Samstag 21. Oktober 2017

11. Oktober 2017 - Nachrichten am Abend

Namibia will in Zukunft enger mit dem Vereinigten Königreich zusammenarbeiten. Staatspräsident Hage Geingob sagte in einer Stellungnahme vor dem britischen Oberhaus, dass der Brexit für Namibia und ganz Afrika eine Chance bedeute. Das bestehende Partnerschaftsabkommen mit der EU könnte auch für Großbritannien nach dem Ausscheiden aus der Staatengemeinschaft gelten. Afrika biete aufgrund seiner aktuellen Stabilität in den meisten Staaten große Möglichkeiten. Das Vereinigte Königreich sei ein bevorzugter Partner Namibias.

Sex mit Minderjährigen ist nach Auffassung von Indiens Oberstem Gericht auch bei verheirateten Paaren als Vergewaltigung anzusehen. Mit ihrem Urteil stellten sich die Richter gegen die bisherige Rechtsprechung: Nicht einvernehmlicher Geschlechtsverkehr war straffrei, wenn er im Verbund der Ehe stattfand. Anlässlich des Weltmädchentages rief die Organisation „Save the Children“ zum Kampf gegen Kinderehen auf. Täglich würden 20.000 Mädchen illegal verheiratet.

Zum Prozessauftakt hat die deutsche Journalistin Meschale Tolu vor einem Gericht nahe Istanbul die gegen sie erhobenen Terrorismusvorwürfe erneut zurückgewiesen. Sie stehe in keiner Verbindung zu illegalen Organisationen - und erkenne die Klagepunkte der Staatsanwaltschaft somit nicht an, erklärte die 33-jährige. Tolu, die vor ihrer Verhaftung für eine linksgerichtete türkische Nachrichtenagentur arbeitete, vermutet politische Motive hinter dem Verfahren.

Die spanische Zenralregierung fordert Klarheit über den weiteren politischen Kurs Kataloniens. Ministerpräsident Rajoy sagte nach einer Kabinettssitzung: Die Regionalregierung in Barcelona müsse erklären, ob sie die einseitige Unabhängigkeit nun ausgerufen habe oder nicht. Erst dann könne man über die weiteren Schritt beraten. Rajoy bekräftige, dass er die Regionalregierung entmachten kann, sollte sie gegen die Verfassung verstoßen.

Hinter dem Überleben der Wildpferde in der Namib steht weiterhin ein großes Fragezeichen. Wie die „Namibia Wild Horses Foundation“ habe das Füttern der Hyänen, die die größte Gefahr darstellen, habe die Situation etwas entschärft. Aufgrund der Kosten und des Aufwandes sei dies nur eine kurzfristige Lösung, hieß es weiter. Im Rahmen der „Aus-Lüderitz Tourism & Business Action Group“ wollen Tourismusunternehmen in dem Gebiet für den Fortbestand der Wildpferde einstehen. Die Umsiedlung der Pferde werde abgelehnt. Das Umweltministerium sei aufgerufen Abhilfe zu schaffen, betonte die Gruppe. Derzeit gebe es noch 110 Wildpferde.

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