Montag 01. Juni 2020

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Hitradio Namibia bezieht seine namibischen Nachrichten unter anderem von der namibischen Nachrichtenagentur NAMPA. Internationale Nachrichten kommen von Regiocast aus Deutschland.

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Nachrichten-RSS-Feed von Hitradio Namibia

28. April 2016 - Nachrichten am Mittag

Polenz (Archivaufnahme); © Deutscher Bundestag/Wikimedia Commons

Deutschland arbeite an einer Entschuldigung zur kolonialen Vergangenheit in Namibia. Dies ist laut dem Nachrichtensender N-TV das Ergebnis des gestrigen Pressegespräches im Auswärtigen Amt in Deutschland. An diesem nahmen die beiden offiziellen Vertreter der beiden Verhandlungsseiten, Ruprecht Polenz für Deutschland und Zedekia Ngavirue für Namibia, teil. Polenz nach, solle noch in diesem Jahr eine gemeinsame Erklärung den beiden Parlamenten zur Zustimmung vorgelegt werden. Ende vergangenen Jahres hatten deutsche Vertreter erstmals offiziell von Völkermord in Zusammenhang mit den Aufständen Anfang des 20. Jahrhunderts gesprochen.

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28. April 2016 - Nachrichten am Morgen

Finanzminister Schlettwein; © World Trade Organization/Wikimedia Commons

Der Hilfsfonds für Studenten (NSFAF) kann Ausgaben in Milliardenhöhe nicht belegen. Das berichtet der Namibian unter Berufung auf den Prüfungsbericht, den Finanzminister Calle Schlettwein im Parlament vorgelegt hat. Demnach geht es um eine Summe von 1,37 Milliarden Namibia Dollar in den Jahren 2009 und 2010. Außerdem hätten die Buchprüfer Differenzen bei Vermögen und Verbindlichkeiten sowie bei Finanzabschlüssen in Höhe von insgesamt 1,35 Milliarden Dollar entdeckt. - Der NSFAF vergibt Darlehen an Studenten. Allein 2015 erhielten 5.700 Studierende insgesamt 218 Millionen Dollar.


Die Werbeschaffende Susanne Hoff hat die Ermordung ihres Mannes in Auftrag gegeben. Das habe auch der zweite Hauptzeuge in dem neu aufgerollten Prozess gestern bestätigt, berichtet die Allgemeine Zeitung. Sie habe ihm und einem Komplizen 25.000 Namibia Dollar dafür geboten und 13.000 Dollar im Voraus bezahlt. Die Darstellung Hoffs, sie hätten ihrem Mann das Geld als Zahlung für ein Pferd anbieten sollen, wies er zurück. Hoff war im November 2011 verhaftet worden. Die beiden Männer hatten die Polizei benachrichtigt. Ein Beamter in Zivil war dabei, als sie persönliche Gegenstände ihres Mannes als Beleg für seinen Tod übergaben.

Nach seiner Auslieferung an Frankreich haben die französischen Behörden jetzt Anklage gegen den mutmaßlichen Paris-Attentäter Abdeslam erhoben. Ihm wird unter anderem Mord und die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen. Der 26jährige war Mitte März nach monatelanger Fahndung in Brüssel festgenommen worden - er soll maßgeblich an den Anschlägen von Paris im November beteiligt gewesen sein und Verbindungen zu den Attentätern von Brüssel gehabt haben.

Der UN-Sondergesandte hat die USA und Russland zu einer neuen Waffenstillstands-Initiative für Syrien aufgerufen. Bevor im Mai die nächste Runde der Friedensgespräche in Genf beginne, müsse die Waffenruhe dringend wiederbelebt werden, hieß es. Erst gestern waren in dem Bürgerkriegsland mehr als 20 Menschen getötet worden.

Die vier deutschen AKW-Betreiber wollen sich offenbar nicht mit rund 23 Milliarden Euro am Atomausstieg beteiligen. Das übersteige die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Unternehmen, gaben E.on, RWE, EnBW und Vattenvall bekannt. Die Atomkommission hatte die Summe vorgeschlagen, das Geld soll für die Zwischen- und Endlagerung des Atommülls verwendet werden. Bundesumweltministerin Hendricks sprach von einem fairen Kompromiss.

Im Farmgebiet südöstlich von Rehoboth sind dreiste Viehdiebe durch vereintes Handeln von Farmern, eines Neusiedlers und der Polizei gefasst worden. Laut Allgemeiner Zeitung entdeckte ein Neufarmer am Samstag auf der Nachbarfarm Kous einen verdächtigen Bakkie und benachrichtigte den Farmeigentümer, der wiederum die Nachbarschaftswache und die Polizei zu Hilfe rief. Nach filmreifer Verfolgungsjagd habe man den Bakkie-Fahrer gestellt. Auf der Farm Kous wurden drei Komplizen entdeckt, die bereits Schafe geschlachtet hatten. Hätte man die Wilderer nicht auf frischer Tat ertappt, wäre der Verdacht laut AZ auf die benachbarten Neufarmer gefallen.

