Donnerstag 18. April 2019

11. Januar 2019 - Nachrichten am Morgen

Bei den NSSC-Prüfungen der Klasse Zwölf hat erneut die Privatschule Sankt-Bonifazius in der Region Kavango-Ost am besten abgeschnitten. Laut Presseagentur NAMPA kommen acht der zehn Schüler mit den landesweit besten Ergebnissen von Sankt-Bonifazius 30 Kilometer östlich von Rundu. Auf Platz Zwei lag das St. Pauls College in Windhoek, gefolgt von der Canisianum Roman School in Outapi in der Region Omusati. Die drei besten Regierungsschulen sind laut NAMPA die Rukonga Vision School in Divundu in der Region Kavango-Ost, die Reverend Juuso Shikongo Senior School in Omuntele in der Region Oshikoto und die Negumbo Senior Secondary School in Onaanda in der Region Omusati.

Die Leistungen von Schülern der Klasse Zwölf bei den NSSC-Prüfungen haben sich gegenüber dem Vorjahr erneut leicht gebessert. Von rund 23.600 Vollzeit-Schülern, die an den Prüfungen teilnahmen, haben laut Presseagentur NAMPA 40,4 Prozent die Zulassung zur Universität erhalten. Im Vorjahr lag die Rate bei 39,3 und 2017 bei gut 37 Prozent. Bildungsministerin Katrina Hanse-Himarwa beschrieb die Entwicklung als zufriedenstellend. Zusammen mit den Teilzeit-Schülern legten mehr als 56.500 Schüler die NSSC-Prüfungen ab.

Die Wohnsiedlung Elisenheim im Norden von Windhoek ist seit Dienstag ohne Strom. Ursache ist der Allgemeine Zeitung zufolge ein schadhaftes altes Kabel, das vom Entwickler der Siedlung und der Stadt Windhoek trotz vertraglicher Verpflichtung seit 2012 nicht ausgewechselt worden sei. Viele der rund 1.500 Bewohner würden sich mit Generatoren behelfen, die Tag und Nacht laufen. Betroffen sei auch die Straßenverkehrs-Behörde NATIS im Nördlichen Industriegebiet. Laut AZ wurde erst gestern Nachmittag ein neues Kabel verlegt. Strom habe es jedoch auch am Abend noch nicht wiedergegeben.

An der zentralen Küste Namibias fangen Angler weiterhin weit mehr große Afrikanische Adlerfische als erlaubt. Laut Allgemeiner Zeitung sind kaum Inspektoren des Fischereiministeriums unterwegs, um zu kontrollieren. Zudem würden sich viele Angler unrechtmäßig beim Hanganeni-Fischer-Verband HAFA registrieren, der eigentlich für Arbeitslose gedacht ist, die mit dem Fischfang ein Einkommen erzielen können. HAFA-Mitglieder erhalten dem Bericht zufolge eine Genehmigung, so dass sie sich nicht an die Obergrenze von zehn Fischen pro Person halten müssen. Der HAFA-Direktor und Bürgermeister von Henties Bay, Herman Honeb, habe nun sämtliche befristete Fanggenehmigungen storniert.

Nach dem überraschenden Sieg des Oppositionskandidaten Félix Tshisekedi bei der Präsidentschaftswahl in der Demokratischen Republik Kongo wächst die Sorge vor neuer Gewalt. Tshisekedi Hauptwidersacher, Fayulu, sprach von einem Wahlputsch. Die veröffentlichten Resultate hätten nichts mit der Wahrheit an den Urnen zu tun. Politische Beobachter vermuten einen Deal zwischen Amtsinhaber Kabila und Tshisekedi. Aus Sorge vor den weltweiten Reaktionen habe Kabila eine allzu offenkundige Wahlfälschung zugunsten seines unpopulären Wunschkandidaten Shadary nicht gewagt. Auch international wird das Wahlergebnis zurückhaltend kommentiert. Der UN-Sicherheitsrat wird sich heute mit der Wahl befassen.

Angesichts einer Vielzahl dschihadistischer Angriffe hat Burkina Faso seinen Armeechef entlassen. Seit drei Jahren sieht sich das Land immer öfter tödlichen dschihadistischen Attacken ausgesetzt. Die Gewalt begann im Norden und breitete sich weiter in den Osten aus. In sieben von 13 Verwaltungsregionen wurde der Ausnahmezustand ausgerufen. Zuletzt wurden bei einem Angriff auf einen Polizeikonvoi im Nordwesten des Landes Ende Dezember zehn Polizisten getötet. Wenige Wochen zuvor waren bei einem Bombenanschlag im Osten fünf Menschen gestorben.


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