Sonntag 21. Juli 2019

2. Oktober 2015 - FarmerNews

Die Fellauktion in Kopenhagen ist für die namibischen Swakara-Farmer vergleichsweise gut gelaufen. Nach Angaben von Agra konnten alle gelieferten Fellchen versteigert werden – die Bilanz ist damit besser als bei der letzten Auktion im April. Allerdings ist der Durchschnittspreis leicht gesunken. Er betrug bei dieser Auktion 429 Namibia Dollar – im April lag er noch 33 Dollar höher. Die größten Abnehmer von namibischen Pelzen waren Dänen, Griechen und Italiener. In knapp drei Wochen will Agra die Farmer bei einer Versammlung in Keetmanshoop genauer über die Auktion informieren.

Sie leisten einen großen Beitrag zur Versorgung mit Obst und Gemüse – die Gartenbau-Betriebe des Landes. Beim Horticulture Producer of the Year-Award wurden sie nun gewürdigt. Als produktivster Betrieb des Jahres wurde die Sonop Farm ausgezeichnet. Sie liegt am Orange River und produziert Trauben und verschiedene Sorten Kürbis. Außerdem werden auf rund 50 Hektar Tomaten angebaut. Aktuell liegt der Marktanteil des in Namibia produzierten Obst und Gemüses bei rund 42 Prozent. Nach den Plänen der Regierung soll er zur Absicherung der Versorgung auf 60 Prozent gesteigert werden.

Es ist ein großes Projekt. Seit zwei Jahren ist Meatco dabei, seine Schlachthöfe zu modernisieren – zum Teil während des laufenden Betriebs, zum Teil muss jedoch die Arbeit unterbrochen werden. Aktuell ist davon der Schlachthof in Windhoek betroffen. Unter anderem muss eine neue und leistungsstärkere Klimaanlage eingebaut werden. Bis alle notwendigen Modernisierungen an den verschiedenen Standorten abgeschlossen sind, wird es noch etwas dauern. Laut Meatco müssen die Kunden noch drei weitere Jahre mit Einschränkungen rechnen.

Kommunale Farmer in Gam bei Tsumkwe beklagen einen zunehmenden Viehdiebstahl und Wilderei. Ein Polizei-Sprecher sagte der Nachrichtenagentur Nampa, dies sei eine große Herausforderung. Die Diebe würden immer neue Methoden entwickeln. Inzwischen transportierten sie das Vieh einfach in Nachbarregionen und verkauften es da, wo es nicht sofort erkannt werde. NamPol registriert nach eigenen Angaben in der Otjozondjupa-Region im Schnitt zehn Fälle von Viehdiebstahl oder illegaler Jagd pro Woche.


Werbung
 
 
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok