Freitag 13. Dezember 2019

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1. Februar 2017 - Nachrichten am Morgen

Die staatliche Nahrungsmittel-Ausgabe hat bisher fast 100.000 bedürftige Bürger in der Region Khomas erreicht. Das habe der Pressesprecher des Ministeriums für Armutsbekämpfung, Lot Ndamanomhata, gestern erklärt, meldet die Presseagentur NAMPA. Seit Start des so genannten Food-Bank-Programmes im vergangenen Mai habe man mehr als 22.000 bedürftige Haushalte registriert. Zurzeit gebe es das Programm nur in der Region Khomas, so Ndamanomhata. Ob es auf andere Regionen ausgeweitet wird, hänge vom laufenden Pilotprojekt und von verfügbaren Ressourcen ab. - Für die Food Banks im ganzen Land hat die Regierung 50 Millionen Namibia Dollar bereitgestellt.

Ein Arbeiter von einer Farm bei Mariental muss wegen Vergewaltigung und Ermordung seiner Stieftochter für 32 Jahre hinter Gitter. Laut Presseagentur NAMPA erfuhr der 54-jährige David Kido gestern sein Strafmaß, nachdem er im November schuldig gesprochen worden war. Demnach hatte er im September 2013 seine 18-jährige Stieftochter vergewaltigt, ermordet und ihren Leichnam in einem Erdferkel-Loch begraben. Anschließend meldete er die junge Frau als vermisst. Als die Polizei ihn verdächtigte und auf der Farm erschien, führte Kido die Beamten jedoch zum Leichnam des Opfers.

Der Ministerpräsident der libyschen Einheitsregierung, al-Sarradsch, besucht heute erstmals die NATO in Brüssel. Er berät dort mit Nato-Generalsekretär Stoltenberg über die Sicherheitslage in der Region. Der Nato-Gipfel von Warschau hatte Libyen im vergangenen Juli Unterstützung beim Aufbau von Sicherheitsstrukturen und seiner Küstenwache und Marine angeboten.

Bei einer Anti-Terror-Razzia in Berlin hat die Polizei am späten Abend drei Verdächtige verhaftet. Durchsucht wurden nicht nur Wohnungen, sondern auch eine Moschee in Berlin-Moabit, die auch der Attentäter vom Breidscheitplatz besucht hatte. Gegen die drei 21, 31 und 45 Jahre alte Männer wurden Haftbefehle erlassen, teilte ein Sprecher der Polizei mit. Offenbar wollten sie in vom IS kontrollierte Gebiete in Syrien und dem Irak ausreisen.

Der Staatsbetrieb NamPost untersucht einen Fall, in dem säckeweise Post vernichtet und am Straßenrand entsorgt wurde. Wie die Allgemeine Zeitung berichtet, hatte die Nachbarschaftswache Kapps Farm am Rand der Fernstraße B6 zwischen Windhoek und Flughafen zerrissene Briefe, Postkarten und Päckchen gefunden - größtenteils aus Europa und vom Datum her zurückreichend bis Oktober. Insgesamt habe man sieben Müllsäcke damit gefüllt und bei der Polizei abgegeben. Ein Zeuge habe Mitarbeiter von NamPost beim Entsorgen der Post beobachtet. Der Fund hatte auf Facebook für Empörung gesorgt. NamPost sprach von einem Einzelfall, den man untersuchen werde, und gab eine Telefonnummer für Kunden an, die vergeblich auf Post gewartet haben.

Die Firma Ohlthaver & List Leisure muss der Stadt Swakopmund eine Millionen-Buße für die verzögerte Fertigstellung des Strandhotels zahlen. Laut Namibian lehnte der Stadtrat einen Einspruch des Unternehmens ab, die 2,1 Millionen Namibia Dollar hohe Strafe zu zahlen. O&L Leisure habe die Verzögerung mit Faktoren höherer Gewalt begründet, wie die langwierige Genehmigung der Pläne, die Sicherung der Finanzierung und einen Streik in der Stahlindustrie Südafrikas. Das Strandhotel hätte im März 2014 fertiggestellt sein müssen, war jedoch erst im Oktober 2015 eröffnet worden. Der Bau kostete über 350 Millionen Dollar.

 

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