Freitag 23. August 2019

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14. August 2015 - FarmerNews

Das Abkommen ist ein Meilenstein in der namibischen Exportgeschichte: Nach vierjährigen Verhandlungen darf jetzt Rindfleisch mit und ohne Knochen nach China exportiert werden. Das Land ist mit einer Bevölkerung von 1,3 Milliarden Menschen einer der lukrativsten Märkte weltweit. Namibia ist das erste afrikanische Land, das eine Freigabe für Rindfleisch-Exporte nach China erhalten hat. Nach einem Bericht der Allgemeinen Zeitung hat der namibische Fleischrat jedoch bislang noch keine Prognose, wieviel Rindfleisch exportiert werden wird. Aktuell gebe es wegen der Dürre Probleme, die Nachfrage allein der bisherigen Abnehmer zu befriedigen.

Und auch ein weiteres Geschäft mit China wird den namibischen Farmsektor verändern. Nach Angaben der Regierung sollen in Zusammenarbeit mit einem chinesischen Pharma-Unternehmen künftig Impfstoffe hier im Land hergestellt werden. Für den Bau einer entsprechenden Fabrik sei bereits Land gekauft und eingezäunt worden. Chef-Veterinär Maseke sagte, damit werde die Versorgung mit Tierimpfstoffen zuverlässiger und günstiger. Bislang muss Namibia Impfstoffe für Tiere aus Botswana importieren. Das betrifft auch die rund 1,3 Millionen Impfungen gegen Maul- und Klauenseuche, die in den vergangenen Monaten im Norden verteilt wurden.

Die Omaheke-Region soll eine neue Mastanlage bekommen. Meatco plant, diese nach den erforderlichen offiziellen Gesprächen und Beteiligungsangeboten auf der Farm Annasruh einzu richten. Die Anlage soll sowohl für kommerzielle als auch kommunale Farmer zur Verfügung stehen und zukünftig 30.000 Stück Vieh pro Jahr liefern.

Da hat sich die Regierung einiges vorgenommen: Auf der regierungseigenen Mangetti Viehfarm in Kavango West sollen rund 50.000 Hektar Land entwickelt werden. Dort sollen Farm-Projekte in Angriff genommen und damit Arbeitsplätze für landlose junge Leute geschaffen werden. Ein Großteil der Landflächen auf der Farm liegt derzeit brach.

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