Samstag 20. Juli 2019

13. November 2015 - FarmerNews

Im Norden Namibias haben die Behörden die ersten Beschränkungen wegen der Maul- und Klauenseuche aufgehoben. Innerhalb der betroffenen Regionen darf Vieh jetzt wieder transportiert und gehandelt werden. Weiterhin darf es jedoch nicht aus den Regionen heraus befördert werden.

Die Dürrehilfen kommen bei den betroffenen kommerziellen Farmern nur schleppend an. Das haben sie laut Allgemeiner Zeitung bei einem Treffen mit Präsident Geingob beklagt. Die zuständigen Beamten haben den Aussagen zufolge die versprochenen Mittel bisher nicht freigegeben. Laut AZ war den Farmern wegen der Dürre im April zugesagt worden, dass sie Hilfen im Wert von 30 Millionen Namibia Dollar erhalten sollen. Mit dem Geld soll Saatgut und Dünger beschafft werden. Bei Gesprächen mit kommunalen Vieh-Farmern in Oshikoto hat Präsident Geingob einen weiteren Vorschlag gemacht. Er empfahl wohlhabenden kommunalen Farmern, von der Subsistenz- zur kommerziellen Landwirtschaft zu wechseln, denn in den kommerziellen Farmgebieten sei die Weidesituation nicht so dramatisch, wie in einigen kommunalen.

Aufgrund der Maul- und Klauenseuche, der Dürre sowie steigender Landpreise sind die Rahmenbedingungen für Investitionen in der Landwirtschaft zur Zeit nicht ideal. Das bekommt auch der Finanzdienstleister Agribank zu spüren. Er hat in diesem Jahr bislang Darlehen in Höhe von 160 Millionen Namibia Dollar vergeben. Im vergangenen Jahr waren es mit 219 Millionen deutlich mehr. Außerdem werden spürbar weniger Kredite im Rahmen des Landesreformprogramms aufgenommen.


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