Freitag 21. September 2018

10. Juli 2015 - FarmerNews

Rinderhaltung in Namibia

Die Dürrehilfen der Regierung rollen an. Die insgesamt rund 74 Millionen Namibia Dollar werden nun an die betroffenen Farmer ausgezahlt. Der größte Teil des Geldes geht an Farmer, die Teile ihres Viehs verkaufen – pro Rind gibt es zum Beispiel 400 Namibia Dollar. Mit dieser Maßnahme will die Regierung dazu beitragen, dass sich die Weideflächen erholen können. Außerdem werden Zuschüsse für Viehtransporte und Weidemieten gezahlt.

Sorge bereitet neben der Dürre weiterhin die Maul- und Klauenseuche im Norden des Landes. Die Tierärzte haben in den vergangenen Tagen mit der zweiten Impfwelle begonnen. Rund 27.000 Rinder werden nun pro Tag noch einmal gegen die Seuche geimpft. Außerdem gibt es nach Angaben der Behörden regelmäßige Kontrollen in den betroffenen Gebieten.

Parallel sind viele Farmer im Einsatz, den Veterinärzaun in Stand zu setzen und zu reparieren. Dabei machen ihnen vor allem Elefanten zu schaffen, die den Zaun immer wieder beschädigen. Außerdem haben offenbar auch Impalas, Springböcke und Oryxe Schwierigkeiten mit dem Zaun. Laut Allgemeiner Zeitung haben sich viele dieser Antilopen zwischen dem hohen Wildzaun und dem niedrigen Viehzaun verlaufen.

Für Kopfschütteln sorgte die folgende Nachricht: Einem Bericht der Allgemeinen Zeitung zufolge hat ein kommerzieller Farmer den doppelten Veterinärzaun an der Grenze zum Etoscha-Park durchschnitten und 28 Rinder über die Rote Linie getrieben. Die Rinder wurden nach Angaben der Behörden beschlagnahmt. Der Farmer hat nun die Wahl, die Tiere zu keulen oder sie dauerhaft im nördlichen Farmgebiet zu belassen.


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