Dienstag 18. Dezember 2018

1. März 2018 - Nachrichten am Morgen

Der Konzern NamPower hat die Vergabe des Auftrags für ein Gaskraftwerk bei Walvis Bay an die südafrikanische Firma Xaris Energy gestoppt. Der Vorstand von NamPower habe Energieminister Tom Alweendo über die Entscheidung informiert, berichtet der Namibian. Grund seien Unregelmäßigkeiten im Ausschreibungsverfahren. Xaris hatte sich mit einem 300-Megawatt-Kraftwerk beworben, obwohl laut Ausschreibung eine Leistung von 230 bis 250 Megawatt gefragt war. Dem Bericht zufolge droht NamPower nun eine Klage. Xaris gebe auf seiner Website an, bereits 400 Millionen Namibia Dollar in das Projekt investiert zu haben, was jedoch als stark überhöht gelte. - Experten hatten bereits vor zwei Jahren bemängelt, dass die Kosten von 7,6 Milliarden Dollar zu hoch sind.

Auch am zweiten Tag der von Russland ausgerufenen Feuerpause in der syrischen Rebellen-Enklave Ost-Ghuta haben keine Einwohner die Region verlassen. Ein syrischer Offizier sagte, Terroristen hinderten diejenigen die kommen wollen - entweder durch Druck oder indem sie die humanitären Korridore beschießen. Zivilisten dagegen sagten, sie würden der Feuerpause nicht trauen. Russland hatte am Montag eine tägliche fünfstündige Waffenruhe verkündet, damit Zivilisten Ost-Ghuta verlassen können.

Telecom Namibia und MTC warnen ihre Kunden vor einer Telefon-Betrugsmasche aus dem Ausland. Laut Allgemeiner Zeitung wiesen beide Unternehmen darauf hin, dass einige ihrer Kunden am Dienstag verpasste Anrufe erhalten hätten. Dabei erscheine eine namibische Vorwahl, obwohl der Anrufer im Ausland sei. Wer neugierig ist und zurückruft, werde mit sehr hohen Telefongebühren belastet. Laut Namibian läuft zudem ein ähnlicher Betrug in Form von einer SMS-Benachrichtigung über einen Gewinn, für den sich der Empfänger telefonisch melden soll.

Das Parlament der spanischen Region Katalonien kommt heute zu einer Debatte über die Wahl eines neuen Regionalpräsidenten zusammen. Derzeit gibt es vier Vorschläge - die Mehrheit will den abgesetzten Regionalpräsidenten Puigdemont wieder ins Amt wählen. Der ist seit fast vier Monaten im belgischen Exil, müsste aber für eine Wahl anwesend sein. In Spanien droht ihm allerdings die Festnahme.

Vize-Präsident Nangolo Mbumba ist zum neuen Kanzler der Universität Namibias gewählt worden. Das meldet die Presseagentur NAMPA unter Berufung auf eine Mitteilung von UNAM zur Entscheidung des Universitätsrates. Mbumba sei Nachfolger von Ex-Präsident Hifikepunye Pohamba, dessen Amtszeit im vergangenen November geendet hatte. Erster UNAM-Kanzler war Gründungspräsident Sam Nujoma.

Der neue südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa kommt morgen zu Besuch nach Namibia. Er werde sich mit Präsident Hage Geingob zu einem mehrstündigen Gespräch treffen, teilte das Büro von Ramaphosa gegenüber der Presseagentur NAMPA mit. Begleitet werde er von Außenministerin Lindiwe Sisulu. Ramaphosa war vor zwei Wochen als Präsident Südafrikas vereidigt worden. Er ist Nachfolger von Jacob Zuma, der kurz zuvor auf Druck der Regierungspartei ANC zurückgetreten war.


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