Sonntag 17. Dezember 2017

23. März 2017 - FarmerNews

Die Fälle von Vogelgrippe in Europa, Asien und den USA haben nun auch Auswirkungen auf den Geflügel-Handel in Namibia. Aus den betroffenen Ländern darf kein Geflügel mehr ins Land gebracht werden. Alle bereits erteilten Import-Genehmigungen wurden von den Behörden aufgehoben. Auch der Transport von solchem Geflügel durch Namibia wurde untersagt. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass die Krankheit ins Land eingeschleppt wird. Vogelgrippe-Erreger können sich unter betroffenen Tieren schnell ausbreiten. Die Krankheit verläuft für die betroffenen Vögel meist tödlich.

 

Nach der Dürre der letzten Jahre lässt der gute Regen in vielen Teilen des Landes die Farmer aufatmen. Allerdings gibt es auch Gebiete, die noch nicht genug Regen bekommen haben. So gehen Kommunalfarmer in der Region Erongo davon aus, dass auch dieses Regenjahr keinen ausreichenden Niederschlag bringen wird. Nach Angaben der Farmer-Gemeinschaft sind besonders Gebiete um Omatjete betroffen mit bis zu 6.000 Kommunalfarmern. Es habe seit vier Jahren keinen ausreichenden Regen mehr gegeben. Sie beklagen, dass auch die Futterhilfen der Regierung nur etwa 1.200 Farmer erreicht hätten.

Neue Farmer für die Produktion von Milch gewinnen – das ist das Ziel des Molkerei-Unternehmens „Namibia Diaries“. Es händigte fünf Farmern jeweils drei Milchkühe und einen Kühlschrank aus, um ihnen einen Einstieg in die Milchwirtschaft zu ermöglichen. Die Farmer waren zuvor in der Molkerei in Windhoek und auf der Superfarm in Mariental ausgebildet worden. Der Gouverneur der Hardap-Region Issack lobte das Projekt. Es sei eine Gelegenheit, die Farmerei auch in den Kommunalgebieten breiter aufzustellen.

Die Regierung hat Kleinfarmer aufgerufen, ihre Produkte auch an die Handelsagentur AMTA zu verkaufen. Eine Sprecherin des Wirtschafts- und Planungsministeriums sagte bei einer Veranstaltung in Oshikuku, überschüssige Produktion von Tomaten, Zwiebeln, Kartoffeln und Mais werde im ganzen Land gebraucht. Die AMTA kümmere sich darum, dass sie die Kunden erreiche. Die Kleinfarmer könnten so ihren Beitrag zur Versorgungssicherheit im Land leisten.

Das Farmerwetter für die kommenden sieben Tage: In den nördlichen Farmgebieten wird es tagsüber zunächst warm um die 30 Grad und nachts bei 18 Grad. Ab der Wochenmitte kann mit sehr heißen Temperaturen von bis zu 37 Grad tagsüber und kühlen 12 Grad nachts gerechnet werden. Nachts werden Temperaturen von 15 bis 18 Grad vorausgesagt. Es sind geringe Niederschläge möglich. In den kommerziellen Farmgebieten des „Mais-Dreiecks“ soll um die 29 Grad tagsüber und 15 Grad in der Nacht werden. Auch hier sind geringe Niederschläge möglich. In den östlichen Farmgebieten werden tagsüber um die 30 Grad, nachts um 16 Grad erwartet. Geringer Regen ist vorausgesagt. In den zentralen Farmgebieten um Windhoek wird es warm bei 30 bis 31 Grad, nachts mild bei 14 Grad. Niederschläge von bis zu 10 Millimeter sind Mitte der Woche möglich. Im Süden wird es heiß bis sehr heiß bei Temperaturen von 33 bis 36 Grad. Die Nachttemperaturen liegen um 20 Grad. Hier ist kein Niederschlag vorausgesagt. Die Brandgefahr ist landesweit „niedrig“. Die UV-Strahlung ist mit Werten zwischen 10,8 und 11,9 „extrem hoch“.

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