Sonntag 17. Februar 2019

1. Februar 2019 - FarmerNews

Die Ökonomen der Agribank blicken sorgenvoll auf die Regensaison. Sie schreiben, das Land habe in den vergangenen Wochen nur wenig Regen bekommen, in einigen Regionen sogar gar keinen. Erste Indikatoren deuteten auf eine neue Dürre hin. Es gebe zwar Verbesserungen bei den Regenfällen im Vergleich zu 2016, aber die Muster seien immer noch unregelmäßig. Das bedrohe die Produktivität der Landwirtschaft im Land. Von den Grenzflüssen im Norden meldet der hydrologische Dienst der Regierung inzwischen leicht steigende Pegel. Allerdings liegen diese den Angaben zufolge bisher unter den Vergleichspegelständen des Vorjahres.

Steigende Futter- und sinkende Fleischpreise bereiten den Lebendvieh-Produzenten im Land Sorgen. Die Trockenheit im südlichen Afrika führt laut ihrem Verband LPO dazu, dass es einen Engpass beim Futter gebe. Nach dem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in Südafrika gebe es dort nun einen Überschuss an Rindfleisch, das nicht exportiert werden könnte. Deshalb sinke wiederum auch der Preis für Hammel- und Lammfleisch. Der Verband LPO sprach von einer kritischen Lage auch für Namibia. Er will sich laut der Allgemeinen Zeitung nun mit Landwirtschaftsminister !Naruseb treffen.

Die namibische Regierung hat im vergangenen Haushaltsjahr 16 Farmen erworben. Das teilte das Ministerium für Landfragen mit. Die Farmen hätten eine Fläche von 320.000 Hektar und hätten zusammen 165 Millionen Namibia Dollar gekostet. Minister Utoni Nujoma räumte ein, dass das deutlich zu wenig Land sei, um die Nachfrage nach Farmland zu befriedigen. Mit dem deutlich verringerten Budget seien jedoch keine weiteren Farmkäufe möglich gewesen.

Das Farmerwetter für die kommenden sieben Tage: Es sind Niederschläge von bis zu 12 Millimeter im Süden, 30 Millimeter um Windhoek, 60 Millimeter im Osten sowie bis zu 40 Millimeter im Maisdreieck und zentralen Norden vorausgesagt. In den nördlichen Farmgebieten liegen die Tagestemperaturen bei 34 Grad, am Ende kommender Woche nur um 27 bis 32 Grad. Nachts stets zwischen 18 und 23 Grad. Im „Mais-Dreieck“ eine ähnliche Wetterlage, wobei es hier schon ab Dienstagmit deutlich unter 30 Grad am Tag milder wird. Nachts etwas frischer bei 18 bis 21 Grad. Im Osten deutlich wechselhafter bei 25 bis 34 Grad am Tag und 17 bis 24 Grad in den Nächten. In den zentralen Farmgebieten um Windhoek eine stabile Wetterlage mit 31 bis 34 Grad am Tag und um 20 Grad nachts. Am Freitag kommender Woche kühler bei 26 Grad tagsüber. Im Süden meist sehr heiß bei 37 Grad und nachts um 20 Grad. Ab Dienstag wechselhafter zwischen 28 und 36 Grad und Nachttemperaturen von deutlich über 25 Grad. Die Brandgefahr ist landesweit „mittelmäßig“ bis „hoch“. Das „Advanced Fire Information System“ meldet sehr vereinzelte Veldfeuer aus fast allen Regionen des Landes. Die UV-Strahlung ist mit Werten zwischen 15,5 bis 17,2 „extrem“. Es wird eindringlich vor ungeschütztem Aufenthalt im Freien gewarnt.


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