Sonntag 21. Juli 2019

31. Juli 2015 - FarmerNews

Die Bilanz ist verheerend: Regen gab es in der vergangenen Regenzeit fast gar nicht. Dies zeigt sich nun auch in der Ernte-Bilanz. Nach Einschätzung des Informationszentrums der Regierung liegt die Getreide-Ernte in diesem Jahr 46 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt. Verglichen mit dem letzten Jahr sind es sogar 49 Prozent weniger Erträge. Auch die Viehwirtschaft hat es hart getroffen. Viele Weideflächen haben sich noch nicht erholt. Und die Farmer im Norden, in den Gebieten der Maul- und Klauenseuche, können ihre Tiere nicht verkaufen.

Im Kampf gegen die Maul- und Klauenseuche gibt es noch immer viel zu tun: In den zentralen Gebieten im Norden des Landes läuft weiterhin die Impf-Kampagne. Auch am Okavango bei Divundu gab es nach einem Bericht der Allgemeinen Zeitung jetzt eine Impfaktion. Über 1.000 Rinder sollen dazu zusammengetrieben worden sein. Zeitgleich wurden mehrere Hunde gegen Tollwut geimpft.

Zwei ermordete Farmer in der jüngsten Zeit, dazu zahlreiche weitere Überfälle – das macht der NAU große Sorgen. Der Verband fordert deshalb die Regierung auf, einzuschreiten und sich stärker um die Sicherheit der Farmer zu kümmern. Die NAU rief auch alle Farmer auf, verstärkt Vorkehrungen zu treffen. Sicherheit müsse für alle Farmer Priorität haben.

Die Produzenten von Milchprodukten in Namibia stöhnen: Die Konkurrenz aus Südafrika und Kenia setzt sie unter großen Preisdruck. Zwar sei trotz der Dürre die Milchproduktion zwischen August und Juni um vier Prozent gestiegen. Südafrikanische Milchfarmer verdienten aber im Schnitt 5,54 Namibia Dollar pro Liter, namibische dagegen über einen Dollar weniger. In der kommenden Woche wollen die Milchproduzenten mit der Regierung beraten.


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