Mittwoch 17. Juli 2019

18. September 2015 - FarmerNews

Es sind schwierige Zeiten für die Milchproduzenten und Milchviehfarmer. Schon seit Monaten stehen sie wegen der billigen Importmilch aus Südafrika unter erheblichem Druck. Namibia Dairies hat deshalb auf der Superfarm bei Mariental Kühe gekeult, um die Kapazitäten zu verringern. Durch die Dürre sind die Futterpreise in die Höhe geschnellt. Zusätzlich wirkt sich der aktuelle Wechselkurs ungünstig auf die Preise für Verpackungen aus. Der Direktor von Namibia Dairies Günther Ling bestätigte in der Allgemeinen Zeitung Gespräche mit der Regierung, die bisher allerdings ohne konkrete Ergebnisse ausgegangen seien.

Die Arbeits- und Lebensbedingungen von Farmarbeitern scheinen Präsident Geingob am Herzen zu liegen. Nach Informationen der NAU soll er Besuche auf Farmen planen. Auf welchen ist bisher noch nicht bekannt. Der Verband rief alle Farmer auf, den Präsidenten in Bezug auf die Zustände auf ihren Farmen nicht zu enttäuschen.

Regen als Risiko für die Landwirtschaft – darum ging es beim Weidewirtschaftsforum in Otjiwarongo. In Vorträgen und Filmen wiesen Experten darauf hin, dass die Böden intensiv gepflegt werden müssten. Bei starkem Regen drohe sonst die Gefahr, dass wertvoller Mutterboden weggespült werde. Laut der Allgemeinen Zeitung schlugen die Experten unter anderem vor, kleine Steinmauern zu bauen und Büsche zu pflanzen, um das Wasser zu bremsen und dem Boden Halt zu geben.

Wie wichtig Wasser ist, zeigt auch ein Projekt der Namibia-German-Special Initiative: In einem ländlichen Bezirk der Khomas-Region wurden mehrere solar-betriebene Bohrlöcher übergeben. Damit sollen Neufarmer in ihrer Arbeit auf der Resettlement-Farm unterstützt werden. Das Projekt wurde mit Mitteln der deutschen Regierung finanziert und kostete rund 670.000 Namibia Dollar. Eine Sprecherin der Khomas-Behörden rief die Menschen auf, die Solarpanele an den Bohrlöcher vor Dieben zu schützen.


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