Donnerstag 18. Juli 2019

11. Juli 2019 - Nachrichten am Morgen

Die Sprecher der Nationalversammlung, Peter Katjavivi und Präsident Hage Geingob, lobten die Unabhängigkeit der Justiz Namibias nach der Verurteilung der ehemaligen Ministerin für Bildung, Kunst und Kultur, Katrina Hanse-Himarwa, wegen Korruption. Laut Katjavivi sollte kein Namibier, unabhängig von seinem Status, von der Justiz bevorzugt behandelt werden. Er bezeichnete das Urteil als Hinweis darauf, dass Namibia über starke Institutionen verfüge. Katjavivis Einschätzung der Justiz wurde von Präsident Hage Geingob bestätigt, der seine Unterstützung für eine unabhängige Justiz wiederholte.

Der Führer des Popular Democratic Movement PDM, McHenry Venaani, erklärte, dass die Regierung die Farmen der namibischen Streitkräfte der Öffentlichkeit für die Beweidung von Nutztieren öffnen müsse. Wie der Namibian berichtet sagte Venaani weiter, das die Erschließung von Armeefarmen, nämlich Oropoko und Farm Etiro, welche sich zwischen Karibib und Omaruru befinden, einer der Beiträge der Regierung zur Eindämmung der Dürre in diesen Gebieten sei. Die Landwirte in diesem Gebiet hatten beim Amt des Premierministers und beim Verteidigungsministerium beantragt, Zugang zu Oropoko und Etiro zu erhalten. Diese Anträge wurden jedoch abgelehnt, da die Armeefarmen sensible Sicherheitsbereiche darstellen.

Die Pensionskasse der staatlichen Institutionen GIPF hat Rückstellungen in Höhe von 1,5 Milliarden Namibia Dollar gebildet, um etwaige Ungenauigkeiten des aktuellen Datensatzes auszugleichen. Dies teilte laut New Era der CEO des Fonds, David Nuyoma, am Dienstag mit. Laut Nuyoma sehe sich der Fonds mit der Qualität seiner Daten einer besonderen Herausforderung gegenüber. Dies habe zur Folge, dass der Fonds „Rückstellungen“ bilden müsse, um etwaige Ungenauigkeiten des aktuellen Datensatzes auszugleichen. Weiterhin fügte er hinzu, dass das erste Ziel des Fonds die Verbesserung der Datenintegrität der Mitglieder sei.

Das Abholzen von Rosenholz und ähnlichen, schweren Holzarten ist in Namibia nicht nachhaltig und sollte laut Teofilus Nghitila, dem Staatssekretär des Umweltministeriums, nicht erlaubt werden. Laut Allgemeiner Zeitung betonte Nghitila dass das Umweltministerium keine kommerziellen Holzernte-Aktivitäten unterstütze. Dies sollte in Namibia verboten werden. Nachdem die Meinung des Umweltministeriums zuerst kritisch schien, räumte Nghitila bereits kurz darauf ein, dass das Landwirtschaftsministerium am besten in der Lage sei, die Gesamtsituation einzuschätzen und Richtlinien für eine kommerzielle Ernte zu erstellen.


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