Donnerstag 22. August 2019

10. Juni 2019 - Nachrichten am Morgen

Air Namibia musste eine Reihe von Regionalflügen einstellen, da drei A319 Airbus-Flugzeuge nicht im Einsatz sind. Laut Namibian werden die Flugzeuge nicht an Air Namibia freigegeben, bis die ausstehenden Rechnungen bei „South African Airways Technical“ beglichen werden. Da derzeit nur ein A319 Flugzeug im Einsatz ist, hat Air Namibia alle Flüge von Windhoek nach Luanda eingestellt. Die Flüge von Windhoek nach Johannesburg wurden von drei auf einen pro Tag reduziert und die Flüge nach Kapstadt von drei auf zwei pro Tag reduziert.

Premierministerin Saara Kuugongelwa-Amadhila hat einen Vorschlag des Präsidenten der Oppositionspartei „Popular Democratic Movement“, McHenry Venaani zurückgewiesen, wobei die Anzahl der Autos welche die den Ministern zusteht von drei auf eins zu reduziert werden sollte. Dies, so Venaani, sollte zur Einsparung von Staatsausgaben beitragen; die so freiwerdenden Ressourcen sollten dann an Bedürftige als Folge der prekären Dürre verteilt werden. Die Aussage, dass einem Minister nur ein Auto zur Verfügung stehe, würde dazu führen das entweder die Limousinen also Folge von Geländefahrten kaputtgehen- Alternativ würde der ausschließliche Einsatz von Geländewagen zu erhöhtem Kraftstoffverbrauch führen, so Kuugongelwa-Amadhila.

Der Minister für Fischerei und Meeresressourcen, Bernhardt Esau sagte, dass internationale Subventionen welche zur Kapazitätserweiterung von Fischereibetrieben führten, verboten werden sollten. Diese schädlichen Subventionen seien ein Hauptgrund dafür, dass viele afrikanische Länder ihre eigenen Fischereiflotten nicht aufbauen könnten. Daher sollte das Verbot der Subventionen bei den Verhandlungen der Welthandelsorganisation in Genf angesprochen werden, so Esau. Namibischen Unternehmen werden keine kapazitätssteigernden Fischereisubventionen zuteil. Daher verzerren die Subventionen anderer Länder den fairen Wettbewerb zwischen Fischereiflotten, fügte er hinzu.

Cleophas Mutjavikua, der amtierende Gouverneur von Erongo, hat die Gewerkschaften davor gewarnt, sich nicht zur Erreichung politischer Ziele instrumentalisieren zu lassen. Stattdessen sollten die Gewerkschaften sich für die Zwecke einsetzen, für die sie geschaffen wurden. Man wisse, dass derzeit einige Gewerkschaften dazu benutzt werden politische Ziele zu erreichen. Dies habe dazu geführt, dass diese Ihre Ziele aus den Augen verloren hätten. Dies sagte er bei der offiziellen Einweihung der neu gegründeten Gewerkschaft „Namibian Maritime Officers and Shipping Association“ NAMOSA. NAMOSA wurde von einer Gruppe von Marineoffizieren gegründet, die am „Namibia Maritime and Fisheries Institute“ihren Abschluss gemacht haben und die Interessen und das Wohl der übrigen Offiziere vertreten und schützen wollen.


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