Donnerstag 15. November 2018

31. August 2018 - FarmerNews

Präsident Geingob hat in der Debatte um die Landreform zu Gesprächen gemahnt. Geingob sagte, wenn die Fehler der Vergangenheit nicht korrigiert würden, werde der Frieden nicht von Dauer sein. Ungleichheit, fehlendes Land und die Nachwirkungen des Völkermordes seien Herausforderungen der Gegenwart. Er glaube, dass sich alle Namibier zusammensetzen müssten, um eine friedliche und nachhaltige Lösung zu finden. Die geplante Landkonferenz im Oktober soll aus seiner Sicht ausloten, wie eine freiwillige Umverteilung von Land, sowie eine Enteignung mit Entschädigung durch die Regierung gelingen könne.

Nach Jahren der Dürre verzeichnet die Landwirtschaft in Namibia wieder deutliche Zuwächse. Nach Angaben der Statistik-Agentur NSA wuchs die Wertschöpfung in dem Bereich in den ersten sechs Monaten des Jahres um 12,6 Prozent. Das sei deutlich mehr als in den Vergleichszeiträumen der letzten vier Jahre. Die Statistiker sprachen allerdings von einem Wachstum auf niedrigem Niveau. Es liege immer noch unter dem der Jahre 2011 und 2012.

Meatco hat einen neuen Großabnehmer gefunden. Der Gastronomie-Konzern Greene King aus Großbritannien wird künftig auch Fleisch aus Namibia anbieten. Der Schlachthof-Konzern teilte mit, er habe die Qualitätskontrollen des britischen Konzerns bestanden. Namibisches Fleisch werde nun in den rund 3.000 Hotels, Restaurants und Pubs von Greene King angeboten.

Das Farmerwetter für die kommenden sieben Tage: Insgesamt landesweit warm bis heiß; ab Ende kommender Woche ist eine Kaltfront mit Tagestemperaturen von nur wenig mehr als 10 Grad vorausgesagt. In den nördlichen Farmgebieten eine stabile Wetterlage mit etwa 31Grad am Tag und 15 Grad in den Nächten. In den Gebieten des „Mais-Dreiecks“ eine ganz ähnliche Wetterlage, jedoch nachts etwas kühler. Im Osten insgesamt kühler. Tagsüber um 28 Grad, nachts zwischen 10 und 12 Grad. In den zentralen Farmgebieten um Windhoek ebenfalls kühler. Tagsüber sind maximal 25 Grad, nachts um 10 Grad möglich. Im Süden sehr wechselhaft: Zunächst um 30 Grad am Tag und 15 Grad in den Nächten. Am Montag und Dienstag nur um 17 Grad am Tag und 7 Grad in den Nächten. Danach wieder bis Ende der Woche wärmer, ehe extreme Kälte vorausgesagt ist. Die Brandgefahr ist landesweit „sehr hoch“. Das „Advanced Fire Information System“ meldet Veldfeuer vor allem aus dem Nordosten und dem Osten der Region Otjozondjupa. Die UV-Strahlung ist mit Werten zwischen 8,4 bis 9,1 „sehr hoch“.


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