Dienstag 23. Oktober 2018

Hitradio Namibia bezieht seine namibischen Nachrichten unter anderem von der namibischen Nachrichtenagentur NAMPA. Internationale Nachrichten kommen von Regiocast aus Deutschland.

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Nachrichten-RSS-Feed von Hitradio Namibia

4. Oktober 2018 - Nachrichten am Morgen

Eine Fülle an Ideen und Meinungen traf auch am dritten Tag der fünftägigen Landkonferenz aufeinander. Während Vertreter der Minderheit der San dazu aufriefen Teile von einigen Nationalparks den kommunalen Verwaltungen zu übertragen, hat der ehemalige Justizminister Ngarikutuke Tjiriange die Rufe nach „traditionellem historischem Siedlungsland“ unterstützt. Er stellt sich damit gegen die Meinung zahlreicher hochrangiger Personen im Land. Man riskiere einen Bürgerkrieg, wenn man das Thema unter den Tisch kehren würde. Man solle Land vornehmlich den Menschen geben, die es durch Kolonialismus verloren hätten, sagte Tjiriange.

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3. Oktober 2018 - Nachrichten am Abend

Ausländer sollen in Zukunft auch kein städtisches Land mehr erwerben können. Dies unterstrich der Staatssekretär im Ministerium für städtische und ländliche Entwicklung am Vormittag bei der Landkonferenz. Zudem sollte der Verkauf an private Entwickler stark eingeschränkt und mit strengen Auflagen verbunden werden. Ziel müsse es so viel Bauland wie möglich zu günstigen Preisen bereitzustellen. Hierfür sei auch die Einbeziehung der Lokalbevölkerung wichtig.

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3. Oktober 2018 - Nachrichten am Mittag

Der Chief der Mbunza, Alfons Kaundu, hat die Behörden aufgerufen den Bau von touristischen Unterkünften am Kavango nicht weiter zu erlauben. Durch die Lodges würde der Zugang zum Wasser weitestgehend versperrt werden, weshalb die kommunale Bevölkerung ihre Felder kaum noch bewässern könne. Zudem gehören die touristischen Unterkünfte zum Großteil vormals bevorzugten Personen, teilweise sogar Ausländern, hieß es. Kaundu mahnte außerdem an, dass rigoros gegen das Abzäunen von Kommunalland vorgegangen werden müsse. Er machte seine Anmerkungen am Rande der Landkonferenz in Windhoek, die noch bis Freitag andauert.

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3. Oktober 2018 - Nachrichten am Morgen

Zahlreiche Persönlichkeiten, Organisationen und Politiker haben sich im Rahmen der Landkonferenz gegen den Vorschlag von Gründungspräsident Sam Nujoma und Ex-Präsident Hifikepunye Pohamba gestellt. Die beiden Ex-Staatsoberhäupter hatten zu einem Referendum geraten, bei dem die Enteignung ohne Entschädigung in der Verfassung verankert werden könne. Dies entbehre der Meinung aus allen politischen Lagern und über ethnische Grenzen hinweg jeder Grundlage und würde die historischen Probleme abwälzen. Indessen hat der Vizegouverneur der Bank of Namibia zum Zurückalt aufgerufen. Die Eigentumsrechte eines jeden Namibiers müssten zu jeder Zeit gewahrt bleiben. Man müsse die Rechtssicherheit garantieren, hieß es. Die Zukunft Namibias hänge von einer stabilen Landwirtschaft ab.

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2. Oktober 2018 - Nachrichten am Abend

Die Oppositionspartei United People’s Movement, die vor allem bei den Rehoboth Baste ihren Rückhalt hat, hat die Vereinten Nationen über die aktuelle Landkonferenz angerufen. Dies teilte die Parteiführung laut „The Villager“ mit. Man habe ein entsprechendes Schreiben der UNO-Vertreterin in Namibia, Rachel Odede, übergeben. Dabei ginge es darum, dass die Vereinten Nationen und die Weltgemeinschaft die aktuelle Landkonferenz aufs Schärfste verurteilen sollen. Es handele sich um eine Veranstaltung, die nur zum Wohle der regierenden SWAPO durchgeführt werde. Die SWAPO versuche Minderheiten im Land, darunter vor allem auch weiße Farmer, nachhaltig zu unterdrücken.

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2. Oktober 2018 - Nachrichten am Mittag

Die Generalsekretärin der regierenden SWAPO, Sophia Shaningwa, hat das Verhalten der Opposition in Bezug auf die Landkonferenz als „unpatriotisch“ bezeichnet. Patriotische Namibier würden eine solche Chance nicht boykottieren, sondern aktiv an der Gestaltung der Zukunft des Landes mitwirken, sagte im Umfeld der aktuellen Landkonferenz Shaningwa. Es könne für lange Zeit die letzte Möglichkeit sein öffentlich in einem solchen Umfeld seine Meinung zur Landreform zu äußern. Diese Chance vergeben die Parteien und Gruppen, die ihre Teilnahem abgesagt haben. Es gehe denen nur um politische Machtspiele. Gleichzeitig rief Shaningwa auch solche Landbesitzer mit großen Farmen auf, zu teilen.

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2. Oktober 2018 - Nachrichten am Morgen

Zwei weitere Minderjährige wurden wegen des Mordverdachts verhaftet. Ein 17-Jähriger und eine 16-Jährige seien Polizeiangaben nach in zwei verschiedenen Mordfällen in Haft genommen worden. Erst vergangene Woche war ein 14-Jähriger in Haft gekommen, der eine knapp 60-jährige Frau bei Rehoboth vergewaltigt und ermordet haben soll. In den neuen beiden Fällen wurde ein 19-Jähriger in einer Bar in Otjimbingwe niedergestochen. Im zweiten Fall hatte ein Mädchen eine 17-Jährige ebenfalls mit einem Messer erstochen. Beide Tatverdächtigen sollen heute dem Haftrichter vorgeführt werden.

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