Sonntag 17. Februar 2019

11. Januar 2019 - FarmerNews

Huftiere aus Südafrika und ihre Produkte dürfen aktuell nicht nach Namibia importiert werden. Der Grund dafür ist der Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in der Provinz Limpopo. Damit die Seuche nicht nach Namibia eingeschleppt wird, hat das Landwirtschaftsministerium den Importstopp verhängt. Er gilt für Nutzvieh, aber auch Wildtiere und sämtliche Produkte dieser Tiere. Alle bereits erteilten Import-Genehmigungen sind widerrufen.

Die Länder Afrikas sind sich beim Thema Elfenbeinhandel noch immer uneinig. Vor der Welt-Wildtier-Konferenz im Mai wurden noch einmal die Argumente ausgetauscht. Namibia und andere Staaten des südlichen Afrikas sind dafür, den Elfenbeinhandel zu legalisieren. Sie verweisen auf eine Überpopulation in einigen Gegenden. Der Elfenbeinhandel sei außerdem eine gute Möglichkeit, Geld zum Schutz der Elefanten zu generieren. Die Staaten Ostafrikas sind dagegen dafür, Elefanten noch stärker zu schützen. Ein erster Vorstoß der Länder des südlichen Afrikas war bei der Welt-Artenschutzkonferenz 2016 abgelehnt worden.

Der Nationale Wetterdienst hat eine neue Prognose für die Regenzeit vorgelegt. Laut Bericht des Namibian muss Namibia eher mit wenig Regenfall rechnen. Von jetzt bis März erwarten die Experten demnach für die meisten Regionen durchschnittliche bis unterdurchschnittliche Regenmengen; im April bleibe der Regen unter dem Durchschnitt. Eine Ausnahme bilde lediglich die Region Sambesi. Farmern wurde empfohlen, ihre Viehbestände rechtzeitig zu reduzieren.

Das Farmerwetter für die kommenden sieben Tage: Für die kommenden Tage ist Regen vorausgesagt. Im Zentralen Hochland kann mit bis zu 50 Millimeter, im Osten mit 25 und im Maisdreieck gar mit über 60 Millimeter gerechnet werden. Im Norden sind bis zu 15 Millimeter vorausgesagt. Im Süden soll kein Niederschlag fallen. In den nördlichen Farmgebieten liegen die Tagestemperaturen bei 33 bis 35 Grad am Tag und 20 Grad in den Nächte. Im „Mais-Dreieck“ noch wärmer bei bis zu 38 Grad am Tag. Ab Dienstag tagsüber deutlich kühler bei 25 bis 32 Grad. Nachts stets um 18 Grad. Im Osten mit 34 bis 36 Grad ebenfalls heiß bis sehr heiß. Nachts bei 18 Grad etwas kühler als im Norden und Maisdreieck. In den zentralen Farmgebieten um Windhoek stabiler bei stets 33 Grad am Tag und milderen 17 Grad in den Nächten. Bis zum Wochenanfang nachts teilweise noch kühl bei 12 Grad. Im Süden zunächst um 35 Grad am Tag und milden 15 Grad nachts. Ab der Wochenmitte tagsüber bis zu 41 Grad und nachts stets über 20 Grad. Die Brandgefahr ist landesweit „mittelmäßig“ bis „niedrig“. Das „Advanced Fire Information System“ meldet sehr wenige Veldfeuer, vor allem aus der südlichen Hardap-Region. Die UV-Strahlung ist mit Werten zwischen 15,2 bis 17,2 „extrem“. Es wird eindringlich vor ungeschütztem Aufenthalt im Freien gewarnt.


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