Sonntag 21. Juli 2019

24. Juli 2015 - FarmerNews

Rinderhaltung in Namibia

Sie ist noch immer nicht ganz besiegt – der zentrale Norden gilt nach wie vor als Maul- und Klauenseuchengebiet. Seit Wochen sind die Impfteams unterwegs, während die Farmer die Zäune reparieren. Nun sind auch in der Sambesi-Region neue Verdachtsfälle aufgetreten. Sie gilt zwar ohnehin als Gefahrengebiet, trotzdem weigern sich nach einem Bericht der Allgemeinen Zeitung nach wie vor einige Farmer in dieser Region, ihr Vieh impfen zu lassen.

Die Maul- und Klauenseuche ist das bestimmende Thema der letzten Wochen – aber noch immer leiden viele Farmer und das Vieh auch unter den Folgen der Dürre. Die Farmer in der Kunene-Region beispielsweise fordern dringend Hilfe von den Behörden, sonst drohten hunderte Stück Vieh zu verenden. Die Vieh-Haltung ist das Rückgrat der Versorgung der Region.

Wasser ist wertvoll – diese Aussage überrascht in Namibia eigentlich keinen. Und doch gehen bis zu 70 Prozent des abgeleiteten Wassers aus dem Kunene-Fluss auf dem Weg vom Süden Angolas zurück nach Namibia verloren. Gemäß einer Studie ist neben zahlreichen Lecks in den Kanälen vor allem Verdunstung die Ursache dafür. Experten sagen, dass der Verlust des Wassers mit wenig Aufwand gestoppt werden könnte. Die Regierung müsse sich mit dem Problem auseinandersetzen.

Sie ist eine kleine Fabrik in einer abgelegenen Region, aber sie kann viel bewirken: die neue Mais-Mühle in der Nähe von Katima Mulilo. 2,5 Millionen Namibia Dollar haben die Betreiber investiert. Am 1. August soll sie den Betrieb aufnehmen. Sie wird dann Mais von Kleinfarmern der Region aufkaufen, zu Mehl verarbeiten und auch in anderen Landesteilen verkaufen.


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