Sonntag 17. Dezember 2017

17. November 2017 - FarmerNews

Der Veterinärzaun im Norden Namibias könnte bis 2022 von der Bildfläche verschwinden. Das teilte der Gouverneur der „Bank of Namibia“ bei einem Vortrag zur Landwirtschaft im Norden des Landes. Die Regierung arbeite demnach an dem Vorhaben. Die kommunalen Farmer des Nordens seien wirtschaftlich durch die rote Linie weitestgehend vom lukrativen Fleischhandel ausgeschlossen. Um den Zaun abzubauen sei es aber notwendig, dass auch der Norden seuchenfrei sei und bleibt.

Das Umweltministerium will eine Löwen-Familie aus der Kunene-Region umsiedeln. Die 10 bis 15 Löwen sollen vor kurzem rund 90 Schafe in einem Kraal getötet haben. Ein Sprecher des Ministeriums sagte, die Löwen sollten eingefangen werden, einzelne müsste unter Umständen getötet werden. Der Sprecher verwies aber auch darauf, dass der betroffene Kraal nicht ausreichend geschützt gewesen sei.

Die Muscheln aus dem Bereich Walvis Bay sind jetzt zum Verzehr geeignet. Nach Angaben der Fischerei-Behörden fanden sich keine weiteren Hinweise auf Diarrhetic Shellfish Poisoning DSP. Die Muscheln wurden demnach in den staatlichen Laboren getestet. Im Juli hatte das Fischerei-Ministerium ein Moratorium auf die Muschel-Zucht in der Region gelegt, nach dem bei Routine-Kontrollen hohe DSP-Werte gemessen worden waren.

Das Farmerwetter für die kommenden sieben Tage: In den nördlichen Farmgebieten tagsüber sonnig und heiß bei 30 bis 35, nachts wechselhaft und warm zwischen 16 und 21 Grad. In den kommerziellen Farmgebieten des „Mais-Dreiecks“ bis Mitte der Woche eine ähnliche Wetterlage bei 32 Grad am Tag und 18 Grad in der Nacht. Danach kühler bei 26 bis 30 Grad und möglichem Niederschlag von bis zu 10 Millimeter. In den östlichen Farmgebieten eine ähnliche Wetterlage wie im Maisdreieck. Die Temperaturen sind konstanter um 30 bis 33 Grad. Es soll ab Mittwoch bis zu fünf Millimeter Regen fallen. In den zentralen Farmgebieten um Windhoek warm bis heiß zwischen 29 und 32 Grad. Nachts zwischen 14 und 17 Grad. Im Süden ebenfalls wechselhaft zwischen 28 und 37 Grad am Tag und 15 bis 19 Grad in der Nacht. Die Brandgefahr ist landesweit „sehr hoch“, örtlich nur „hoch“. Die UV-Strahlung ist mit Werten zwischen 13,7 bis 15,4 „extrem hoch“. Es wird vor ungeschütztem Aufenthalt im Freien eindringlich gewarnt.

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