Mittwoch 20. Juni 2018

11. Juni 2018 - Nachrichten am Mittag

Das Fischereiministerium will ab heute die Einwohner der Hauptstadtregion Khomas über die Vergabe von Fischfangrechten aufklären. Aus diesem Grund wurde kurzfristig eine öffentliche Anhörung im Regionalbüro angesetzt. Es gehe um die Veröffentlichungen im Amtsblatt bzgl. der Fangrechte für die kommenden Jahre. Diese haben, wie auch schon in den Vorjahren, zu heftigen Diskussionen geführt. Bevorzugt wurden scheinbar wieder enge Vertraute von hochrangigen Regierungsmitarbeitern, während die Masse der Namibier erneut nicht direkt von den Fangrechten profitieren würde.

Die US-amerikanische Entwicklungshilfe hält an ihrem Engagement in Namibia fest. Wie die Botschaft in Windhoek bekannt gab, werden morgen mehr als 30 neue Freiwillige des "Peace Corps" vereidigt. Ihr Auftrag ist wie seit Jahrzehnten die Förderung der ländlichen Wirtschaft und die Kommunalarbeit. Die Freiwilligen vom jungen Erwachsenen- bis zum Rentenalter dienen jeweils für 2 Jahre.

Kurz vor dem historischen Treffen zwischen Nordkoreas Machthaber Kim und US-Präsident Trump in Singapur ist in nordkoreanischen Staatsmedien vom Beginn einer "veränderten Ära" die Rede. Bei dem Treffen würden beide Seiten ihre Sichtweisen austauschen, wie die Denuklearisierung und ein "dauerhafter und beständiger Mechanismus zur Friedenssicherung auf der koreanischen Halbinsel" erreicht werden könne. Die USA hoffen, Nordkorea langfristig zur atomaren Abrüstung bewegen zu können.

UN-Generalsekretär Guterres fordert, dass ein Luftangriff in Syrien mit 44 Toten untersucht wird. Er äußerte sich "zutiefst besorgt" über die Angriffe auf das Dorf Sardana. Untersucht werden müsse vor allem der Vorwurf, dass sich ein zweiter Angriff gezielt gegen Ersthelfer gerichtete habe, die Opfer des ersten Angriffs versorgen wollten. Bei den Luftangriffen waren nach Angaben der oppositionsnahen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte in der Nacht auf Freitag mindestens 44 Menschen getötet worden, darunter sechs Kinder. Beobachter machen die russische Luftwaffe für den Angriff verantwortlich.

 

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