Mittwoch 19. Dezember 2018

Hitradio Namibia bezieht seine namibischen Nachrichten unter anderem von der namibischen Nachrichtenagentur NAMPA. Internationale Nachrichten kommen von Regiocast aus Deutschland.

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Nachrichten-RSS-Feed von Hitradio Namibia

27. November 2018 - Nachrichten am Morgen

Die Hai||om-Buschleute sind in ihrem Kampf um ihr einstiges Gebiet im Etosha-Nationalpark ins Obergericht vorgedrungen. Laut Allgemeiner Zeitung begann gestern die Vorverhandlung über die Zulassung der Klage. Dabei müssen die Anwälte der Hai||om nachweisen, dass ihr Gesuch eine Erfolgschance hat. Mit der vor drei Jahren eingereichten Klage wollen die Hai||om sich ihr Recht auf Eigentum an den Gebieten im Etosha Park und in Mangetti West bestätigen lassen. Ziel sei, an Entscheidungen zur Nutzung ihrer Stammgebiete und den Einnahmen im Etosha Park beteiligt zu werden oder alternatives Land und eine finanzielle Entschädigung zu erhalten. Die Hai||om hatten bis 1954 im Etosha Nationalpark gelebt und waren dann auf Farmen außerhalb des Parks zwangsumgesiedelt worden.

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26. November 2018 - Nachrichten am Abend

Der mutmaßliche US-amerikanische Mörder Marcus Tomas versucht nun auf Kaution nach fast acht Jahren in Untersuchungshaft freizukommen. Die Anhörung zum Kautionsantragt hatte a Morgen begonnen, wurde aber nach wenigen Minuten auf Mittwoch vertagt. Die Staatsanwaltschaft lehnt aufgrund der akuten Fluchtgefahr und der Schwere der Anschuldigungen eine Kaution kategorisch ab. - Tomas und seinem Landsmann Kevan Townsend wird die Ermordung des Deutschnamibiers Andre Heckmair im Januar 2011 in Windhoek zur Last gelegt. Immer wieder hatten die Verdächtigen unter anderem durch Anwaltsentlassungen und Fluchtversuche den Prozessbeginn herausgezögert.

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26. November 2018 - Nachrichten am Mittag

Das Uranbergwerk Rössing ist in Zukunft mehrheitlich in chinesischer Hand. Dies teilte das Mutterunternehmen Rio Tinto mit. Demnach habe man sich auf einen Verkauf an die China National Uranium Corporation geeinigt. Knapp 69 Prozent von Rössing wechseln damit für umgerechnet etwa 1,5 Milliarden Namibia Dollar den Besitzer. Damit ist nach Husab, dem viertgrößten Uranbergwerk der Erde, in Zukunft auch Rössing, der größte Urantagebau weltweit, in chinesischem Besitz. Rössing hat seit 1976 mehr Uran gefördert als jedes andere Uranbergwerk weltweit.

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26. November 2018 - Nachrichten am Morgen

Der Minister für Staatsbetriebe, Leon Jooste, ist schockiert von der Suspendierung von Telecom-Chef Theo Klein. Entgegen der dafür vorgesehenen Regeln sei er nicht konsultiert worden, erklärte Jooste gegenüber dem Namibian. Er unterstütze Untersuchungen gegen Manager. Allerdings sei es meist weder nötig noch nützlich, Betroffene zu suspendieren. Laut Bericht hat der Vorstand der Telecom Geschäftsführer Klein beurlaubt, nachdem das staatliche Unternehmen von März 2016 bis Juni 2017 offenbar vier Millionen Namibia Dollar für eine angeblich fingierte Ausschreibung gezahlt hatte. Jooste erfuhr von der Suspendierung durch Botschaften, die am Freitag auf sozialen Medien die Runde machten.

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23. November 2018 - Nachrichten am Abend

Im Falle eines Massenbetruges im Bildungsministerium in den Kavango-Regionen steht eine Entscheidung über eine Anklage weiterhin aus. Dies teilte das Büro der Generalstaatsanwaltschaft mit. Eine Mitarbeiterin in der Buchhaltung des Ministeriums soll zwischen 2013 und 2016 illegal Zahlungen an Lehrer vorgenommen haben. Hierfür habe sie Passwörter ihrer Kollegen genutzt, die eigentlich jegliche Zahlungen autorisieren müssen. Eigentlich sollte über eine mögliche Anklage bereits vor einem Jahr entschieden werden. Insgesamt sind neben der Buchhalterin 24 Lehrer unter Verdacht. Es geht um insgesamt drei Millionen Namibia Dollar.

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23. November 2018 - Nachrichten am Mittag

Der Macherhalt von Unabhängigkeitsbewegungen wie der SWAPO in Namibia sei kein Problem, solange man den Willen des Volkes vertrete und demokratisch handele. Dies sagte Staatspräsident Hage Geingob bei einem Treffen von Generalsekretären verschiedener Unabhängigkeitsbewegungen aus dem Südlichen Afrika. Keiner habe sich während des Befreiungskampfes darüber beschwert, dass diese Organisationen zu lange federführend für die Freiheit gekämpft hätten. Deshalb seien auch jetzt Kritiken fehl am Platz, dass der jahrzehntelange demokratische Machterhalt ein Problem sei.

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23. November 2018 - Nachrichten am Morgen

Die Gerichte stellen bei Kautions-Entscheidungen die Rechte mutmaßlicher Täter keineswegs über die ihrer angeblichen Opfer. Das hätten hohe Vertreter der Justiz gestern auf einer Pressekonferenz klargestellt, berichtet die Allgemeine Zeitung. Richter müssten allerdings nicht nur die Öffentlichkeit vor Gewaltverbrechern schützen, sondern auch das Recht auf Freiheit achten, das im Grundgesetz verankert sei und auch für Angeklagte gelte. Die Vertreter der Justiz wiesen zugleich Vorwürfe zurück, Frauen würden nicht ausreichend vor gewalttätigen Partnern geschützt. Allein in Windhoek seien von 278 Anträgen auf eine Schutzanordnung von Januar bis September diesen Jahres 163 provisorisch und 84 endgültig genehmigt worden. Allerdings benötige man mehr Frauenhäuser zum Schutz der Opfer häuslicher Gewalt.

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