsvorwürfen gegen ihren Mann ausgesagt. Die Anwälte ihres Mannes kündigten bereits vorab an, dass von dem Termin nichts nach außen dringen werde. Cosby klagt gegen sieben Frauen, die ihn des sexuellen Missbrauchs beschuldigen. Er wirft ihnen vor, die Anschuldigungen erfunden zu haben, um einen finanziellen Vorteil daraus zu schlagen. Insgesamt beschuldigen inzwischen mehr als 50 Frauen den einstigen Star der "Cosby Show", sie sexuell missbraucht zu haben. Die Fälle reichen bis in die 60er Jahre zurück.

Im Zink-Bergwerk bei Rosh Pinah im Südwesten Namibias treten die Arbeiter morgen Nachmittag in den Streik. Das habe ein Vertreter der Bergarbeiter-Gewerkschaft MUN der Firmenleitung gestern mitgeteilt, meldet die Presseagentur Nampa. In der Urabstimmung vergangene Woche hätten 90 Prozent der 360 MUN-Mitglieder für einen Ausstand gestimmt. Insgesamt beschäftigt das Bergwerk 462 Arbeiter. Es geht vor allem um höhere Löhne. Die Zinkmine bietet fünf Prozent mehr Geld, die Gewerkschaft fordert 12,5 Prozent.

Namib Mills will auf seinem Grundstück im nördlichen Industriegebiet Windhoeks nach Wasser bohren. Man sei auf eine Ader gestoßen, teilte der Mühlen-Betrieb auf Nachfrage der Presseagentur Nampa gestern mit. Demnach kostet das Bohrloch rund 900.000 Namibia Dollar. Namib Mills will damit einen Teil seines Warbedarfs decken. Hintergrund ist die Wasserkrise. Der Konzern NamWater hatte vergangene Woche angekündigt, die Wasserlieferung an Windhoek um 20 Prozent zu drosseln. Namib Mills produziert Mehl, Nudeln und Tierfutter.

22. Februar 2016 - Nachrichten am Abend

Autounfall bei Okahandja; © NAMPA

Die drei Opfer des gestrigen Verkehrsunfalls bei Okahandja sind zwischen 21 und 24 Jahre alt. Laut Angaben der Nachrichtenagentur NAMPA unter Berufung auf die Polizei haben zwei Insassen des Personenwagens den Unfall schwer verletzt überlebt. Am Sonntagnachmittag hatte der Fahrer des Pkw scheinbar die Kontrolle verloren und raste frontal in einen entgegenkommenden Viehtransporter. Der Lkw-Fahrer soll nur leichte Verletzungen davongetragen haben.

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22. Februar 2016 - Nachrichten am Mittag

Staatspräsident Hage Geingob; © Joseph Nekaya/NAMPA

Staatspräsident Hage Geingob hat einen US-amerikanischen Bericht zum Menschenhandel in Namibia aufs schärfste zurückgewiesen. Bei einem Besuch einer amerikanischen Delegation im Staatshaus wurde Geingob darum gebeten, gegen die hohe Rate von Menschenhandel im Land energisch vorzugehen. Geingob bestätigte, dass er von dem Bericht und den hohen Zahlen gehört habe, jedoch keinerlei Hinweise auf einen ausufernden Menschenhandel vorhanden seien. Der Bericht entbehre deshalb jeglicher Grundlage. In dem Bericht aus 2015 sei von Zwangsprostitution von Kindern aus Angola, Sambia und Simbabwe in Namibia die Rede. Zudem würden Namibier Menschen durch das Land nach Südafrika schmuggeln.

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22. Februar 2016 - Nachrichten am Morgen

Stausee in Namibia - wichtige Trinkwasserspender; © Gerd/Wikimedia Commons

Wenn der Wasserverbrauch in Windhoek, Okahandja und Karibib nicht sinkt und der Regen ausbleibt, sind die Wasserreserven in den Stauseen im Oktober erschöpft. Das habe der Chef-Hydrologe des staatlichen Konzerns NamWater, André Mostert, am Freitag erklärt, berichtet die Allgemeine Zeitung. Nur wenn man an einem Strang ziehe, könne man die Reserven bis April nächsten Jahres strecken. Ein großes Problem seien Abwässer der Bewohner Windhoeks und einiger Betriebe, die das Wasser im Swakoppoort-Damm verschmutzen. NamWater hatte vergangene Woche angekündigt, die Wasserlieferung an Windhoek ab sofort um 20 Prozent zu kürzen.

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21. Februar 2016 - Nachrichten am Abend

Bürgerkrieg in Syrien (Archivaufnahme); © PakistanToday.com.pk

Trotz immer neuer Anschläge wird weiter um eine Waffenruhe in Syrien gerungen. US-Außenminister Kerry sagte, dass er sich mit seinem russischen Amtskollegen Lawrow sich auf die Bedingungen für eine Feuerpause geeinigt habe. US-Präsident Obama und Russlands Staatschef Putin müssten die Gespräche jetzt zu Ende bringen. Eigentlich sollten in Syrien bereits seit Freitag die Waffen schweigen. Bei mehreren Anschlägen wurden in dem Bürgerkriegsland allein am Wochenende allerdings erneut dutzende Menschen getötet.

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21. Februar 2016 - Nachrichten am Mittag

Im US-Bundesstaat Michigan hat ein bewaffneter Mann sieben Menschen erschossen. Medien vor Ort berichten, dass der etwa 50- bis 60-jährige Mann in einem Auto unterwegs war und wahllos um sich geschossen hat. Er flüchtete zunächst mit seinem Auto. Inzwischen konnte ein Verdächtiger festgenommen werden. Ob es sich dabei aber um den Schützen handelt, hat die Polizei noch nicht bestätigt. Der Vorfall dürfte die Diskussion um die Waffengesetze in den USA erneut anheizen.

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