Samstag 20. Juli 2019

8. Januar 2016 - FarmerNews

Kudu in Namibia; © Hans Hillewaert/Wikimedia Commons

Im zentralen Südwesten Namibias wütet die Tollwut unter Kudus. Dies teilten zahlreiche Farmer der Maltahöhe- und Helmeringhausen-Umgebung mit. Die Fälle seien bereits dem zuständigen Staatsveterinär gemeldet worden. Zig tote Kudus wurden bisher gefunden und die Anzahl von Aasgeier vor Ort sei um ein Vielfaches angestiegen. Einige Farmer berichteten von bis zu 200 Aasgeiern an einem Posten.

In Namibia wurden die Weichen für den Anbau von Pflanzen gestellt. Der „National Strategic Action Plan for Plant Genetic Resources for Food and Agriculture” soll die Diversifizierung von Anbauflanzen sicherstellen. Ziel sei es die besten Anbaugebiete und Anbaumöglichkeiten für bestimmte Pflanzen zu ermitteln. Zwar seien viele der nun niedergeschriebenen Ziele bereits in anderen Gesetzen verankert, jedoch verfolge man nun einen sehr viel systematischen Weg. Zudem könne Namibia nun auch eine aktivere Rolle in der weltweiten Forschung und dem Austausch von Pflanzenerbgut spielen.

Nach dem Mord eines deutschsprachigen Farmers in der Nähe von Otjiwarongo, ist die Polizei weiter auf der Suche nach den Tätern. Nampol und Farmervereinigungen haben mehr als 50.000 Namibia Dollar für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, ausgelobt. Kurz vor Neujahr wurde die Farm Doornkom von mindestens zwei Personen überfallen. Hartwig Koehler erlag einer Schussverletzung, seine Eltern und der Sohn wurden von den Räubern misshandelt. Jeder ist weiterhin angehalten, verdächtige Personen zu melden. Die Täter befanden sich zuletzt vermutlich in Otjiwarongo.

Eine neue Smartphone-App soll helfen, mehr über die Raubtiere in Namibia zu erfahren. Sie richtet sich an Farmer, Touristen, Wissenschaftler oder andere Interessierte. Nach Angaben des Cheetah Conservation Funds CCF kann mit der App jede Tiersichtung gemeldet werden. Auf diese Weise sollen genauere Daten über die Verbreitung der Wildtiere in Namibia gesammelt werden. Alle drei Monate bekommen die Nutzer ein Update darüber, welche Tiere in ihrer Umgebung gemeldet wurden. Die App mit Namen „Carnivore Tracker“ ist für iPhone und Android verfügbar und kostenlos.

Und nun die Wettervorhersage für Farmer für die kommenden sieben Tage:

In den nördlichen Farmgebieten wird es tagsüber heiß bis sehr heiß bei 34 bis 39 Grad. Nachts ist es mild bis warm bei 17 bis 22 Grad. Es sind geringe Niederschläge von bis zu fünf Millimeter vorausgesagt. In den kommerziellen Farmgebieten des „Mais-Dreiecks“ wird es ebenfalls heiß bis sehr heiß bei 31 bis 38 Grad. Nachts bewegen sich die Temperaturen um 20 Grad. Es sind Niederschläge von bis zu 35 Millimeter vorausgesagt. In den östlichen Farmgebieten werden sehr heiße 35 bis 38 Grad erwartet, nachts wird es mild bis warm bei 19 bis 24 Grad. Niederschläge von bis zu 18 Millimeter sind vorausgesagt. In den zentralen Farmgebieten um Windhoek wird es ebenfalls heiß bis sehr heiß bei 33 bis 36 Grad, nachts wechselhaft zwischen 17 und 23 Grad. Regen ist nicht vorausgesagt. Im Süden sind Temperaturen zwischen 36 und 41 Grad angekündigt. Die Nachttemperaturen liegen um 24 Grad. Mit Niederschlag kann nicht gerechnet werden. Die Brandgefahr ist im Süden „hoch“, in den anderen Landesteilen „mittelmäßig“ bis „niedrig“. Die UV-Strahlung ist mit Werten von 14,4 bis 16,4 „extrem hoch“. Es wird eindringlich vor ungeschütztem Aufenthalt im Freien gewarnt.


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