Samstag 20. Juli 2019

29. Januar 2016 - FarmerNews

Rinder in Namibia; © Charles Tjatindi/NAMPA

Ein deutscher Farmer muss sich nach einem Zwischenfall auf seiner Farm bei Okahandja wegen Mordes verantworten. Nach Angaben der Agentur NAMPA hatte er im Busch mehrere Männer erwischt, die gerade einen Kudu häuteten. Dabei sei ein Schuss gefallen. Einer der mutmaßlichen Wilderer war sofort tot, auch ein Hund starb. Seine drei mutmaßlichen Komplizen flohen zunächst, wurden inzwischen aber von der Polizei gefasst.

Das alte Schlachthof-Modell hat sich einfach nicht gerechnet, jetzt soll mit einem neuen alles besser werden. Nach jahrelangen Verlusten stellt Meatco den Betrieb der Schlachthöfe in Oshakati und Katima Mulilo ein. Allein im vergangenen Finanzjahr schlugen laut Meatco 43 Millionen Dollar Verlust zu Buche. Damit die Farmer ihr Vieh trotzdem schlachten können, will Meatco auf mobile Schlacht-Einheiten umsteigen. Sie sollen ab Juli eingesetzt werden.

Die erlösende Nachricht kam vor etwa einer Woche: Der Ausbruch der Maul- und Klauenseuche im Norden Namibias gilt als besiegt. Für die Farmer in der Region kehrt damit nach mehreren Monaten unter Quarantäne-Bedingungen wieder Normalität ein. Mitte Februar wollen sich nun alle Akteure der Fleisch-Industrie im Norden treffen. Dabei soll beraten werden, wie die Vermarktung des Fleisches aus der Region möglichst schnell wieder angeschoben werden kann.


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