Samstag 18. Januar 2020

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11. Mai 2018 - Nachrichten am Mittag

Die beiden Kavango-Regionen würden deutlich von der Regierung vernachlässigt werden. Dies mahnten Regionalratsmitglieder in den Regionen an. Demnach würden nationale Gelder und Förderprojekte kaum in die Regionen fließen. Mehr als jeder Fünfter „arme“ Mensch im Land lebe in den Regionen Kavango-Ost und -West. Es handele sich um die ärmsten Regionen des Landes und deshalb müssten gerade hier Gelder hingehen, betonten die Ratsmitglieder. Dürrehilfen, Nahrungsmittelhilfen und der Massenwohnungsbau würden die beiden Regionen kaum erreichen.

In Kapstadt wird der Kampf zwischen der Demokratischen Allianz und der Ex-Bürgermeisterin nun vor Gericht ausgetragen Patricia de Lille hatte dem Vorschlag ihren Bürgermeisterposten vorübergehend zu behalten eine klare Absage erteilt. Die Bürgermeisterin der DA war von dieser fristlos vom Amt enthoben worden. Sie hatte entgegen der Parteistatuten als aktives Mitglied der Partei angekündigt, die DA nach Amtsende verlassen zu wollen. De Lille wird mit der radikalen Partei EFF in Verbindung gebracht. Die DA ist die mit Abstand erfolgreichste Oppositionspartei in Südafrika.

Im Südwesten der Demokratischen Republik Kongo wird die Lage für Kinder immer bedrohlicher. Laut UNICEF sind 770 Tausend in der umkämpften Provinz Kasai unterernährt. Das UN-Kinderhilfswerk warnt in seinem Bericht, dass die Zahl der Todesopfer drastisch ansteigen könnte. Unicef ruft zu Spenden auf. Obwohl der Kongo mit einer der schlimmsten humanitären Krisen weltweit ringt, fließen immer weniger Hilfsgelder dorthin. In der diamantenreichen Region Kasai war 2016 nach dem Tod eines Milizenführers ein bewaffneter Konflikt ausgebrochen.

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