Sonntag 24. September 2017

1. September 2017 - FarmerNews

Kleinvieh muss für Exporte nach Südafrika ab sofort mit Ohrmarken bestückt werden. Darauf hat der Namibische Fleischrat hingewiesen. Bei Verkäufen von Kleinvieh innerhalb des Landes werden sie nicht gebraucht. Die Ohrmarken sind bei ihm zu einem Preis von rund 11 Namibia Dollar erhältlich.

Die Behörden haben in diesem Jahr bisher deutlich weniger Fälle von Wilderei bei Nashörnern und Elefanten registriert. Seit Anfang des Jahres sind nach Angaben des Umweltministeriums 26 Rhinos getötet worden – im Vorjahr waren es drei Mal so viele. Bei den Elefanten waren es im Vorjahr sogar fünf Mal mehr gewilderte Tiere. Das Umweltministerium warnte alle Wilderer, dass im ganzen Land Anti-Wilderei-Einheiten unterwegs seien.

Die staatliche Agro Marketing and Trade Agency zahlt 140.000 Namibia Dollar Miete pro Monat für ein ungenutztes Grundstück. Laut Namibian sollten auf dem Gelände Oshikango Lager und Büros errichtet werden. Zurzeit würden auf dem Grundstück jedoch nur Lastwagen geparkt. Die Agentur ist 2015 gegründet worden, um landwirtschaftliche Produkte zu vermarkten. Medienberichten zufolge musste AMTA vom Namibia Agronomic Board mit 26 Millionen Dollar vor der Pleite gerettet werden.

Das Farmerwetter für die kommenden sieben Tage:  In den nördlichen Farmgebieten werden tagsüber heiß bei 31 und 35 Grad. Nachts schwanken die Temperaturen zwischen 12 und warmen 20 Grad. In den kommerziellen Farmgebieten des „Mais-Dreiecks“ zwischen 30 und 32 Grad am Tag und um die 11 Grad in der Nacht. In den östlichen Farmgebieten eine ähnliche Wetterlage, tagsüber nachts etwas kühler bei 7 bis 10 Grad. In den zentralen Farmgebieten um Windhoek beständig bei 30 Grad am Tag und 11 Grad in der Nacht. Im Süden wechselhafter zwischen 29 und 33 Grad. Nachts ebenfalls wechselhaft zwischen 7 und 15 Grad. Die Brandgefahr ist landesweit, vor allem bei anhaltendem Wind im Zentralen Hochland, „sehr hoch“. Veldfeuer gab es in den vergangenen Tagen vor allem im Nordosten des Landes und örtlich in anderen Landesteilen. Die UV-Strahlung ist mit Werten zwischen 8,3 bis 9,2 „sehr hoch“ und schnell ansteigend. 

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