Dienstag 18. Dezember 2018

Hitradio Namibia bezieht seine namibischen Nachrichten unter anderem von der namibischen Nachrichtenagentur NAMPA. Internationale Nachrichten kommen von Regiocast aus Deutschland.

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9. Februar 2016 - Nachrichten am Mittag

Südafrikanischer Rand; © Madiba.de/Wikimedia Commons

Der namibische Geschäftsklimaindex ist im Dezember den zweiten Monat in Folge leicht gesunken. Er steht nun bei 166,2 Indexpunkten. Als Ursache nennt das Finanzunternehmen IJG die turbulente Lage in Südafrika durch die Entlassung des Finanzministers und den damit verbundenen Wertverlust des Südafrikanischen Rand. Neben dem Gesamtindex sanken auch die Investment- und Leitindizes. Hingegen stiegen der Konsumindex und der Exportindex deutlich an. Insgesamt sind die Wirtschaftsaussichten für Namibia weiterhin als „positiv“ zu bewerten.

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9. Februar 2016 - Nachrichten am Morgen

Staatspräsident Hage Geingob; © Joseph Nekaya/NAMPA

Die regierende SWAPO weist Gerüchte zurück, dass Präsident Hage Geingob noch vor Ablauf seiner Amtszeit abberufen werden soll. Das berichtet der Namibian. Demnach hat Sicherheitsminister Charles Namoloh die Existenz einer Gruppe bestätigt, die gegen Geingob arbeite und für negative Medienberichte über ihn sorge. Er selbst gehöre dieser Gruppe jedoch nicht an, beteuerte Namoloh laut Bericht. SWAPO-Generalsekretär Nangolo Mbumba hat dem Namibian zufolge Berichte über eine Abberufung Geingobs bestätigt, sie jedoch als haltlos bezeichnet.

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8. Februar 2016 - Nachrichten am Abend

Ein Teil der konfiszierten Waffen; © Mulisa Simiyasa/NAMPA

Auf einer kommerziellen Farm nahe des Flüchtlingscamps Osire wurde Ende vergangener Woche ein Mann wegen Militärwaffenbesitzes festgenommen. Polizeiangaben nach habe er mehrere Maschinengewehre, Handgranaten und Militäruniformen auf der Farm aufbewahrt. Zudem habe man mindestens 10.000 Schuss Munition gefunden. Es soll sich um Waffen aus dem Bestand der Freiheitskämpfer PLAN handeln. Der 53-jährige Mann, dessen Namen von der Polizei nicht veröffentlicht wurde, soll noch heute dem Haftrichter in Otjiwarongo vorgeführt werden. Er befinde sich derzeit auf eigenen Wunsch in medizinischer Behandlung.

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8. Februar 2016 - Nachrichten am Mittag

Überschwemmte Gebiete im Norden; © Mathias Nanghanda/NAMPA

Zahlreiche Ortschaften und Gebiete im Norden Namibias sind nach anhaltend starken Niederschlägen überschwemmt. Mindestens 15 Häuser und Hütten wurden durch die Wassermassen und Blitzschlag zerstört. Vor allem ist der Wahlkreis Onesi in der Region Omusati betroffen. Die Riviere im Nordwesten Namibias, darunter der Hoanib, laufen indessen weiter auf voller Breite. Einige haben bereits den Atlantik erreicht. Ab Mitte der Woche kann in vielen Landesteilen wieder mit Regen gerechnet werden.

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8. Februar 2016 - Nachrichten am Morgen

Chinas Außenminister und Namibias Präsident Geingob; © Joseph Nekaya/NAMPA

China will Namibia bei der Sicherung der Versorgung mit Nahrungsmitteln helfen. Das habe Außenminister Wang Yi bei seinem Besuch am Freitag erklärt, meldet die Presseagentur NAMPA. Außerdem wolle man die Kooperation in den Bereichen Meereswirtschaft, Aquakultur und Bergbau erweitern. Wang war von Außenministerin Netumbo Nandi-Ndaitwah und Präsident Hage Geingob empfangen worden. Sein Besuch folgte auf das Forum zur Kooperation zwischen China und Afrika, das im Dezember in Johannesburg stattgefunden hatte.


Namibias Staatsbedienstete sollten schon im Alter von 50 Jahren pensioniert werden statt wie bisher mit 55. Das sei einer der zehn Vorschläge von Premierministerin Saara Kuugongelwa-Amadhila zur Reduzierung der Personalausgaben, berichtet der Namibian. Für die Gehälter der mehr als 100.000 Staatsbedienstete gebe der Staat zurzeit über 23 Milliarden Namibia Dollar aus, rund ein Drittel des gesamten Haushaltes von 67 Milliarden Namibia Dollar. Experten warnten laut Bericht davor, dass mit der vorzeitigen Rente viele erfahrene Kräfte ausscheiden würden und der staatliche Rentenfonds überlastet werde.

