Sonntag 20. September 2020

10. Juni 2016 - Nachrichten am Mittag

Das Staatliche Wohnungsbauprojekt ist nur auf Erstkäufer gedacht. Dies machte Entwicklungsministerin Sophia Shaningwa vor dem Nationalrat deutlich. Es könne nicht sein, dass Besitzer von Immobilien mehrere, stark subventionierte Häuser aus Spekulationszwecken erwerben können. Bei der Vergabe müsse streng auf bestehenden Immobilienbesitz sowie die Einkommensverhältnisse des Interessenten geachtet werden. Der Erstkauf wird landesweit registriert, so dass kein Erwerb in verschiedenen Orten möglich ist. Zudem werde die Regierung die Häuser noch mehr subventionieren um den Erwerbspreis weiter zu senken. Ein Haus koste fortan maximal 90.000 Namibia Dollar. Das Ministerium will mindestens 5000 neue Häuser pro Jahr in Zukunft bereitstellen.

Zu dem Anschlag in Istanbul mit 11 Toten hat sich die radikale Kurdengruppe „Freiheitsfalken Kurdistans“ bekannt. In einer Erklärung heißt es, mit dem Anschlag habe man sich für den schmutzigen Krieg der türkischen Sicherheitskräfte in den Kurdengebieten rächen wollen. Gleichzeitig werden Touristen vor weiteren Anschlägen gewarnt.

Nach dem Anschlag mit vier toten in Tel Aviv hat Israel ein vorübergehendes Einreiseverbot für Palästinenser verhängt. Bis kommenden Sonntag sind die Grenzübergänge vom Westjordanland und dem Gazastreifen nur noch für medizinische und humanitäre Notfälle geöffnet. Außerdem will Israel die Leichen palästinensischer Attentäter nicht länger an ihre Familien zur Beerdigung übergeben.

Kurz vor dem offiziellen Start wird die Fußball-EM in Frankreich von ersten Ausschreitungen überschattet. In Marseille haben sich englische Fans mit einheimischen Jugendlichen und der Polizei angelegt. Sicherheitskräfte sind dabei nach Medienberichten mit Tränengas gegen die Randalierer vorgegangen. Auslöser des Ganzen sollen Schmähgesänge der britischen Fans gewesen sein. Heute Abend geht dann endlich sportlich los: dann steigt das Auftaktspiel zwischen Frankreich und Rumänien, die Sicherheitsvorkehrungen sind enorm.

Ein informelles Wohngebiet 18 Kilometer nördlich von Windhoek soll an die städtische Versorgung angeschlossen werden. Dies sehe ein Antrag vor, der bereits im März an den Namibischen Planungsrat übergeben wurde. Etwa 8000 Personen in 700 Haushalten leben in dem Wohngebiet. Mittelfristig soll das Gebiet als Stadtbezirk deklariert und Grundstücksnutzungen ausgewiesen werden. Zudem sei die Erschließung mit Wasser, Abwasser und Strom vorgesehen. Kurzfristig sind städtische Wasserhähne im gesamten Gebiet vorgesehen, die gegen Vorauszahlung Trinkwasser abgeben. Der Stadtbezirk soll den Namen „Mix“ tragen.

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