Sonntag 23. September 2018

1. November 2016 - Nachrichten am Abend

Der staatliche Pensionsfonds GIPF wird sich mit Milliarden am Häuserbau im Land beteiligen. In den kommenden Jahren sollen so mindestens 6000 Häuser landesweit gebaut und annähernd 8000 Grundstücke erschlossen werden. Dies soll im Rahmen des bis 2020 angelegten „Harambee“-Wohlstandsplanes geschehen. - GIPF verfügt eigenen Aussagen nach über ein Vermögen von mehr als 90 Milliarden Namibia Dollar, was fast eine Verdopplung seit 2012 bedeutet.

Die irakische Armee hat mit der Befreiung der IS-Hochburg Mossul begonnen. Einheiten rückten im Süden und Osten der Stadt ein - und besetzten u.a. das Gebäude des staatlichen Fernsehens. In der 2-Millionen-Metropole werden tausende IS-Anhänger vermutet. Die Vereinten Nationen befürchten, dass die Dschihadisten auch entführte Zivilisten als menschliche Schutzschilde missbrauchen. Mossul ist die letzte Bastion der Terrormiliz im Irak.

YouTube hat nach der Einigung mit der GEMA tausende Musikclips freigeschaltet. Die Netzgemeinde feiert, dass die Sperrtafel mit dem Hinweis "Dieses Video ist in Deutschland nicht verfügbar" der Vergangenheit angehört. Die Google-Tochter hatte jahrelang mit dem Musikrechteverwerter um einen Lizenzvertrag gerungen. Der GEMA war es ein Dorn im Auge, dass YouTube trotz hoher Werbeeinnahmen keine Abgabe zahlte. Der Streit wurde teils auch vor Gerichten ausgetragen.

Erneut findet sich Südafrikas Präsident Zuma seit dem Vormittag vor Gericht wieder. Zuma muss im Falle einer möglichen Veröffentlichung des Berichts des „Public Protector“ aussagen. Oppositionsparteien haben eine Einstweilige Verfügung beantragt, damit der Bericht den Medien und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Die unabhängige Einrichtung des „Public Protector“ soll Fehlverhalten in der Regierung und dem gesamten Staatsapparat Südafrikas aufzeigen. Zahlreiche Regierungsmitglieder wehren sich gegen die Veröffentlichung.


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