Namibia hat in den kommenden vier Jahren keine Stromabschaltungen zu befürchten. Das habe Energie- und Bergbauminister Obeth Kandjoze gestern während der Eröffnung der Bergbau-Messe in Windhoek zugesichert, meldet die Presseagentur Nampa. Dieses Versprechen sei auch in seinem Leistungsvertrag enthalten, den er im vergangenen Oktober unterzeichnet habe. Den Bergbauunternehmen sicherte Kandjoze ausreichend Strom für ihren Betrieb zu. Namibia deckt etwa 40 Prozent seines Strombedarfs durch eigene Produktion und 60 Prozent durch Importe aus den Nachbarländern.

27. April 2016 - Nachrichten am Abend

NEF-Vorstandsmitglieder Axel Theissen, Elize Fahl und NEF-Generalsekretär Tim Parkhouse; © Hitradio Namibia

Der namibische Arbeitgeberverband hat heute Einspruch gegen das geplante Gesetz zur Bevorzugung ehemals benachteiligter Namibier NEEEF bei der Premierministerin eingelegt. Der jetzige Entwurf würde der namibischen Wirtschaft großen Schaden zufügen und nicht die gewünschten Ziele erreichen. NEF ginge es nicht um die politische Ausrichtung der Regierung, sondern darum, dass Namibia wirtschaftlich von einem solchen Gesetz profitieren soll.  

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27. April 2016 - Nachrichten am Mittag

Premierministeirn Kuugongelwa-Amadhila vor ihrem Abflug nach Kenia; © Office of the Prime Minister

Das Budget für Sonderprogramme des Büros der Premierministerin reicht nicht aus. Dieser Ansicht sind Juristen. Vor allem das zur Verfügung stehende Geld für die Nahrungsmittelversorgung der Bevölkerung aufgrund der anhaltenden Dürre sei nicht ausreichend. Da die Menschen mit den zur Verfügung gestellten Nahrungsmitteln auch ihre wenigen verbliebenen Nutztiere füttern, sei mit Mangelernährung zu rechnen. Insgesamt stehen dem Büro der Premierministerin in diesem Finanzjahr etwa 486 Millionen Namibia Dollar zur Verfügung.

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27. April 2016 - Nachrichten am Morgen

Rössing-Tagebau bei Arandis; © Ikiwaner/Wikimedia CommonsRössing-Tagebau bei Arandis; © Ikiwaner/Wikimedia Commons

Das geplante Gesetz zur Förderung historisch Benachteiligter in der Wirtschaft (NEEEF) stößt auch im Bergbau auf Kritik. NEEEF gefährde die Attraktivität Namibias für Investoren, sagte der Präsident der Bergbau-Kammer, Kombadayedu Kapwanga, laut Allgemeiner Zeitung gestern auf der Jahresversammlung. Der Presseagentur Nampa zufolge appellierte er an den Stromkonzern NamPower, den von Bergwerken erzeugten Strom in das nationale Netz aufzunehmen. Es handle sich zurzeit um 67 Megawatt. Geplant seien weitere 38 Megawatt an Solar- und Windenergie. - Auf dem Messegelände in Windhoek beginnt heute die Mining Expo. Sie steht unter dem Motto "Namibias Bergbau - den Sturm überstehen".

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26. April 2016 - Nachrichten am Abend

Richter Elton Hoff (in rot); © Simon Kopper Endjala/NAMPA

Elton Hoff wird ständiger Richter am namibischen Verfassungsgericht. Der langjährige, hochangesehene Richter hatte bereits in den vergangenen Jahren unregelmäßig als Richter am Obersten Gerichtshof gedient. Ab 1. Mai ist der 60-Jährige nun, nachdem Staatspräsident Hage Geingob einer Empfehlung der Juristischen Kommission gefolgt war, Vollzeit beim höchsten Gericht im Land angestellt. Hoff arbeitet bereits von 1982 bis 1987 als Staatsanwalt und seit 1988 als Richter.

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26. April 2016 - Nachrichten am Mittag

Südafrikas Präsident Zuma; © World Economic Forum, Eric Miller/Wikimedia Commons

Der regierende ANC in Südafrika ist weiterhin über die Personalie Jakob Zuma gespalten. So unterstrich der Vorsitzende der Regionalvertretung in Gauteng, dass man sich nicht von der Landesspitze der Partei einschüchtern ließe. Seine Provinzvertretung des ANC lehne die Entschuldigung von Staatspräsident Zuma im „Nkandla-Skandal“ weiterhin als „unzureichend“ ab. - Anfang des Monats hatte die Parteispitze in Gauteng bereits Zuma aufgefordert „angemessene Maßnahmen“ zu ergreifen, was auch einen Rücktritt einschließen könne.

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