Die deutsche Bundeskanzlerin Merkel ist heute erneut in Sachen Flüchtlingspolitik unterwegs. In Ankara trifft sie den türkischen Präsidenten Erdogan und Regierungschef Davutoglu. Merkel will sich darüber informieren, inwieweit der vor circa zwei Monaten beschlossene Aktionsplan aufgegangen ist. Ziel war vor allem ein besserer Schutz der EU-Außengrenze. Aktuell warten an der syrisch-türkischen Grenze zehntausende Flüchtlinge auf die Einreise. Die Türkei sieht sich mit fast 3 Millionen Schutzsuchenden am Ende ihrer Aufnahmekapazität.

In Spanien sind sieben Terrorverdächtige verhaftet worden. Die Männer aus Marokko, Syrien und Jordanien sollen Kontakte zur Dschihadistenmiliz IS unterhalten. Einer von ihnen soll Waffen und Sprengstoff in den Irak geschmuggelt haben.

Innenministerin Pendukeni Iivula-Ithana ist schockiert von den Arbeiter-Unterkünften auf der Traubenfarm Komsberg am Oranje-Fluss. Laut Presseagentur Nampa rief sie während eines Besuches am Freitag zuständige Beamte der Region auf zu helfen. Die Arbeiter wohnen in Reethütten. Vor zwei Wochen waren viele Hütten nach einem Wolkenbruch fortgerissen worden. Ein dreijähriger Junge wird nach wie vor vermisst. Der Geschäftsführer der Traubenfarm, Jannie Thiart aus Südafrika, hat die Farm nach Protesten der Arbeiter und einem Besuch von Gewerkschaftsvertretern am Mittwoch verlassen.

In der Shearwater-Bucht südwestlich des Hafenortes Lüderitz hat ein Meeresforscher vergangene Woche 33 gestrandete Delfine gerettet. Laut Allgemeiner Zeitung waren rund 400 Meter südlich des Leuchtturms 34 Schwarzdelfine an den Strand geschwommen. Der Senior-Meeresbiologe des Fischereiministeriums, Jean Paul Roux, habe dies bemerkt und die bis zu 90 Kilogramm schweren Tiere am Schwanz zurück ins Meer gezogen. Ein männlicher Delfin starb. Roux vermutet laut AZ, dass er krank war, strandete und in Panik geriet. Die anderen Tiere seien seinen Rufen wohl gefolgt.

Ungeachtet der Sorge vor dem Zika-Virus haben in Rio de Janeiro zehntausende Menschen zum Höhepunkt des Karnevals an der Vorführung der Sambaschulen teilgenommen. Rund 70.000 Menschen tanzten und jubelten auf den Rängen des Sambadroms. Insgesamt feiern rund 5 Millionen Menschen den Straßenkarneval in Rio. Damit ist es eines der größten Volksfeste weltweit.

7. Februar 2016 - Nachrichten am Morgen

Rettungseinsatz nach dem Erdbeben in Taiwan; © Pichi Chuang/Reuters-NAMPA

Nach dem schweren Erdbeben im Süden Taiwans läuft die Suche nach weiteren Verschütteten. Etwa 130 Menschen werden noch vermisst. Unter anderem sind Rettungskräfte in den Trümmern eines eingestürzten 16-stöckigen Hochhauses im Einsatz. Mehr als 250 Menschen konnten daraus bisher lebend gerettet werden. Für 18 kam jede Hilfe zu spät. Das Beben der Stärke 6,4 hatte Taiwan in der Nacht zum Samstag erschüttert. Erdbeben sind für die Insel keine Seltenheit, da sie in der Nähe einer Bruchstelle zweier tektonischer Platten liegt.

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6. Februar 2016 - Nachrichten am Abend

Rettungseinsatz nach dem Erdbeben in Taiwan; © Pichi Chuang/Reuters-NAMPA

Nach dem schweren Erdbeben in Taiwan ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens elf gestiegen, etwa 400 Menschen wurden verletzt. Zahlreiche Häuser stürzten ein, darunter auch ein 16-stöckiges Hochhaus. Nach Angaben von Rettungskräften wurden mehr als 250 Menschen aus den Trümmern des Hochhauses gerettet. Ob unter den Trümmern weitere Menschen liegen, ist noch unklar.

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