Donnerstag 18. Juli 2019

11. Juli 2019 - Nachrichten am Mittag

Ombudsmann John Walters hat dem Parlament Versagen vorgeworfen. So sei unter anderem das Budget für das Büro ohne Rücksprache aufgestellt und verabschiedet worden. Niemand habe die finanzielle Zuwendung zur Durchführung der Arbeit des Ombudsmanns jemals in Frage gestellt. Nicht einmal habe die Regierung oder Opposition Rückfragen hierzu gehabt, so Walters. Nicht einmal die Jahresberichte seines Büros seien auch nur vom Parlament durchgelesen worden. Dies zeige das Desinteresse aller Regierungsinstanzen. Walters reagierte mit seiner Stellungnahme auf Anschuldigungen der Opposition, wonach er eine Marionette der Regierung sei.

Die von Staatspräsident Hage Geingob eingesetzte Kommission zur historischen Landfragen arbeitet sich weiter durch Namibia. Die jüngsten öffentlichen Anhörungen fanden in den beiden Kavango-Regionen statt. Hierzu waren unter anderem alle fünf Traditionellen Verwaltungen geladen. Ziel sei es Empfehlungen in der schwierigen Frage des Besitzes von traditionellem Siedlungsland abzugeben. Angeführt wird die Kommission von Inge Murangi. Für die Region Kavango-Ost ist vor allem der Besitz des Bwabwata-Nationalparks eine wichtige Problematik. Bisher würden sie von diesem Land kaum profitieren.


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