Donnerstag 22. Februar 2018

1. Februar 2018 - Nachrichten am Mittag

Am Flughafen Katima Mulilo ist sämtliches Sicherheitsgerät ausgefallen. Dies bestätigte die „Namibia Airports Company“ auf Nachfrage gegenüber Hitradio Namibia. Den internationalen Sicherheitsanforderungen entsprechend werden manuelle Kontrollen der Passagiere und des Gepäcks durchgeführt. NAC und seine Techniker arbeiten mit Hochdruck an der Lösung der Probleme. Es ist bis auf Weiteres mit längeren Wartezeiten bei der Ausreise zu rechnen. - Bereits Mitte vergangenen Jahres gab es Probleme mit den Geräten zum Scannen von Passagieren.

Das Bildungsministerium sieht den Unterricht in zwei Schichten als sehr problematisch an. Die Vizeministerin betonte, dass die Kinder, die nachmittags am Schulunterricht teilnehmen müssen, sehr müde und wenig motiviert seien. Am Vormittag würden sie spielen, wenn der normale Unterricht eigentlich stattfinden sollte. Aufgrund steigender Schülerzahlen und einem Mangel an Klassenräumen wird seit diesem Schuljahr vermehrt örtlich auch am Nachmittag unterrichtet. Das Bildungsministerium bittet nun die Privatwirtschaft um Mithilfe. Jeder Schüler von heute könne ein Arbeitnehmer in der Zukunft sein. Es müssten deshalb alle am Bau von Schulen beteiligt werden.

In Myanmar haben Unbekannte das Haus von De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi mit einem Brandsatz attackiert. Die Friedensnobelpreisträgerin war zu dem Zeitpunkt nicht zu Hause, so ein Regierungssprecher. Die Villa wurde nur leicht beschädigt. Suu Kyi steht wegen ihres langen Schweigens zur Rohingya-Krise international in der Kritik. Im Norden des Landes geht die Armee seit August mit brutaler Gewalt gegen die muslimische Minderheit der Rohingya vor - fast 700.000 Menschen sind bereits ins Nachbarland Bangladesch geflohen. ie UNO stufte das Vorgehen der Armee gegen die Rohingya als ethnische Säuberungen an.

Neuseeland will ein dunkles Kapitel seiner Geschichte aufarbeiten: Die Regierung hat eine Kommission eingerichtet, die einen Skandal um Misshandlungen von Kindern in staatlichen Einrichtungen wie Waisenhäusern untersuchen soll. Es geht um schätzungsweise etwa 100.000 Kinder, die sich zwischen 1950 und 1999 in staatlicher Obhut befanden - viele von ihnen Mitglieder der Maori-Minderheit.  Für die Premierministerin des Landes eine Chance, die Geschichte aufzuarbeiten - und möglicherweise ähnliche Fehler in Zukunft zu vermeiden. Seit Jahren bemühen sich die Betroffenen darum, dass der Skandal aufgearbeitet wird.

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