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21. Dezember 2018 - FarmerNews

Der Großproduzent Karan Beef aus Südafrika hat große Pläne in Namibia. Laut New Era hat das Unternehmen bereits angefangen, auf verschiedenen Wegen in Namibia Vieh aufzukaufen. Außerdem seien Sammelstationen auf Farmern eingerichtet worden. Dort solle das Vieh zwei bis drei Wochen vor dem Export nach Südafrika gesammelt werden. Karan Beef plant auch, einen Masthof bei Otjiwarongo einzurichten. Die Gespräche dazu laufen dem Bericht zufolge. Zuletzt waren die Vieh-Exporte von Namibia nach Südafrika zurückgegangen. Mit dem neuen Investor könnte sich das nun wieder ändern.

Gefangene könnten Farmarbeiten leisten – so sieht es der Generalbeauftragte des Justizvollzugs in Namibia, Hamunyela. Er hat vorgeschlagen, auf diese Weise die Arbeitskraft der Strafgefangenen zu nutzen. Nach seinen Angaben gibt es zur Zeit etwas mehr als 4.000 Häftlinge in Namibia. Dies seien mehr als genug Arbeitskräfte, um das Land mit Frischprodukten zu versorgen.

Farmer in der Sambezi-Region müssen mit dem Pflügen ihrer Felder weiter warten. Der Grund ist der ausbleibende Regen. Nach einem Bericht der New Era bereiten sie zwar die Feldarbeiten vor. Da der Boden aber noch immer so trocken ist und auch Grund-Feuchtigkeit fehlt, warten sie ab. Über viele Jahre waren November und Dezember die Regenmonate in der Region, in der gepflügt wurde. In diesem Jahr war der Regen erst in der zweiten Januar-Woche gekommen.

Das Farmerwetter für die kommenden sieben Tage: Außer für den Süden ist in allen Landesteilen, v.a. zum Ende kommender Woche, Niederschlag vorausgesagt. Um Windhoek und im Mais-Dreieck zwischen 25 und mehr als 80 Millimeter, im Osten bis zu 30 Millimeter und im Norden bis zu 45 Millimeter. In den nördlichen Farmgebieten und den Gebieten des „Mais-Dreiecks“ stets um 25 Grad am Tag und 20 bis 23 Grad in den Nächten. Ab Ende kommender Woche kann bei einsetzendem Regen mit einer kühleren Front und nur um 25 Grad am Tag gerechnet werden. Im Osten ist die Wetterlage ähnlich, wobei es insgesamt tagsüber etwas milder um 33 Grad sein soll. Nachts dafür wärmer um 25 Grad. Ab Ende kommender Woche bei 30 Grad tagsüber nur etwas kühler. In den zentralen Farmgebieten um Windhoek wechselhafter. Tagsüber um 33 Grad, nachts nicht mehr als 20 Grad. An den Weihnachtsfeiertagen bei möglichem Regen und ab Ende kommender Woche unter 30 Grad am Tag. Im Süden beständig um 37 Grad am Tag und 20 Grad in den Nächten. Die Brandgefahr ist landesweit „hoch“ bis „sehr hoch“. Das „Advanced Fire Information System“ meldet Veldfeuer vor allem aus dem zentralen Osten der Region Khomas und dem zentralen Westen der Region Omaheke. Die UV-Strahlung ist mit Werten zwischen 15,3 bis 16,3 „extrem“. Es wird eindringlich vor ungeschütztem Aufenthalt im Freien gewarnt.

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